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150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Buxtehude: "Sie vermitteln den Menschen ein Sicherheitsgefühl"

Kreisbrandmeister Peter Winter (re.) zeichnet Ehrenstadtbrandmeister Hans-Jürgen Jäschke für 75 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr aus Fotos: tk
Festveranstaltung zum 150. Geburtstag vom Zug I der Freiwilligen Feuerwehr Buxtehude

tk. Buxtehude. Die Freiwillige Feuerwehr Buxtehude feiert in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag. Der heutige Zug I sorgt so lange schon für den Brandschutz in der Stadt. Bei einem Empfang im Gerätehaus lobte kürzlich Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt: "Sie vermitteln den Menschen ein gutes Sicherheitsgefühl."

Sie erinnerte daran, dass die Feuerwehr in den ersten Jahres ihres Bestehens eine Zwangsfeuerwehr war. Das nachfolgende Prinzip der Freiwilligkeit habe sich bis heute bewährt. "Gut, dass sie sich bislang auch keine Sorgen um den Nachwuchs machen müssen", so Katja Oldenburg-Schmidt. Dass die Feuerwehr in Buxtehude ehrenamtlich sei, müsse oft betont werden. Kreisbrandmeister Peter Winter betonte, dass viele Menschen in der Tat der Meinung seien, die Feuerwehr in der Estestadt sei eine Berufsfeuerwehr. Gemeinsam lobten Winter und die Bürgermeisterin ein gutes Miteinander von Feuerwehr sowie Rat und Verwaltung. Die Politik stelle das Geld zur Verfügung, dass die Retter für ihre Ausrüstung benötigen, so der Kreisbrandmeister. Winter erinnerte auch daran, dass Buxtehude mit der engen Altstadt sowie einigen Betrieben, wie etwa der Chemiefirma Synthopol, für den möglichen Ernstfall gut vorbereitet sein müsse. Wie schnell ein Großbrand entstehe, bei dem Kräfte weit über Buxtehude hinaus gefordert seien, habe das Großfeuer bei Naturfarben Reincke im Gewerbegebiet im Sommer 2016 gezeigt.

Hans-Jürgen Neumann, der stellvertretende Stadtbrandmeister, nutzte seine Rede, um allen Buxtehuder Ortswehren zu danken. "Wir sind jederzeit zusammen einsatzbereit."  Und er erinnerte daran, dass es auch im kommenden Jahr ein großes Jubiläum geben wird. Dann feiert nämlich der Zug II seinen 125. Geburtstag.

Gerd Meyer und sein Bruder Horst Meyer, derzeit noch Stadtbrandmeister, hatten für ihre Kameradinnen und Kameraden noch eine große Überraschung: Sie schenkten "ihrer" Feuerwehr einen Findling, der an das 150-jährige Jubiläum erinnert.
Im Rahmen der Feierstunde gab es zudem eine sehr seltene Ehrung: Der Ehrenstadtbrandmeister Karl-Heinz Jäschke (90) wurde für 75 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr ausgezeichnet.