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Nordderby: Oldenburg gegen den BSV

Aufgrund der Verletzung von Friederike Gubernatis wird Isabelle Dölle im Nord-Derby gegen den VfL Oldenburg im rechten Rückraum des Buxtehuder SV spielen Foto: BSV/Lange
Buxtehudes Trainer Dirk Leun: "Das wird eine schwere Aufgabe für uns"

nw/tk. Buxtehude. Nach dem 31:25 zum Saison-Start möchte der Buxtehuder SV nachlegen. Im Nord-Derby beim amtierenden Pokalsieger VfL Oldenburg strebt das Team von Trainer Dirk Leun den zweiten Sieg an. Gespielt wird am Sonntag ab 16.30 Uhr in der EWE-Arena (Europaplatz, 26123 Oldenburg).
Auch der VfL Oldenburg ist erfolgreich in die Bundesliga-Saison gestartet. Beim Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt gab es ein deutliches 39:29. „Auswärts 39 Tore zu werfen, das muss man erstmal schaffen“, sagt Dirk Leun. Bereits bei der 23:35-Niederlage im Supercup gegen den Thüringer HC sah er einen starken Gegner. „In den beiden Spielen hat Oldenburg eine respektable Leistung gezeigt.“
Für das Duell am Wochenende erwartet Leun einen hochmotivierten Gegner. „Oldenburg wird mit breiter Brust auftreten. Das wird eine sehr schwere Auswärtsaufgabe für uns.“ An das Spiel in der vergangenen Saison hat Leun jedenfalls keine guten Erinnerungen. Mit 31:39 unterlag der BSV deutlich und kassierte im sechsten Spiel die erste Saisonniederlage. „In Oldenburg sind es immer besondere Spiele, da ist es schwer etwas vorherzusagen. Derby ist eben Derby“, hofft er auf einen positiveren Spielverlauf. Die einzige Konstante im Niedersachsen-Derby ist die eingebaute Torgarantie. In den vergangenen drei Spielzeiten gab es nur ein Duell mit weniger als 55 Toren. Dies liege auch an der Vielseitigkeit des Pokalsiegers in der Offensive, wie Leun erläutert: „Oldenburg ist im Angriff breit aufgestellt. Sie verfügen über ein starkes Tempospiel. Außerdem können sie ungewöhnliche Varianten, wie mit drei Kreisläufern bei sieben gegen sechs, spielen.“
Um in Oldenburg zu punkten, müsse sein Team in der Deckung von der ersten Sekunde hochkonzentriert auftreten. Gegen Bensheim war dies nicht der Fall. „Nach anfänglichen Startschwierigkeiten haben wir das Spiel besser gelesen und beherzt verteidigt. Darauf können wir aufbauen“, meint Leun. „Im Angriff müssen wir konzentrierter und zielstrebiger unseren taktischen Weg verfolgen. Einen zehnminütigen Aussetzer ohne Tor dürfen wir uns gegen Oldenburg nicht erlauben.“
Personell muss Leun weiterhin auf die Verletzten Paula Prior und Julia Gronemann verzichten. Zudem fällt Friederike Gubernatis mit einem Muskelfaserriss aus. Die Rückraumspielerin hatte bereits gegen die HSG Bensheim/Auerbach 60 Minuten auf der Bank gesessen. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Lone Fischer und Malene Staal.