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Neues aus dem Heidebad in Buxtehude

"Eine gute Investition, die neuen Schwimmleinen", sagen Bäderbetriebsleiterin Sonja Koch (re.) und ihre Stellvertreterin Rebekka Kalkowski

Claudia Brodda geht, Rebekka Kalkowski kommt

ab. Buxtehude.
Zum Start in die Freibadsaison gibt es Neues aus dem Heidebad Buxtehude: Da die stellvertretende Bäderbetriebsleiterin Claudia Brodda in den wohlverdienten Ruhestand geht, hat Bäderbetriebsleiterin Sonja Koch mit Rebekka Kalkowski aus Buchholz ab sofort eine neue Stellvertreterin an ihrer Seite. Die 30-Jährige ist auch leitende Schwimmmeisterin und hatte zuvor acht Jahre lang die gleiche Position in der Gemeinde Seevetal inne. Nach ihrer Ausbildung als Fachangestellte für Bäderbetriebe absolvierte sie ihr Abitur über den zweiten Bildungsweg, kehrte anschließend in ihren Job zurück und erwarb dort den Meistertitel.

Auf die Personalsituation im Allgemeinen angesprochen, sagt Sonja Koch: "Wie viele andere Bereiche sind auch wir vom Fachkräftemangel betroffen." Ein Azubi habe gerade sein erstes Lehrjahr beendet. Eine Praktikantin gebe es ebenfalls, "die möchte ich gerne für uns gewinnen", verrät Sonja Koch.

Man müsse sich aber darauf einlassen, dass die jungen Menschen "anders ticken" als früher. "Sie haben eine andere Einstellung", meint die Bäderbetriebsleiterin. Das Kämpfen um junge Auszubildende und Mitarbeiter nehme auf dem Arbeitsmarkt immer mehr zu, was den angehenden Azubis durchaus bewusst wäre: Sie würden vom Arbeitgeber mehr fordern, als es früher der Fall gewesen sei.

Auch in der Ausstattung des Heidebades gibt es Neuerungen, wie beispielsweise ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW), das laut Sonja Koch sehr effizient arbeite. "Wenn sich das Schwimmbadwasser bei hohen Temperaturen nahezu von alleine erwärmt, muss das BHKW nicht mehr viel machen und kann seine Leistung zurückfahren", erläutert Koch.    
Außerdem wurden neue Schwimmleinen angeschafft, die man fester spannen könnte und die Wellen intensiv brechen würden. Das sei auch für den Schwimmsport besser und trotz des hohen Anschaffungspreises von 1.000 Euro eine lohnende Investition.
Fehlt nur noch ein heißer Sommer mit vielen Badegästen. Sonja Koch erklärt: "Unser Ziel sind 100.000 Besucher in vier Monaten. Um das zu erreichen, brauchen wir mindestens zehn heiße Tage mit je 3.000 Gästen." Im vergangenen Jahr kamen ca. 70.000 Besucher, die anvisierte Menge sei das letzte Mal vor vier Jahren erreicht worden.