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Eine Debatte über verkaufsoffene Sonntage in Buxtehude wurde abgelehnt

Über die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage in Buxtehude wird nicht diskutiert Foto: archiv
Antrag der Linken, verkaufsoffene Sonntage zu reduzieren / Es bleibt bei vier Tagen

tk. Buxtehude. Wie viele verkaufsoffene Sonntage braucht Buxtehude? Diese Frage hatte Linken-Fraktionschef Benjamin Koch-Böhnke gestellt und wollte mit Vertretern von Altstadtverein, ver.di, Kirchen, Politik und Einzelhändlern darüber diskutieren (das WOCHENBLATT berichtete). Vier Shopping-Sonntage seien für Buxtehude zu viel, ist seine Meinung. Der Antrag auf eine breit angelegte Diskussion wurde im Wirtschaftsausschuss aber mehrheitlich zurückgewiesen.

Für Kowalski sind die verkaufsoffenen Sonntage eine zu starke Belastung für Arbeitnehmer. Die Geschäfte hätten ohnehin lange genug auf, um einzukaufen oder bummeln zu gehen. Dass am 30. Dezember die Läden in der Estestadt öffnen, sei ihm grundsätzlich suspekt. "Dafür kann mir keiner einen guten Grund nennen."

Hintergrund: Aufgrund einiger Gerichtsurteile wird ein verkaufsoffener Sonntag derzeit nur dann von den Ordnungsbehörden der Kommunen genehmigt, wenn es einen Anlass gibt. Im September etwa das Feuerwehrjubiläum in Buxtehude. Alexander Krause (CDU) sieht dagegen keinen Diskussionsbedarf. "So wie es ist, ist es gut." Vier Sonntage gehen in Ordnung, mehr müssten es nicht werden. Eine Sichtweise, die auch die SPD unterstützt. Redner aus beiden Fraktionen wiesen zudem darauf hin, dass sich der lokale Einzelhandel im Konkurrenzkampf mit den Internet-Unternehmen befinde. Dort werde auch sonntags eingekauft. Krause: "Wenn wir den Einzelhandel stärken, sichern wir Jobs und helfen, dass Buxtehude attraktiv bleibt."