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Tolles Projekt im kommenden Jahr
Warum der Buxtehuder SV ein Kraftwerk baut

Daumen hoch für das Projekt "Kraftwerk": Dirk (li.) und Jan Busse (re.) mit den BSV-Vorstandsmitgliedern Friederike Gubernatis und Stefan Hebecker
  • Daumen hoch für das Projekt "Kraftwerk": Dirk (li.) und Jan Busse (re.) mit den BSV-Vorstandsmitgliedern Friederike Gubernatis und Stefan Hebecker
  • Foto: BSV
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tk. Buxtehude. Hinter dem Buxtehuder SV und seinen Mitgliedern liegt ein schwieriges und turbulentes Jahr. Die Ungewissheit, wann der zweite Lockdown endet, die offenen Fragen, wann Sport wieder eingeschränkt, und erst recht wieder ganz normal, möglich sein wird. "Der Spagat zwischen dem Wollen und dem Dürfen war sehr schwierig", sagt Vorstandsmitglied Friederike Gubernatis. Umso erfreulicher, dass der BSV das Jahr mit einer guten Nachricht beendet: Am Brillenburgsweg entsteht in einer ehemaligen Gewerbehalle das "Kraftwerk". Der geräumige Sport-raum wird ein neues Zuhause für viele Angebote und entschärft die angespannte Hallensituation.

Wenn Stefan Hebecker, Vorstand Finanzen, auf die vergangenen zwölf Monate zurückblickt, bilanziert er einen Mitgliederverlust von rund zehn Prozent.  Das liege im üblichen Rahmen, so Hebecker. Was für den BSV schwerer wiegt: Es sind kaum neue Mitglieder eingetreten. Pandemie-bedingt kein Sport, also kaum Neueintritte. "Wir sind glücklich, dass wir dennoch so tolle Mitglieder haben, die in dieser besonderen Zeit an unserer Seite stehen", lobt Vorstandsmitglied Hebecker Engagement und Treue in der BSV-Familie.
Trainer und Übungsleiter hätten bereits während des ersten Lockdowns im Frühjahr gute Arbeit geleistet, in dem es Angebote für Sport zu Hause gab, so Hebecker und Gubernatis. Im Sommer ein kurzes Durchatmen, vieles war draußen möglich, doch schon im Herbst zeichnete sich die Gefahr des erneuten Herunterfahrens ab.

"Die Pandemie hat die Probleme der knappen Hallenkapazitäten in Buxtehude noch einmal verschärft", sagt Friederike Gubernatis. Die verstärkte schulische Nutzung habe BSV-Angebote für Kinder und Jugendliche eingeschränkt. Dass Hallenkapazitäten in der Hansestadt fehlen, ist nicht neu. Im Sportentwicklungsplan der Stadt, der 2016 fertiggestellt wurde, sind fehlende Hallenzeiten als eines der Hauptprobleme des Vereinssports in der Estestadt benannt worden. 

Umso erfreulicher für den BSV war ein Vorschlag von Jan und Dirk Busse vom Autohaus Tobaben im Sommer: Die Gewerbehalle am Brillenburgsweg kann für den Sport umgebaut werden. Stefan Hebecker: "Das war ein einmaliges Angebot und wir hatten die Chance, kurzfristig etwas für die Buxtehuder zu schaffen, was langfristig vom Verein genutzt werden kann."

Im "Kraftwerk" wird es zwar einen Functional- und Kraftbereich geben - doch was der Name nicht sofort verrät: "In diesem Sportraum bekommt auch der Kindersport im BSV ein neues Zuhause", sagt Friederike Gubernatis. Die Kampfsportabteilungen werden dort trainieren und die Boulderwand wird eine Attraktion für Mitglieder und solche, die es werden wollen, sein. "Mit dem Umbau der Halle machen wir einen großen Schritt in Richtung der benötigten Sporträume für Buxtehude", sagen die beiden BSV-Vorstandsmitglieder. Daher könne der Verein trotz aller Hemmnisse während der Pandemie optimistisch ins kommenden Jahr blicken. Das "Kraftwerk" wird aller Voraussicht nach im Frühsommer fertig sein. Auf den Social-Media-Kanälen des BSV kann das Entstehen mitverfolgt werden.

• Der BSV hat rund 4.000 Mitglieder und darüber hinaus mehr als 1.000 Kursusteilnehmer. Die Hälfte der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren. Aktuell bietet der Buxtehuder SV in 18 Abteilungen mehr als 80 verschiedene Sportarten an.
Mehr Infos: www.bsv-buxtehude.de.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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