Versteigerung des "Überfliegers"
BSV-Handballerinnen unterstützen Verein

Das Erfolgsteam, das den DHB-Pokal gewonnen hat
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  • Foto: BSV
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nw/tk. Buxtehude. Anlässlich des fünften Jahrestages des ersten DHB-Pokalsieges am 16. Mai versteigert der Buxtehuder SV ein ganz besonderes Andenken an diesen ersten nationalen Titel: einen Airbus A380 (Maßstab 1:100) mit den Unterschriften aller Spielerinnen aus der Saison 2014/15. Von Montag, 11. Mai, 8 Uhr, bis Sonntag, 17. Mai, 20 Uhr, können Interessierte dieses einzigartige Modell ersteigern. Das Mindestgebot beträgt 500 Euro. Der Erlös soll mithelfen, die finanziellen Verluste des Vereins infolge der Corona-Krise auszugleichen.

Saison 2014/15 wahrer "Überflieger"

Der A380 ist einst als „Überflieger“ von Airbus gestartet – mit einer Kapazität von bis zu 853 Sitzplätzen das größte jemals in Serie produzierte Passagier-Flugzeug der Welt. Das BSV-Team der Saison 2014/15 war auch ein wahrer „Überflieger“: Kapitänin Isabell Klein & Co. spielten mit 46:6 Punkten die beste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte, errangen die vierte Vize-Meisterschaft und endlich den lang ersehnten ersten DHB-Pokalsieg. Anlässlich eines Sponsoren-Events bei Airbus verewigten sich die „Überfliegerinnen“ 2015 auf dem Modell des „Überfliegers“.

Versteigerung läuft bis Sonntag

Das ganz besondere Exemplar von 2015 mit den Unterschriften der „Überfliegerinnen“ des BSV kann bis Sonntag, 17. Mai, 20 Uhr, ersteigert werden. Gebote werden ausschließlich per E-Mail an folgende Adresse angenommen: info@bsv-live.de. Die E-Mail sollte neben dem Vor- und Nachnamen des Bieters eine Rückrufnummer enthalten, sowie den gebotenen Betrag. Bei gleichwertigen Geboten zählt die zuerst eingegangene Mail. Das Mindestgebot beträgt 500 Euro. Das aktuelle Höchstgebot wird auf der Homepage www.bsv-live.de kommuniziert. Eine Aktualisierung erfolgt zweimal täglich (10 Uhr und 17 Uhr). Der Höchstbietende wird nach Auktionsende von der Handball-Marketing benachrichtigt.

Starkes Comeback im Finale

Rückblick 16. Mai 2015: Der Buxtehuder SV stand zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte im Finale des DHB-Pokals, war damals gleichzeitig Gastgeber des Final Four in Hamburg. Einen Tag zuvor gewann das Team von Dirk Leun im Halbfinale gegen die Füchse Berlin 34:22. Im Finale wartete dann überraschend nicht Meister Thüringer HC, sondern der VfL Oldenburg auf den BSV. Der Nord-Rivale hatte am Vortag im zweiten Halbfinale den THC im Siebenmeterwerfen ausgeschaltet.
Zur Pause deutete vor mehr als 3.000 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg alles auf einen BSV-Sieg hin. Buxtehude führte 16:13. In der 57. Minute glich der VfL allerdings zum 27:27 aus. Da schlug noch einmal die große Stunde von BSV-Legende Stefanie Melbeck, die erst vier Monate zuvor nach zweijähriger Pause ihr Comeback im BSV-Trikot gegeben hatte: Im letzten Spiel ihrer Karriere traf sie zunächst zum 28:27. Und 20 Sekunden vor dem Ende sorgte sie mit dem 30:28 für die endgültige Entscheidung.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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