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Klares Ja zur Digitalisierung der Buxtehuder Schulen

Um im Schulunterricht regelmäßig digitale Medien einsetzen zu können, fehlen an Buxtehuder Schulen noch die nötigen Voraussetzungen

Antrag der CDU findet im Schulausschuss breite Zustimmung

ab. Buxtehude.
"Der Zeitpunkt ist günstig wie nie." Voller Enthusiasmus und Tatendrang äußerte sich Fachgruppenleiterin Claudia Blaß jüngst vor dem Schulausschuss zum Thema Digitalisierung in Buxtehuder Schulen. "Buxtehude will ganz vorne stehen, wenn es um die Vergabe der Fördergelder geht", fuhr sie fort. Mit dem "DigitalPakt Schule" will der Bund über einen Zeitraum von fünf Jahren fünf Milliarden Euro für die Förderung digitaler Ausstattung an Schulen bereitstellen. Darum sei der Ausschuss gut beraten, wenn er der Erstellung eines Medienentwicklungsplanes zustimme, so Blaß. Denn nur damit ließen sich die Fördergelder beantragen.

Die Fachgruppenleiterin bezog sich auch auf einen Antrag der CDU: Die Fraktion hatte Anfang Juni vorgeschlagen, für den Haushalt 2019 eine neue Haushaltsstelle „Digitalisierung in Schulen" in die anstehenden Haushaltsplanberatungen aufzunehmen. "Die Hansestadt Buxtehude als Schulträger muss die Voraussetzungen - Anschluss an ein schnelles Internet, Anschaffung aktueller Soft- und Hardware, Schulung aller Beteiligten - an den Schulstandorten der Hansestadt Buxtehude schaffen, um zukünftige, digitale Nutzungen im Unterricht zu ermöglichen", hieß es in dem Antrag. "Es muss perfekt ausgearbeitet werden, wo beispielsweise WLAN-Punkte installiert werden müssen, und dafür brauchen wir Fachleute", so die Fachgruppenleiterin. Im Haushalt für 2019 seien zwar bereits 50.000 Euro dafür vorgesehen, aber für die Erstellung des Medienentwicklungsplanes durch einen Experten müssten schon jetzt Gelder in Höhe von 15.000 Euro bereitgestellt werden. Dafür sprachen sich alle Ausschussmitglieder  ohne Zögern aus.

"Ich freue mich, dass wir mit dem Antrag offensichtlich offene Türen einrennen", freute sich Susanne Milewski (CDU). Auch Benjamin Koch-Böhnke (Die Linke) begrüßte die Ergebnisse der Beratung und André Grote (FDP) fügte hinzu: "Lieber die Schulen gestern ausstatten als morgen, da sind wir sofort dabei." Den Medienentwicklungsplan will Claudia Blaß spätestens Ende des Jahres präsentieren können.