"Wir werden in Schweden alles versuchen!"

Beste BSV-Werferin war Ulrika Agren mit sechs Toren
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Buxtehuder SV unterliegt Lugi HF knapp mit 24:26 und will das Blatt im Rückspiel wenden

ig. Buxtehude. Das wird eng: In seiner ersten Begegnung mit Lugi HF im EHF Women’s Cup Winner‘s Cup muss sich der Buxtehuder SV vor 1.300 Zuschauern überraschend mit 24:26 geschlagen geben.„Lugi hat in der Partie gut und vor allem variabel verteidigt. So etwas bekommen wir in der Bundesliga sehr selten vorgesetzt. Wenn man dann noch seine 100-prozentigen Chancen liegen lässt, wirdes schwer, gegen ein solches Team zu gewinnen", erklärte BSV-Trainer Dirk Leun. "Die Gäste habe ein tolles Spiel gezeigt."
Im Rückspiel am kommenden Sonntag, 17. November, müssen die Buxtehuder Handballerinnen alles in die Waagschale werfen, um das Achtelfinale im EHF Women’s Cup Winner‘s Cup zu erreichen. Leun gibt sich kämpferisch: "Wir werden in Schweden alles versuchen."
Beide Teams schenkten sich nichts. In der Defensive wurden auf beiden Seiten die Räume gut zugestellt und mit aller Härte zu gepackt. Den Spielerinnen des BSV gelang es nicht, sich entscheidend abzusetzen. Ein Grund dafür: Die Umstellung der gegnerischen Abwehr, die gegen den rechten Rückraum des BSV sehr offensiv deckte. Die dadurch erzwungenen Ballverluste nutzte Lugi um sich die Führung zu erkämpfen (19:20, 50.) Bis zum Ende der Partie ging es nun immer wieder über Einstand (24:24, 56. Minute) - dann gelangen dem schwedischen Vizemeister die entscheidenden beiden Treffer zum Sieg. Beste BSV-Werferin war Ulrika Agren mit sechs Toren.
Lugi-Co-Trainerin Johanna Wiberg zeigte sich mit der Leistung ihres Teams hochzufrieden. "Der Schlüssel zum Erfolg war unsere kompakte und bewegliche Abwehr. Neben unserem Sieg freue ich mich auch über die tolle Stimmung in der Halle. Das hat Spaß gemacht!“

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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