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Mounted-Games: Schwestern aus Apenen und Wörme belegen Platz 20 bei Weltmeisterschaft in Kopenhagen

Reiten seit ihrer Kindheit: Kim Ingwersen (li.) und Jana Pommer
Sie springen im Galopp von ihren Ponys ab, um neben dem Pferd über umgekippte Eimer zu rennen (Aufgabe "Flinke Füße") oder nehmen im rasanten Tempo zu Pferd Ringe mit einer Lanze auf (Aufgabe "Ringe stechen"): Mit einem 20 Platz von insgesamt 60 kehren die beiden Mounted Games-Reiterinnen Jana Pommer aus Apensen und ihre Schwester Kim Ingwersen aus Wörme von der Mounted Games Weltpaarmeisterschaft in Kopenhagen zurück (das WOCHENBLATT berichtete).
"In Anbetracht dessen, dass meine Schwester mit einem unerfahrenen Pony gestartet ist und ich vor dem Turnier wegen der Geburt meines Sohnes mit dem Training pausiert habe, sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden", sagt Jana Pommer. Ein 17. Platz wäre zwar möglich gewesen, aber bei einem der Reiterspiele, "Hoopla", hatten die Schwestern Pech. "Dabei legt man im Galopp einen kleinen Ring, ähnlich wie ein Tauchring, auf Kegeln ab, sammelt einen neuen Ring auf und bringt ihn zur Partnerin, die mit ihrem Pony am Start wartet." Dieses Spiel war für Jana Pommer und ihr Pony Maybe neu und lief "etwas chaotisch" ab.
"Jedes Zögern des Ponys, jeder Fehler des Reiters kostet Punkte", so Kim Ingwersen. Daher komme es gerade bei den Mounted Games darauf an, dass Reiter und Pferd ein gut eingespieltes Team sind und dass das Pony Spaß an den Aufgaben hat. "Unsere Hilfsmittel sind begrenzt, wir reiten ohne Sporen und Gerte", sagt Jana Pommer. Ihre Stute könne es aber kaum abwarten, in der Arena zu starten. "Schon wenn wir zu einem Wettkampf fahren, will sie beim Verladen bereits auf den Hänger, bevor die Rampe ganz runter gefahren ist", berichtet die Reiterin. Jetzt wird weiter trainiert, auf nationaler Ebene stehen noch drei Turniere und die Deutsche Meisterschaft an.