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Aktion "Offenes Ohr": Das wünschen sich die Hedendorfer

Die SPD-Ortsratsmitglieder und die Gewinner von Gutscheinen der Bäckerei Dietz (v.li.): Jochen Damman, Melanie Henkel, Susann Schwerdtfeger, Ludwig Stadler, Lieselotte Schude, Wolfgang Körner und Peter Zenker Foto: SPD Hedendorf
tk. Hedendorf. Die Aktion "Offenes Ohr" der Hedendorfer SPD soll Bürgerinnen und Bürger mit der Politik vor Ort ins Gespräch bringen. Alle fünf Jahre fragen die Sozialdemokraten, welche Themen wichtig sind, wo Probleme liegen, wo es Verbesserungsbedarf gibt. Jetzt wurden die gelben Fragebögen wieder verteilt. Jochen Damman: "Mit der Resonanz sind wir zufrieden."

Hauptkritikpunkt der Hedendorfer: der Busverkehr. "Das hat sich für die Bürger deutlich verschlechtert", sagt Peter Zenker. Die Taktung, die Linienführung und das Rufbussystem stoßen auf Kritik. "Da muss sich etwas ändern", findet Zenker. Gleichwohl könne der Ortsrat nur auf die Probleme hinweisen, sie aber nicht im Alleingang lösen, ergänzt Jochen Dammann.

Ein anderes Thema, das den Hedendorfern wichtig ist: Die Grundschule muss erhalten werden. Der Leitsatz "kleine Füße, kurze Wege" wurde mehrfach genannt. Hintergrund: Es gab - die mittlerweile abgelehnte Idee -, die Grundschulen Hedendorf und Neukloster zusammenzulegen. Wie die Zukunft der Hedendorfer Schule aussieht, steht aber nicht endgültig fest. Die Schulleiterstelle ist zum August erneut ausgeschrieben worden. "Die Schule im Ort ist für viele Menschen ein Stück Identität und Kultur", zieht Dammann als Fazit.Ein Wunsch der Bürger: Es soll einen zentralen Platz für Feste geben. Das habe es früher "Am Brink" auch gegeben, so Zenker. Diese Tradition könne wiederbelebt werden. Mit dem "Lebendigen Adventskalender" sei schon ein Anfang gemacht worden.

Einige Antworten der Aktion "Offenes Ohr" betrafen die Sauberkeit in Hedendorf. Manche Bürger wünschen sich sowohl auf öffentlichen als auch privaten Flächen mehr Ordnung. Eine Idee, die ebenfalls angeregt wurde: Könnte ein Hundeplatz geschaffen werden?
Peter Zenker betont, dass alle Ortsratsmitglieder immer ansprechbar seien. Es müsse also niemand fünf Jahre warten, bis es wieder die Fragebogenaktion gibt.