BSV Buxtehude unterliegt Oldenburg knapp mit 22:24
Schon wieder kein Sieg beim VfL Oldenburg

 Annika Lott war mit zehn Treffern beste Werferin
  • Annika Lott war mit zehn Treffern beste Werferin
  • Foto: Stefan Michaelis
  • hochgeladen von Tom Kreib

nw/tk. Buxtehude. Die Bundesliga-Handballerinnen vom Buxtehuder SV haben das Derby im Nachholspiel gegen den VFL Oldenburg am Mittwoch knapp mit 22:24 (10:14) verloren. Damit gibt es für den BSV auch weiterhin nichts in Oldenburg zu holen. Zuletzt konnte das Team dort vor mehr sechs Jahren gewinnen. Dieses Mal scheiterte der BSV an der eigenen Wurfschwäche bzw. an einer überragenden Torhüterin Nele Reese auf Oldenburger Seite.

Das gute an einer englischen Woche mit drei Spielen in sieben Tagen ist: Man bekommt sehr schnell die Chance, es besser zu machen. Für den BSV gilt das bereits am Samstag, 16 Uhr im Heimspiel gegen die TuS Metzingen.

Der BSV legte in Oldenburg einen temporeichen Start hin. Nach rund zweieinhalb Minuten stand bereits die 4:1. Die offensive BSV-Abwehr stand zunächst gut und machte dem VfL das Leben schwer. Auch der Wechsel zur 6:0 Abwehr gelang dem BSV. Bis zur 7:6 Führung von Liv Süchting in der 14. Minute war auch offensiv alles im Lot beim BSV. Doch dann blieb die Mannschaft von Trainer Dirk Leun fast 14 Minuten ohne eigenen Treffer und ließ den VfL auf 13:7 davonziehen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Trainer Dirk Leun im Tor und Lea Rühter durfte sich beweisen. Sie konnte direkt einige Paraden zeigen und machte erneut einen guten Eindruck, nachdem sie vor zwei Wochen gegen Bensheim ihr Comeback feierte. Der BSV konnte den Rückstand verkürzen und kam auf zwei Tore heran, ließ Oldenburg aber wieder etwas davonziehen. Auch in dieser Phase war der VfL weitgehend wacher und konnte seine Chancen besser nutzen als der BSV. Immer und immer wieder scheiterten die BSV-Spielerinnen an Oldenburgs Torfrau Nele Reese. Doch Buxtehude gab nicht auf und kam 75 Sekunden vor Schluss auf 22:23 heran. Am Ende unterlag man den Oldenburgerinnen im Niedersachsen-Derby dann mit 22:24.

Dirk Leun nach dem Spiel: „Heute war nicht unser Tag." Dennoch machte er seiner Mannschaft ein Kompliment dafür, dass sie immer wieder zurückgekommen sei und sich nicht habe entmutigen lassen. Auch wenn die Niederlage schmerze, sei das Positive, dass die Mannschaft gut gespielt habe und sich viele Chancen erarbeiten konnte.

BSV: Sieg fast noch aus der Hand gegeben
Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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