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BSV verliert das Nordderby: Schwächephase in der zweiten Halbzeit

BSV Neuzugang Malene Staal im Testspiel gegen Thüringen Foto: BSV/Hans Kall
BSV verliert das Nordderby gegen Oldenburg mit 29:31 / Nächster Gegner ist Thüringen

nw/tk. Buxtehude. Die knappe 14:13-Halbzeitführung hat dem Buxtehuder SV im Nord-Derby der Handballbundesliga Frauen beim VfL Oldenburg nicht gereicht. Eine Schwächephase Mitte der zweiten Hälfte leitete die 29:31-Niederlage für den BSV ein. Besonders in der Deckung fehlte die notwendige Konsequenz. In der Anfangsphase entwickelte sich eine ausgeglichene Partie zwischen dem Pokalsieger und dem Vorjahresdritten. Erst nach 18 Minuten konnte sich eine Mannschaft erstmals mit zwei Toren absetzen. Lone Fischer erzielte das zwischenzeitliche 10:8 für den BSV. In der Folge variierte das Ergebnis zwischen dem Ausgleich und einer Drei-Toreführung für die Gäste.
Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff ein Doppelschlag gegen den BSV: Innerhalb weniger Sekunden kassierten Lisa Prior und Lone Fischer eine Zeitstrafe. Trotz doppelter Unterzahl behauptete Buxtehude die Führung und ging mit 14:13 in die Kabine. "Die erste Halbzeit war zufriedenstellend. In der Deckung hat die Mannschaft das umgesetzt, was wir besprochen hatten", sagte BSV-Trainer Dirk Leun, "leidglich bei einigen Toren von Angie Geschke waren wir zu passiv." Zur Pause hatte die VfL-Rückraumspielerin drei Tore erzielt.

Nach dem Seitenwechsel hielt der BSV zunächst weiter mit. Nach 36 Minuten erzielte Lisa Prior das 19:20. In den anschließenden zwölf Minuten leistete sich der BSV eine Schwächephase. Mit einem 7:3-Lauf setzte sich Oldenburg auf 27:22 ab. "In dieser Phase hatten wir eine zu hohe Fehlerquote und haben nicht konsequent verteidigt. Dadurch sind wir entscheidend ins Hintertreffen geraten", monierte Leun. Buxtehude versuchte in der Schlussphase den Rückstand zu verkürzen. Die Gastgeberinnen fanden allerdings immer die passende Antwort und blieben in Führung. Vier Minuten vor dem Ende drehte der BSV doch noch einmal auf. Nach dem 29:31 durch Ex-VfL-Spielerin Maike Schirmer 70 Sekunden vor der Schlusssirene war die Hoffnung auf einen Punktgewinn wieder vorhanden. Zu mehr hat es allerdings nicht mehr gereicht.

"Es war eine große Chance gegen einen nicht überzeugenden Gegner zwei wichtige Punkte zu holen. Allerdings hatten wir erneut eine Phase wie gegen Bensheim mit leichten Fehlern, das wurde bestraft. Wir haben mit der Niederlage den Druck auf uns selber erhöht", haderte Leun auch im Hinblick auf die nächsten Spiele. Die kommenden Aufgaben für den BSV haben es in sich: In Thüringen und anschließend Zuhause in der Halle Nord gegen Blomberg und Bietigheim. "Das ist ein sehr anspruchsvolles Programm. Nächstes Wochenende in Thüringen sind die Rollen jedoch klar verteilt. Wir können befreit aufspielen."

• VfL Oldenburg: Renner, Ferenczi - Fragge, Steffen, Prante, Birke (5), Genz, Jongenelen, Behrend (7), Geschke (8/3), Logvin, Hartstock (4), Mikkelsen (2), Schoenaker (5/2), Roller.
Buxtehuder SV: Peveling, Rühter - Luschnat (1), Fischer (6), Düvel, Haurum, Dölle (2), Schirmer (2), Oldenburg (1), Lott (6), Kaiser (1), L.Prior (8/6), Staal (2).