Im Nordderby beim VfL Oldenburg gab es ein 25:30
Seit 2015 kein BSV-Sieg mehr im Nordderby

Ohne Torfrau Katharina Filter (Archivfoto) hätte des Endergebniss noch deutlich schlechter ausgesehen
  • Ohne Torfrau Katharina Filter (Archivfoto) hätte des Endergebniss noch deutlich schlechter ausgesehen
  • Foto: Dieter Lange
  • hochgeladen von Tom Kreib

nw/tk. Buxtehude. Die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV haben das letzte Auswärtsspiel der Saison verloren. Im Nordderby beim VfL Oldenburg gab es ein 25:30. In den ausstehenden Heimspielen strebt der BSV einen versöhnlichen Saisonabschluss an. Am kommenden Freitag, 18 Uhr, trifft der BSV im Nachholspiel auf den SV Union Halle/Neustadt.

Der BSV fand nur schleppend in die Partie. Offensiv leistete sich das Team technische Fehler. Zudem fehlte die Durchschlagskraft. Weil Lone Fischer, die erstmals wieder im laufenden Spiel auf dem Feld stand, zudem einen Siebenmeter verwarf, blieb Buxtehude zwischen der siebten und 21. Minute ohne Torerfolg. Dass die Partie zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorentschieden war, verdankten die Gäste Torfrau Katharina Filter. Mit acht Paraden hielt sie den Rückstand beim 3:7 im Rahmen. In der Schlussphase nahm das Spiel an Fahrt auf. Zur Pause stand es 13:9.

Die zweite Halbzeit startete schlecht aus Sicht des BSV. Erst warf Lynn Schneider einen Siebenmeter am Tor vorbei, dann musste Paula Prior vom Feld. Dies nutzte der VfL, um die Führung auf 16:9 auszubauen. Der Rückstand konnte nicht entscheidend verkürzt werden. Stattdessen baute Oldenburg den Vorsprung auf 29:20 aus. Als letzte taktische Maßnahme, um die Niederlage in Grenzen zu halten, agierte der BSV in einer offenen Deckung. Buxtehude kam zwar mehrfach zu Ballgewinnen. Mehr als ein 25:30 war allerdings nicht mehr möglich.

Buxtehude wartet somit weiter seit 2015 auf einen Sieg in Oldenburg. In der Tabelle bleibt der BSV weiterhin auf Platz neun und hat in den verbleibenden Spielen nur noch geringe Chancen auf Platz sieben, auf dem derzeit der VfL Oldenburg liegt.

BSV-Trainer Dirk Leun: „Wir sind enttäuscht, dass wir kein besseres Ergebnis erzielt haben. Für uns war es ein gebrauchter Tag. Wir haben unsere Effektivität nicht an den Tag legen können und sind daher schlecht ins Spiel gestartet. In der Deckung hätte ich mir mehr Aggressivität gewünscht. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, um uns zurückzukämpfen. Jetzt richten wir den Fokus auf die letzten beiden Heimspiele und werden alles daransetzen, diese erfolgreich zu gestalten."

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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