Welche Möglichkeiten haben private Anleger am Aktienmarkt?

Der Aktienmarkt wird immer als der perfekte Ort beschrieben, um die derzeitigen schwachen Zinsen auszugleichen und das eigene Geld anzulegen. Und tatsächlich, mit einem Blick darauf, was man heute noch für Renditen in den traditionellen Formen der Anlage bekommt, ist die Börse anscheinend der einzige Ort, der eine stetige Steigerung der eigenen Anlage verspricht. Gleichzeitig sorgen Begriffe wie Fonds,  Handel mit Indizes oder Shorts für Verwirrung.

Was ist beim Einstieg an der Börse zu beachten?


Der klassische Handel mit Aktien als Einsteigerprogramm

Die meisten Einsteiger verlassen sich bei ihren ersten Versuchen an den Börsen vor allem auf den klassischen Handel, meistens mit Aktien von Unternehmen, die ihnen bekannt sind oder die von Experten empfohlen worden sind. Und während natürlich in der Regel ein Investment in Aktien von Volkswagen, Bayer oder Apple zwar teuer aber auch relativ sicher ist, ist es auch gleichzeitig die Form von Handel an den Börsen, die am wenigsten Rendite verspricht. Dazu kommt, dass man in solchen Fällen meistens auf ein oder zwei verschiedene Papiere begrenzt ist. Wenn diese plötzlich einen Absturz haben, riskiert das automatisch auch deutlich den Wert der eigenen Anlage.

Daraus entstand auch das sogenannte Daytrading.

Dabei reagiert man auf die unterschiedlichen Entwicklungen auf den Märkten und hält Aktien in der Regel nicht nur für eine lange Zeit, sondern genau so lange, bis sie einen Gewinn abwerfen. Das ist allerdings frühestens dann empfehlenswert, wenn man wirklich ein Gefühl für die Börse und ihre ganz eigenen Dynamiken entwickelt hat.

Fonds, Indizes, ETFs und spezielle Investitionsobjekte

Wer einmal hinter den Vorhang der Börse blickt, wird sehr schnell bemerken, dass der Handel mit einfachen Aktien nur die oberflächlichste Form des Handels an der Börse ist. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Papieren und sogar Ressourcen, in die man investieren kann. In den vergangenen Jahren sind beispielsweise die ETFs besonders beliebt geworden. Diese spezielle Form von Fonds hat sich schnell durchsetzen können und bietet den meisten Anlegern eine solide Rendite bei einem überschaubaren Risiko an. Dazu kommt, dass man einen Einblick darin erhalten kann, in welche Unternehmen man eigentlich investiert.

Das Prinzip der Fonds umfasst auch die Möglichkeit, beispielsweise ganz gezielt mit einem gezeichneten Wertpapier gleich in mehrere Aktien zu investieren, die etwa mit erneuerbaren Energien oder grüner Technologie zu tun haben. Andere Fonds konzentrieren sich auf bestimmte Branchen. Es gibt also eine ausreichend große Auswahl für die eigenen Vorstellungen und vielleicht für das eigene Hintergrundwissen.

An der Börse könnte theoretisch auch mit Währungen, mit Ressourcen und mit den Indizes selbst gehandelt.  Indizes sind beispielsweise der Dax oder der Dow Jones, aber eben auch eine Vielzahl von anderen Aktien-Indexen, von denen die meisten Anleger bis heute nichts gehört haben.

Der Indizes-Handel ist ein weiteres Beispiel für die Vielfalt der Möglichkeiten, wenn man sich erst einmal in die Materie eingearbeitet und ein Gefühl dafür entwickelt hat, mit welchen Produkten die eigenen Ansprüche befriedigt und die besten Renditen erzeugt werden.

Wie sicher ist der Aktienhandel wirklich?
Am Ende ist es vor allem das Risiko, das bis heute viele mögliche Anleger von den Kapitalmärkten fernhält. Und natürlich ist ein Risiko vorhanden, wenn man in Aktien investiert. Das Risiko lässt sich aber minimieren, in dem man beispielsweise die Anlagen streut, nicht nur in eine Aktie oder Fonds investiert und sich mit der Materie beschäftigt. Manchmal kann man die Investitionen auch in die Hände von Experten legen. Gerade mit der gegenwärtigen Entwicklung ist der Aktienmarkt aber die einzige wirklich solide Möglichkeit, mit dem eigenen Kapital eine Rendite zu erzielen. Und mit ein wenig Einarbeitung, sollte man auch selbst in der Lage sein, die richtigen Produkte für sich zu finden.

Autor:

Online Redaktion aus Buxtehude

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