Experiment geglückt - Mädchen lernen von den Großen

Die BSC-Frauen in Berlin: Chantal Kasch, Lina Hartwig, Josephine Noack und Isabelle Kasch (v. li.) F317258BSC_BERLIN_ig_3_SP_18a
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Buxtehuder Schwimmclub bei den Deutschen Meisterschaften

ig. Buxtehude. „Der Buxtehuder Schwimm-Club (BSC) startete erstmals in seiner Vereinsgeschichte bei den Deutschen Schwimmmeisterschaften in Berlin. Nach vier Wettkampftagen kehrte man voller Eindrücke zurück an die Este und war mit den gezeigten Leistungen zufrieden.
In der 4 x 200 Meter Freistilstaffel (10:29,59 Minuten) schwammen alle Bestzeiten. Startschwimmerin Lina Hartwig verbesserte sich um zwölf Sekunden und Josephine Noack um sieben Sekunden! Am Sonntag bei der 4 x 100 Meter Lagenstaffel (5:25,11 Minuten) glänzten vor allem Isabelle Kasch und Lina Hartwig mit Bestzeiten.
„Auch wenn wir mit dem 15. Platz in der Freistilstaffel und dem 27. Platz in der Lagenstaffel nur Schlusslicht wurden, sind wir mit erhobenen Hauptes nach Hause gefahren“, so Hartwig. „Die Wettkampferfahrungen in Berlin sind eine große Motivation für die nächsten Wettkämpfe“. Mitte Juni will Hartwig mit ihren 13 bis18-Jährigen Schwimmerinnen erneut in Berlin starten. Dann bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Zuvor muss sich das BSC-Team vom 31. Mai bis 2. Juni bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hannover qualifizieren. Josephine Noack freut sich schon: „Nach der deutschen Meisterschaft bin ich noch mehr motiviert."
16 Vereine aus Niedersachsen waren bei der größten nationalen Schwimmsportveranstaltung vertreten, wobei die BSC-Mädchen im Vorfeld harte Qualifikationszeiten hatten schwimmen müssen.
"Die Ausmaße waren im Verhältnis zur heimischen Trainingsstätte gewaltig ", so die Trainerin. Die Wettkampfbecken der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark warten mit olympischen Dimensionen auf. Die Halle ist mit zwei 50 Meter-Becken und weiteren Sprung- und Aufwärmbecken der deutsche „Schwimmtempel“ schlechthin. In diesem Jahr richtete sich das Medieninteresse besonders auf die Qualifikation der deutschen Schwimmstars für die Weltmeisterschaft im Juli in Barcelona. „Das kannten wir bisher nur aus dem Fernsehen. Nun waren wir im Wasser selbst dabei“, freute sich Josephine Noack. Nach ihrem Start am Donnerstag in der „Königsstaffel" über 4 x 200 Meter Freistil hatten die vier BSC-Schwimmerinnen auch Zeit am Beckenrand den Kontakt zu den deutschen Schwimmstars zu suchen. Isabelle Kasch traf Yannick Lebherz, Olympiateilnehmer und deutscher Meister über 200 Meter Rücken aus Potsdam. Ein besonderes Erlebnis war für die beiden Kasch-Schwestern das Gespräch mit dem zweimaligen Weltmeister Paul Biedermann. „Paul war nett und ohne Allüren“. Der 26-Jährige nahm verletztungsbedingt nicht teil.

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