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Ausstellung von Dorota Albers: Aus goldenem Plastikmüll wird Kunst

Dorota Albers bei der Arbeit. Das WOCHENBLATT hatte sie im Dezember besucht. Die Blister Trays (li.) wurden damals schon von ihr bearbeitet Foto: tk
"Kann das Sünde sein?!": Dorota Albers zeigt Objekte und Installationen im Marschtorzwinger

tk. Buxtehude. "Kann das Sünde sein?!" heißt die Ausstellung mit Objekten und Installationen, die Dorota Albers vom 9. August bis zum 23. September im Marschtorzwinger zeigt.

Die Künstlerin aus Apensen, die für ihre filigranen Objekte bekannt ist, hat für diese Ausstellung eine ganz besondere Herangehensweise gewählt. Sie hat die meist goldenen Verpackungen von Pralinen und Keksen, sogenannte Blister Trays, gesammelt. Die kombiniert sie mit anderen Wegwerfobjekten zu ihren Kunstwerken. Das Projekt hat Dorota Albers "Dolve Vita" genannt. Die Anspielung zu Fellinis Film "La Dolce Vita" ist gewollt. Es gehe auch um "das pralle Leben in all seinen dekadenten Facetten", sagt die Künstlerin. Die Farbe Gold, so Dorota Albers, stehe einerseits als Synonym für Reichtum, auf der anderen Seite jedoch für Verderben. 

Die Backsteinmauern des Marschtorzwingers werden mit den ausgestellten Objekten eine spannende Symbiose eingehen und eine neue "künstlerische Aussage entstehen lassen", so Dorota Albers. Nachhaltigkeit ist für Dorota Albers schon seit vielen Jahren ein Thema in ihrer Kunst. Die goldenen Verpackungen sammelt sie seit 2012
Den bekannten Spruch "Ist das Kunst oder kann das weg?", hat Dorota Albers für diese Ausstellung umgedreht. Was weg könnte, wird Kunst.
Die Ausstellung wird am 9. August um 19 Uhr durch die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Lemm eröffnet. Die Klimaschutzmanagerin Ann-Kathrin Bopp wird in das Thema Nachhaltigkeit einführen.

Am Samstag und Sonntag, 25. und 26. August, wird Dorota Albers im Marschtorzwinger anwesend sein. Samstag von 11 bis 13 Uhr und am Sonntag von 15 bis 17 Uhr. Die Finissage am Samstag, 23. September, wird von Tanja Rathjen mit einer "Wortperformance" begleitet.