Buxtehude entwickelt sich toll

Uwe Fricke hat die gesamte Region im Blick

Mit neuen Ideen hat Uwe Fricke das Amt des Ersten Vorsitzenden im Buxtehuder Wirtschaftsförderungsverein (WFV) übernommen. Unter anderem will er die Kontakte nach Stade, Buchholz, Harburg und Hamburg ausbauen. "Kirchturmdenken ist nicht mehr zeitgemäß", sagt Fricke. "Heute kann ich über das Internet in Sekundenschnelle weltweit Kontakte knüpfen." Von einem Austausch mit anderen Gewerbevereinen und Wirtschaftsverbänden erhofft sich der neue Vorsitzende mehr Zusammenarbeit der Unternehmen und somit eine Stärkung der Region sowie Ideen für neue Absatzmärkte. Aus Stade sind bereits mehrere Unternehmen dem Verein beigetreten, zur Buchholzer Gewerberunde und zum Gewerbeverein Neu Wulmstorf hat der WFV bereits erste Beziehungen aufgenommen. Vor Konkurrenz aus anderen Städten und Gemeinden hat er keine Angst: "Buxtehude entwickelt sich toll mit dem neuen Rathausviertel, der Sportarena, der Kattau-Mühle und der Weihnachtsbeleuchtung", sagt er. "Wir brauchen uns nicht zu verstecken, können aber alle voneinander profitieren."
Dass der neue Vorsitzende stets die gesamte Region im Blick hat, rührt auch von seiner privaten Situation her: Seit 17 Jahren ist Uwe Fricke Inhaber einer Nachhilfeschule in Buxtehude, er wohnt in Jork und ist als Lehrer in einem Stader Gymnasium tätig. "Das dürfte in Deutschland einmalig sein, dass ein Lehrer die Geschicke eines Wirtschaftsförderungvereins hat", sagt Fricke. Dem Wirtschaftsförderungsverein gehört er seit rund zwölf Jahren an, seit fünf Jahren ist er Vorstandsmitglied und war bereits stellvertretender Vorsitzender.

Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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