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Die EVB-Züge müssen zwischen Buxtehude und Apensen wieder laut tuten

Wo Lichtsignale und Schranken fehlen, tuten die EVB-Züge zwischen Buxtehude und Apensen Foto: archiv
Anwohner genervt / EVB hat keine Alternative

tk. Buxtehude. Ein WOCHENBLATT-Leser, der in der Kellerkuhle nicht weit von der EVB-Bahnstrecke zwischen Buxtehude und Apensen entfernt wohnt, ist davon genervt, dass die Züge wieder tuten. Zwischen 5 und 23 Uhr werde bei jedem Passieren von insgesamt drei unbeschrankten Bahnübergängen ein Warnsignal gegeben. Macht 210 Signale pro Tag, hat der Mann errechnet. Nervig sei das bei offenem Fenster oder beim gemütlichen Sitzen auf der Terrasse. Von der EVB habe er erfahren, dass es einen Zwischenfall mit Personen auf dem Gleis gegeben habe. Seitdem werden die Signale gegeben.

Das bestätigt EVB-Sprecherin Andrea Stein. In den vergangenen Monaten habe es nicht nur einen, sondern mehrere Zwischenfälle gegeben. "Das Tuten ist daher ohne Alternative", sagt sie. Sicherheit müsse immer vorgehen.

Allerdings müsse das kein Dauerzustand sein. Wenn die EVB feststelle, dass es zu keinen gefährlichen Zwischenfällen mit Personen auf den Gleisen komme, könne diese Anordnung auch wieder zurückgenommen werden.

Appell der EVB-Sprecherin: "Das Betreten der Gleise ist lebensgefährlich. Das sollten auch Eltern ihren Kindern vermitteln." Das Problem mit dem Bau von Schranken zu lösen, sei nicht möglich, so Stein. Zum einen sei das nicht die Sache der EVB, zum anderen müssten sich diejenigen an den Kosten beteiligen, die dort Grundbesitz haben.