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"Kunststück" statt wie bisher Kunstpreis

Politik diskutiert Neuerungen

tk. Buxtehude. Es ist (fast) vollbracht. Der runderneuerte Buxtehuder Kunstpreis geht vor seiner Erprobung im kulturellen Alltag in die letzte Beratung im Kulturausschuss. Neu ist der Name "Buxtehuder Kunststück", der größere Einzugsbereich der potentiellen Teilnehmer, eine höhere Dotierung jetzt mit 5.000 Euro sowie die Professionalisierung der Jury.
Nachdem der Kunstpreis 2017 mit einem Eklat endete - ein Künstler zog samt Bild wütend von dannen und beschimpfte die Jurymitglieder als "Dilettanten" - wurde über die Neuausrichtung diskutiert. Was bleibt, das ist ein vorgeschriebener Bezug zu Buxtehude und ein Leitthema. Das erste "Buxtehuder Kunststück", das 2019 vergeben wird, wird Integration zum Thema machen.
Mittlerweile dürfen Künstlerinnen und Künstler aus der gesamten Metropolregion mitmachen. Ein Kunststudium ist nicht zwangsläufig eine Voraussetzung. Künstler, die kontinuierlich ausstellen und mit ihrer Arbeit im Fokus der Öffentlichkeit stehen, können sich auch ohne entsprechendes Studium bewerben.
Die Jury, die eine Vorauswahl trifft, wird neben der Stadtverwaltung, der Kulturausschussvorsitzenden mit einem Kunsthistoriker und einem Galeristen verstärkt. Zudem hat das Publikum ein Mitspracherecht. Alle Werke werden vor der endgültigen Entscheidung ausgestellt und das Publikumsvoting macht eine von insgesamt sieben Stimmen aus. Was weiter Bestand hat: Im Preisgeld ist die Summe enthalten, für die die Stadt das preisgekrönte Werk erwirbt.