"Flaminia": Entbrennt jetzt ein Streit über Liegegebühren?

Die "MSC Flaminia" im Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven: Entbrennt ein Streit über die Liegekosten?
  • Die "MSC Flaminia" im Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven: Entbrennt ein Streit über die Liegekosten?
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tk. Buxtehude. Entbrennt ein Streit um die Liegekosten der havarierten "MSC Flaminia" im Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven?

Nach Berichten von NDR Info soll die Buxtehuder Reederei NSB (Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft) drei Millionen Euro dafür zahlen, dass das ausgebrannte Containerschiff gut ein halbes Jahr lang in Wilhelmshaven lag. Dort wurden unter anderem Gefahrgutcontainer entladen sowie kontaminiertes Löschwasser abgepumpt. Weil diese Summe außerordentlich hoch sei, habe es Streit gegeben. Dabei soll nach unbestätigten Angaben von Seiten der Reederei auch damit gedroht worden sein, die "Flaminia" in Insolvenz gehen zu lassen. Das wäre möglich, ohne dass das gesamte Unternehmen davon betroffen wäre. Grund: Für jedes einzelne Schiff gibt es eine eigene Betreibergesellschaft.
Ein Sprecher der NSB wollte zu der Höhe der Liegegebühren und einem möglichen Streit darüber derzeit keinen Kommentar abgeben. Die Reederei werde sich erst dann äußern, wenn die "Flaminia" in Rumänien in der Reparaturwerft angekommen sei und die Arbeiten begonnen hätten. Derzeit befindet sich das Schiff noch in Warteposition vor der rumänischen Küste.
Das Containerschiff war am 14. Juli des vergangenen Jahres im Atlantik in Brand geraten und danach wochenlang auf hoher See unterwegs gewesen, weil kein Küstenstaat bereit gewesen war, den Unglücksfrachter aufzunehmen.

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Besatzung ist an Bord

Autor:

Tom Kreib

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