Zentrales Dokument für Bau- und Leistungsbeschreibung
Prof. Hans-Jürgen Peter aus Buxtehude erklärt Bauherren, worauf sie achten sollten

Prof. Hans-Jürgen Peter, freischaffender Architekt mit 40 Jahren Berufserfahrung und Professor an der Hochschule 21, macht seit 15 Jahren für den Massivhaushersteller Viebrockhaus Bauinteressenten fit.
2Bilder
  • Prof. Hans-Jürgen Peter, freischaffender Architekt mit 40 Jahren Berufserfahrung und Professor an der Hochschule 21, macht seit 15 Jahren für den Massivhaushersteller Viebrockhaus Bauinteressenten fit.
  • Foto: Viebrockhaus/agwp
  • hochgeladen von Nicola Dultz-Klüver

Schon der Name "Bau- und Leistungsbeschreibung" klingt für den Hausbau-Laien – und das sind die meisten angehenden Bauherren – wenig sexy. Dennoch ist sie das zentrale Dokument im „Werkvertrag“, der alles für den Hausbau regelt. Nur wer weiß, was enthalten sein sollte, kann auch die Angebote verschiedener Anbieter richtig vergleichen.
Prof. Hans-Jürgen Peter, freischaffender Architekt mit 40 Jahren Berufserfahrung und Professor an der Hochschule 21, macht seit 15 Jahren für den Massivhaushersteller Viebrockhaus Bauinteressenten fit. Als unabhängiger Experte erklärt er ihnen, worauf sie bei der „Bau- und Leistungsbeschreibung“ für den Hausbau achten sollten.
Je umfangreicher, desto besser
Je umfangreicher und detaillierter die Leistungsbeschreibung ist – bis hin zur Zahl der Steckdosen, umso besser. So weiß der Kunde genau, was er für sein Geld bekommt, und das Hausbauunternehmen, worauf der Kunde einen Anspruch hat. „Bei Viebrockhaus ist im Leistungsumfang vieles enthalten, was man bei anderen Herstellern dazukaufen muss“, so der Experte.
Dazu gehören u.a. Bodengutachten, Baurechtsprüfung, individuelle Nebenkosten, Versicherungspakete für die Bauphase, Garantie (zehn Jahre), Bodenplatte und Blower-Door-Test.
Kann man sich auf die angegebene Bauzeit verlassen? Bauinteressenten können im Internet, in Blogs, Social Media recherchieren und sollten sich Referenzkunden benennen lassen. "Oder einfach mal am Wochenende durch Neubaugebiete streifen und – orientiert an Bauschildern – Bauherren nach ihren konkreten Erfahrungen befragen", empfiehlt Prof. Peter.
Beste energetische Qualität
Ein Haus wird nicht für zehn Jahre, sondern eher für die nächsten 40 bis 50 Jahre gebaut. Die Betriebskosten für ein schlecht gedämmtes Haus werden schnell zu einem "Fass ohne Boden". "Die Gebäudehülle sollte heute den Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 erfüllen, die Anlagentechnik aus Heizung, Lüftung, Eigenstromerzeugung (z.B. Photovoltaikanlage) und Stromspeicherung (Hausbatterie) am besten KfW 40 Plus", empfiehlt Prof. Peter. "Ein Anbieter, der sagt, er baue ‚gemäß den Anforderungen der EnEV‘ (Energieeinsparverordnung) sagt im Klartext: ‚Wir schaffen gerade einmal die Mindestanforderungen.‘ Aber das reicht heute nicht."
Verbrauchsprognose sagt mehr als Energieausweis
Zwar wird für jedes neugebaute Haus ein Energieausweis (EnEV-Nachweis) erstellt. Besser und aussagekräftiger ist jedoch eine Verbrauchsprognose. So können die Bauherren sehen, welche Energieverbräuche sie bei einem normalen Verbraucherverhalten erwarten können.
Und wenn sie sich für die richtige Gebäudehülle (KfW 40) und Anlagentechnik (am besten KfW 40 Plus) entschieden haben, sind niedrige Energiekosten auf Jahrzehnte vorprogrammiert.
Fragen rund um den Hausbau beantwortet das Viebrockhaus-Team unter Tel. 0800 8991000 (gebührenfrei) oder per E-mail: info@viebrockhaus.de. Weitere Infos auch unter www.viebrockhaus.de

Prof. Hans-Jürgen Peter, freischaffender Architekt mit 40 Jahren Berufserfahrung und Professor an der Hochschule 21, macht seit 15 Jahren für den Massivhaushersteller Viebrockhaus Bauinteressenten fit.
Bauherren Jenny und Daniel Kaufhold
Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Blaulicht
Polizeikommissar Laurin Maier kontrollierte auch das Pedelec von Fritz Koch und sprach mit ihm über Diebstahlsicherung
2 Bilder

Bundesweite Kontrolle
Radfahrer sollen "sicher.mobil.leben"

(bim). Immer wieder appelliert der Allgemeinde Deutsche Fahrradclub (ADFC) an die motorisierten Verkehrsteilnehmer, auf den Schutz von Radfahrern und die einzuhaltenden Abstände zu achten. Radfahrer haben auch immer wieder mit auf Radfahrstreifen parkenden oder haltenden Lieferfahrzeugen oder Pkw zu kämpfen. Aber es gibt auch echte Rüpel-Radfahrer, die Autofahrer zur Verzweiflung bringen, ohne zu gucken über den Zebrastreifen "kacheln" oder rote Ampeln umfahren. Um beide Seiten für eine...

Panorama
4 Bilder

5. Mai: Die aktuellen Corona-Zahlen im Landkreis Harburg
Ein Corona-Toter aus Buchholz

(sv). Traurige Nachrichten: Der Landkreis Harburg meldet am heutigen Mittwoch, 5. Mai, einen weiteren Corona-Toten aus Buchholz. Insgesamt sind nun 107 Menschen im Landkreis an oder mit dem Coronavirus gestorben. Der Inzidenzwert sank heute wieder leicht auf 65,24 (am Vortag: 66,82). Die Zahl der aktiven Fälle stieg auf 280 (+5). In den letzten sieben Tagen meldete der Landkreis 166 Corona-Fälle. Seit Ausbruch der Pandemie meldete der Landkreis 6.250 Corona-Fälle (+33). Davon sind bislang 5.863...

Wirtschaft
Die Budni-Baustelle in der Zinnhütte wächst schnell. Im vierten Quartal soll der Drogeriemarkt eröffnet werden
3 Bilder

Budni, Netto und Modehaus Schacht
Tostedts Geschäftswelt wird neu gemischt

bim. Tostedt. Die Geschäftswelt in Tostedt ist in Bewegung: Auf dem Gelände der im Jahr 2013 abgebrannten Autowerkstatt in der Zinnhütte baut der Drogeriemarkt Budnikowsky eine zweite Filiale, in die Räume des ehemaligen Aldi-Marktes Unter den Linden soll ein Netto-Markt einziehen, und statt Modeverkauf wird es bei Schacht in der Bahnhofstraße künftig Therapieräume geben. • Budnikowsky: Wie berichtet, hatte Budni vergangenen November auf Anfrage mitgeteilt, dass der Budni-Standort Unter den...

Politik
Wer folgt auf die Führungskräfte, die das 
Rathaus verlassen haben?

Wo sind die größten Baustellen?
Exodus der Führungskräfte aus dem Rathaus Apensen

tk. Apensen. "Petra allein im Rathaus" wäre die passende Schlagzeile, wenn es um die Zukunft der Samtgemeinde-Verwaltung in Apensen geht. Der Samtgemeinde-Bürgermeisterin Petra Beckmann-Frelock sind innerhalb kurzer Zeit drei Führungskräfte abhandengekommen: Sabine Benden, Bauamtsleiterin und stellvertretende Bürgermeisterin, Tanja von der Bey, Chefin im Ordnungs- und Standesamt, und jetzt auch noch Kämmerin Margit Reschke. Optimisten sprechen zwar von der Chance eines Neubeginns. Dem schönen...

Politik
Seit 2016 liegt der Ortskern in Langenrehm brach, über eine Lösung wurde lange diskutiert - ohne Ergebnis

Langenrehmer wenden sich an Verwaltung
Offener Brief der Anwohner

lm. Langenrehm. Kommt nun endlich Bewegung in die Dorferneuerung in Langenrehm? Zumindest haben sich Bewohner des kleinen Ortes nun in einem offenen Brief an die Gemeindeverwaltung, den Ortsrat und den Landkreis gewandt. Und darin gehen die Anwohner hart mit den Verantwortlichen ins Gericht. Das einst idyllische Langenrehm, in dem drei Gastwirte angesiedelt waren, würde mittlerweile einen Preis für das "hässlichste Dorf des Landkreises" gewinnen, heißt es in dem Brief. Der konkrete Vorwurf der...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen