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Buxtehude: Harburger Straße wieder frei

Seit Freitag ist die Harburger Straße wieder bis zur B73 durchgängig befahrbar Foto: ab
tk. Buxtehude. Früher als geplant ist die Sanierung der K40 (Harburger Straße) in Buxtehude beendet worden. Das befürchtete Verkehrschaos blieb aus und die Umleitung hat sich bewährt. "Mein Fazit fällt positiv aus", sagt Thorsten Gloede, der den Fachbereich Sicherheit und Ordnung leitet. "Kompliment an die Autofahrer, die auch bei Sommerhitze geduldig geblieben sind, wenn es doch mal zu einem kleinen Stau kam."
Seit Freitag ist die Harburger Straße wieder durchgehend bis zur B73 befahrbar. Eigentlich sollten die Arbeiten bis Mitte oder Ende August dauern. Hier hatte der Tropensommer positive Effekte. "Es war die ganze Zeit trocken, die Arbeiten gingen daher schneller", so Gloede.

Von Anfangsproblemen abgesehen, habe die Umleitung über den Alten Postweg samt geänderter Vorfahrtsregelung gut funktioniert. Dass es dennoch im Bereich der Moisburger Straße zu zwei Unfällen gekommen sei, sei sehr "bedauerlich". "Glücklicherweise gab es dabei keine Verletzten", so Gloede.

Die Umleitungsbilanz fällt auch deswegen positiv aus, weil die Umleitungsstrecke den Verkehr von 16.000 bis 17.000 Autos und Lastern bewältigen musste, die sonst täglich auf dem sanierten K40-Abschnitt unterwegs sind. "Klagen von Anwohnern hat es natürlich gegeben", sagt Gloede. Das WOCHENBLATT hatte zum Beispiel über Kritik von Anliegern aus dem Alten Postweg und dem Tunnelweg berichtet. Die einen forderten, dass die Sperrung des Tunnelwegs sofort aufgehoben werden sollte, andere Anwohner wiederum schlugen vor, dass die Sperrung dauerhaft bleiben soll, weil ohnehin zu viel gerast werde,

Eine solche Beschwerde über zu viel Schleichverkehr samt rücksichtlosen Rasern ist auch von Anwohner der Straße "An den Geestbergen" an das WOCHENBLATT herangetragen worden. "Derzeit wird keine dauerhafte Sperrung erwogen", sagt Gloede über den Tunnelweg. Richtig sei, dass im Rahmen eines umfassenden Verkehrskonzepts diese Straßen mitbetrachtet würden. Ob dann eine dauerhafte Sperrung erwogen werde, sei derzeit aber offen.

Was Autofahrer jetzt beachten müssen: Die Vorfahrtsregelung an der Lüneburger Schanze wird wieder auf den Normalzustand verändert. Das heißt: Wer aus dem Gewerbegebiet kommt, muss warten. Der Verkehr Richtung Moisburger Straße bzw. stadteinwärts hat wieder Vorfahrt. Darauf werden auch keine Blinksignale oder Extra-Schilder mehr hinweisen.