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Buxtehude: Klarer Sieg gegen die "Luchse"

Lone Fischer war mit neun Toren die treffsicherste BSV-Spielerin gegen HL Buchholz 08-Rosengarten (Foto: BSV/Dieter Lange)

BSV-Handballerinnen schlagen Buchholz-Rosengarten im DHB-Pokal 29:19

nw/ab. Buxtehude.
Die Handballerinnen des Buxtehuder SV (BSV) haben den Klassenunterschied sehr deutlich gemacht: Der Bundesligist setzte sich am Samstag in der zweiten Runde des DHB-Pokals gegen den Kooperationspartner aus der zweiten Liga, HL Buchholz 08-Rosengarten ("Luchse"), deutlich mit 29:19 durch. Der BSV hatte in der Sporthalle Nord gegen den Zweitliga-Meister nur bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit (14:11) zu kämpfen, spielte anschließend aber eindeutig überlegen. Überragende Spielerinnen beim BSV waren Lone Fischer, Maike Schirmer und Jessica Oldenburg, die zusammen 22 Tore erzielten.

Der Beginn war aus BSV-Sicht vielversprechend. Lone Fischer sorgte mit zwei Toren für ein schnelles 2:0. Ganz so einfach wollten die „Luchse“ dem Favoriten das Spiel jedoch nicht machen. Mit einem 4:0-Lauf ging der Zweitligist nach acht Minuten mit 5:3 in Front. Den Vorsprung behauptete der Zweitligist, der offiziell Gastgeber war, vorerst und baute ihn sogar auf drei Tore aus: "Luchse"-Spielerin Zeliha Puls hatte einen Querpass von BSV-Akteurin Lisa Prior auf Jessica Oldenburg abgefangen und eiskalt gegen Torfrau Antje Peveling verwandelt. Beim 4:7 aus Sicht des BSV nahm Trainer Dirk Leun nach rund 14 Minuten die erste Auszeit. Leun brachte Malene Staal und Christina Haurum in die Partie.

Mit Erfolg. Buxtehude fand besser in das Spiel, glich zum 8:8 aus und ging anschließend durch Lone Fischer erneut in Führung. Bis zur Halbzeit ließ sich Buchholz zwar nicht abschütteln, dennoch war Trainer Dubravko Prelec unzufrieden und nahm kurz hintereinander zwei Auszeiten. Buxtehude zeigte sich unbeeindruckt und ging mit 14:11 in die Kabine.

Vor allem die Buchholz-Fans unter den 680 Zuschauern hofften, dass ihre Mannschaft wie beim letzten Aufeinandertreffen das Spiel spannend halten würde. Diese Hoffnung erstickte der Bundesligist nach dem Seitenwechsel innerhalb weniger Minuten im Keim. Ein 6:2-Lauf bis zur 38. Minute sorgte beim Stand von 20:13 für klare Verhältnisse. Dem Sturmlauf des BSV hatte Rosengarten in der Folge nur wenig entgegenzusetzen.

Die Hanseatinnen bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Sieben Minuten vor Ende sorgte Jessica Oldenburg für die erste Zehn-Tore-Führung (26:16). Da konnte sich der BSV in der Folge auch einen verworfenen Siebenmeter durch Melissa Luschnat erlauben. Die Gegenwehr der "Luchse" war spürbar gebrochen, sodass auch keine Ergebniskosmetik mehr zustande kam. Den Schlusspunkt der Partie setzte BSV-Nationalspielerin Maike Schirmer mit ihrem sechsten Tor zum 29:19.