37:12 gegen Mainz 05 / Trainer Dirk Leun lobt sein Team
Der BSV verabschiedet sich mit Heimsieg in die EM-Pause

Lisa Antl wird von drei Gegenspielerinnen attackiert
  • Lisa Antl wird von drei Gegenspielerinnen attackiert
  • Foto: Dieter Lange
  • hochgeladen von Tom Kreib

nw/tk. Buxtehude. Mit einem deutlichen 37:12 gegen Mainz 05 gewannen die Bundesliga-Handballerinnen vom Buxtehuder SV das letzte Spiel vor der Europameisterschafts-Pause. Beim wettbewerbsübergreifend fünften Heimsieg in Folge überzeugte das Team endlich mal wieder in der Offensive. Beste Torschützin war Lone Fischer mit sechs Treffern.

Lediglich in den Anfangsminuten hatte der BSV einige Probleme. Nach wenigen Minuten hatte Gäste-Torhüterin Nina Kolundzic bereits vier Paraden verzeichnet. Unter anderem wehrte sie einen Tempogegenstoß gegen Lone Fischer ab. Doch nachdem die Kapitänin mit zwei Siebenmetern und einem weiteren Gegenstoß für das 5:2 gesorgt hatte, spielten sich die Gastgeberinnen in einen Rausch. Defensiv ließ die aggressive Deckung kaum Würfe zu und im Angriff nutzte das Team die teilweise riesigen Lücken in der Deckung der Mainzerinnen zu leichten Toren. Mit dem neunten BSV-Treffer in Serie traf Lone Fischer per Siebenmeter zum 12:2 (16.).

BSV-Trainer Dirk Leun hatte nichts zu bemängeln im Spiel seines Teams. Dennoch wechselte er durch, wobei auch die eingewechselten Spielerinnen sofort im Spiel waren. Unter anderem hämmerte die zuletzt wenig spielende Paulina Golla einen Ball aus dem Rückraum zum 14:4 in den Winkel.

Im zweiten Spielabschnitt ließ der BSV nicht nach. Der zuletzt bemängelte Positionsangriff funktionierte gegen die punktlosen „Meenzer Dynamites“, bei denen die ehemalige BSV-Jugendspielerin Sophia Michailidis Spielerin des Tages wurde. Die meisten Treffer erzielte der BSV dank der konzentrierten Abwehr. Nach Ballgewinnen schaltete das Team konsequent ins Tempospiel um und kam zu leichten Toren. So erzielte Meret Ossenkopp auch das 30:11 nach einem Pass von Katharina Filter (48.). In den Schlussminuten kam Mailee Winterberg zu ihrem Bundesliga-Debüt. Mit ihrer ersten Aktion scheiterte die A-Jugendliche per Siebenmeter an Ellen Janssen. Wenig später machte sie es besser und markierte den letzten BSV-Treffer zum 37:11. Den 37:12-Endstand erzielte Stefanie Güter mit ihrem vierten Siebenmeter. Damit geht der BSV mit einem ausgeglichenen Punktekonto als Tabellenneunter in die Europameisterschafts-Pause der Bundesliga. Weiter geht es erst nach Weihnachten. Am Sonntag, 27. Dezember, ist der BSV bei FA Göppingen zu Gast. Die Partie wird ab 16.30 Uhr bei Eurosport im Free-TV übertragen.

BSV-Trainer Dirk Leun: „Ich bin sehr zufrieden mit der Abwehr und einer überragenden Leistung von Katharina Filter. In Zusammenarbeit haben sie dafür gesorgt, dass wir nur zwölf Gegentore bekommen, was sehr selten ist. Das war die Basis für den Erfolg. Wir wollten aus einer stabilen Abwehr ins Tempospiel kommen. 37 Tore sind ein akzeptables Resultat, obwohl wir noch einige Chancen liegen lassen haben. Wir müssen vor allem gegen stärkere Gegner mehr Stabilität in den Positionsangriff und den Abschluss bekommen.“
• Die HL Buchholz 08-Rosengarten, Kooperationspartner und Liga-konkurrent des BSV, holte sich mit dem 30:26 gegen Buxtehudes nächsten Gegner Göppingen den zweiten Saisonsieg. Ex-BSV-Star Jessica Oldenburg traf dabei sechs Mal für die Luchse.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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