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BSV Niederlage gegen Thüringen: "Dann brennt es lichterloh"

Jessica Oldenburg war mit sieben Treffern die beste BSV-Torschützin beim 29:36 gegen den THC Foto: Buxtehuder SV/Hans Kall
Der BSV verliert beim Testspiel in Stove gegen den Thüringer HC deutlich mit 29:36

tk. Buxtehude. Im Testspiel gegen den Deutschen Meister der Handball Bundesliga der Frauen, Thüringer HC, gab es für den Buxtehuder SV eine deutliche Niederlage. In Stove unterlag das Team von Trainier Dirk Leun mit 29:36 (17:23). Vor allem in der Defensive fand der BSV keinen Zugriff.
In der Anfangsphase entwickelte sich eine munteres Torewerfen. Als Dirk Leun nach gut zehn Minuten die erste Auszeit nahm, stand es bereits 8:8. Weder BSV-Torfrau Lea Rühter noch ihr Gegenüber Kristy Zimmermann konnte bis hierhin einen Ball abwehren. Besser hingegen machten es die Angreiferinnen. Jessica Oldenburg und THC-Spielerin Anne Hubinger lieferten sich ein wahres Duell in den ersten Minuten. Beide trafen je viermal.
Nach der Auszeit des BSV tauschte der Deutsche Meister seine Torhüterin aus. Wenig später gab es auch bei Buxtehude eine Wechsel. Zwischen den Pfosten standen jetzt Antje Peveling und Ann-Cathrin Giegerich. Zunächst ging das Torewerfen munter weiter. Bis zur 18. Minute hielt der BSV Anschluss und lag lediglich 13:14 zurück. In der Folge avancierte THC-Torfrau Giegerich mit elf Paraden zur Matchwinnerin. Der THC ließ im Angriff kaum eine Chance ungenutzt, sodass der Vorsprung bis auf 23:16 anwuchs.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit ein unverändertes Bild. Innerhalb von fünf Minuten erhöht Thüringen auf 27:19. Als der THC in der Schlussphase erneut Kristy Zimmermann ins Tor stellte, keimte die Hoffnung, ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Doch die Torfrau, die zu Beginn des Spiels keinen Ball halten konnte, wehrte in den letzten zehn Minuten vier Bälle ab. Am Ende siegte der Deutsche Meister souverän mit 36:29.
Zwei Tage nach der starken Leistung gegen Randers HK ärgerte sich Dirk Leun über den Auftritt seiner Mannschaft: "Wir haben es Thüringen zu leicht gemacht. Bei uns hat das Timing nicht gestimmt und wir haben viele Zweikämpfe verloren. Dann brennt es gegen einen Gegner mit der Qualität vom THC lichterloh."
• Buxtehuder SV: Peveling (1), Rühter, Gronemann - Luschnat (1), Fischer (2), Haurum (1), Dölle (2), Gubernatis (4), Schirmer (2), Oldenburg (7), Lott (1), Kaiser (3), Prior (3/3), Staal (2).
Thüringer HC: Zimmermann, Giegerich - Lang, Sudovska, Schmelzer (4), Triscsuk (4), Stolle (3). Luzumová (6/3), Bölk (6/2), Großmann (1), Hubinger (5), Jakubisová (7)