sla. Aspe. Die Ortsfeuerwehren Aspe, Fredenbeck, Kutenholz und Brest sowie die ELW-Gruppe der Samtgemeinde Fredenbeck und die Bahnerdungsgruppe aus Dollern und Horneburg rückten am Montag um 12.49 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Zug und einem Pkw an.
Die 20-jährige aus Buxtehude fuhr mit ihrem Volvo über den o.g. Bahnübergang, der durch ein Andreaskreuz und eine Lichtsignalanlage gesichert war. Die Fahrerin übersah hier vermutlich die von rechts kommende EVB-Bahn. Trotz eingeleiteterNotbremsung konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Der Pkw wurde
durch die Wucht des Aufpralls in die Böschung geschleudert und beschädigte

hierdurch auch Teile der Signalanlage.
Die Fahrerin des Volvos konnte sich selbst aus dem Pkw befreien und wurde im
weiteren Verlauf in das Elbe Klinikum nach Stade verbracht.
Die acht Fahrgäste, der Triebwagenführer und die Zugbegleiter wurden nicht
verletzt. Die angerückten Feuerwehrkräfte holten die Insassen mit einer
Rettungsbühne aus dem Zug und verbrachten sie zum Harsefelder Bahnhof.
Eine erste Überprüfung der Signalanlage ergab, dass diese zum Unfallzeitpunkt
intakt war. Es ist daher derzeit davon auszugehen, dass das Signal schlichtweg
übersehen wurde. Näheres hierzu ist bislang nicht bekannt.
An der Bahn, an der Signalanlage und an dem Pkw entstand hoher Sachschaden.
Der Pkw musste aufwendig geborgen werden. Für die Zeit der Bergungs- und
Rettungsmaßnahmen musste die Bahnstrecke voll gesperrt werden.
Die Fahrgäste sowie das Zugpersonal kamen mit einem Schrecken davon und blieben bei dem Unfall offenbar unverletzt. Sie wurden zunächst im Feuerwehrhaus Aspe untergebracht, dort von der DRK-Bereitschaft Stade sowie der Feuerwehr betreut, bevor sie von der Feuerwehr zum Bahnhof Harsefeld transportiert wurden, um schließlich ihre Reise fortsetzen. Die Feuerwehr war mit ca. 35 ehrenamtlichen Einsatzkräften für mehrere Stunden im Einsatz.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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