Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Im Regenwald statt an die Nordsee

Für jede Klimazone packt Stefanie Sehte etwas in die Reisekoffer. Auch Sohn Jakob freut sich auf die Reise. Nur Familienhund Bella bleibt bei Nachbarn in Buxtehude

Von Buxtehude nach Ecuador: Fünfköpfige Familie auf Abenteuertour

ab. Buxtehude.
Eine fünfköpfige Familie hat die Abenteuerlust gepackt: Stefanie und Benjamin Sehte brechen mit ihren Kindern Johanna (17), Emilia (13) und Jakob (5) zu einer dreiwöchigen Tour nach Ecuador in Südamerika auf. Zuvor sei eines ihrer Urlaubsziele Dänemark gewesen. "Doch bevor die Große im nächsten Jahr Abitur macht, wollten wir einmal richtig weit weg fahren."

Gemeinsam vier Wochen lang Ferien zu haben, ergebe sich selten, erklärt Stefanie Sehte. "Ich bin Berufsschullehrerin in Stade, mein Mann ist Lehrer in Hamburg - da gibt es in der Ferienzeit wie in diesem Jahr kaum längere Überschneidungen." Nun geht es also nach Ecuador.

Über ein befreundetes Ehepaar seien sie auf die Idee gekommen, der Mann stammt aus Ecuador und ist mit einer Frau aus Jork verheiratet. "Er hat uns das Land näher gebracht und für uns die Rundreise geplant. Das wird bestimmt spannend", vermutet Stefanie Sehte.  

Erst gehe es von Europa aus mit dem Flugzeug in die ecuadorianische Hauptstadt Quito, nach vier Tagen Aufenthalt weiter in den Regenwald. "Unser Glück ist, dass wir durch unsere Freunde persönlichen Kontakt zu Einheimischen knüpfen können." Bereits wenige Tage nach der Ankunft gebe es ein großes Fest, an dem die Buxtehuder Familie teilnehmen dürfe. "Und wir werden in einem Andendorf bei einer siebenköpfigen Familie übernachten - so etwas erlebt man sonst nicht", freut sich Stefanie Sehte.

Das Kofferpacken für den Trip sei etwas Besonderes, denn in dem Land gebe es unterschiedliche Klimazonen. "Von dicken Jacken und langärmeliger Kleidung bis zu Sandalen brauchen wir eigentlich alles, denn in den Anden ist es kühl, im Regenwald dagegen schwül-warm und es gibt viele Mücken. In Quito wiederum waren es kürzlich zehn Grad und es regnete."

Was die Buxtehuderin bedauert: "Meine große Tochter ist die einzige von uns, die Spanisch spricht. Ich habe mir zwar noch ein paar Sprachkenntnisse angeeignet, aber das geht nur wenig über ,Guten Tag' und ,Bitte' und ,Danke' hinaus. Das ist schade, denn in einigen Gegenden kommt man mit Englisch nicht weiter." 

Neben dem Kontakt zu Einheimischen begeistert Stefanie Sehte der "grüne Tourismus": "In Dingen wie Nachhaltigkeit hat das Land eine Vorreiterfunktion, das finden wir vorbildlich."