Ein Selbsttest mit "kugelsicherem" Kaffee

Fit mit Butter im Kaffee na denn prost
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(mi). „Mit Butterkaffee energiegeladen in den Tag“, diese E-Mail einer Werbeagentur im Auftrag eines irischen Herstellers für Molkereiprodukte erreichte kürzlich unsere Redaktion. Butter im Kaffee - das ist doch ein PR-Gag, oder? Ist es nicht! Butterkaffee ist das neue Kultgetränk für Fitnessfanatiker und Gesundheitsgurus, ist in der Mail zu lesen. Entwickelt wurde das Rezept des „Wunderkaffees“, wie kann es anders sein, in den USA. Vertraut man dem Erfinder des Kaffeemixes, der wahlweise mit Butter, Kokosöl oder beidem angesetzt wird, so macht der „Bulletproof Coffee“ (zu dt. kugelsicherer Kaffee) schlank, ersetzt das Frühstück und hält das Energielevel für Stunden hoch.
„Macht schlank“, „ersetzt das Frühstück“ - WOCHENBLATT-Redakteur Mitja Schrader, der selbst derzeit ein paar Kilos zu viel auf die Waage bringt, war überzeugt. Endlich abnehmen für Faule. Die Zubereitung ist kinderleicht und der Grundstoff ist auch noch Kaffee, das Lebenselixier des Journalisten.
Also flugs einen Esslöffel Butter und einen Esslöffel Kokosfett in den Kaffee gehauen, dann alles gut durch durchgemixt, ein handelsüblicher Milchaufschäumer genügt.
Optisch erinnert das Gemisch an Cappuccino. Der leichte Kokosgeruch verbreitet einen Hauch von Exotik. Der erste Schluck nicht mehr. Der Kaffee ist bitter und, aber das zeigen erst die nächsten Schlucke, fettig. Auf Zunge und Gaumen bleibt ein Gefühl, als habe man Butter gelutscht. Ekelhaft! Dieser Nachgeschmack hält sich hartnäckig, auch nachdem der Rest des „Wunderkaffees“ bereits im Ausguss verschwunden ist. Enttäuschung macht sich breit. Wieder kein Abspecken ohne Aufwand. Hut ab, wer seine Geschmacksnerven jeden Morgen so kasteit, damit die Pfunde purzeln, aber Butter gehört aufs Brot und nicht in den Kaffee! Zum Abnehmen scheinen Sport und sinnvolle Ernährung doch die bessere Alternative, und das wird wohl auch so bleiben. Auch wenn findige PR-Strategen uns immer wieder etwas anderes versprechen.

Panorama
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Eklat zwischen dem Künstler Erwin Hilbert und dem Vorstand der St.-Petri-Kirche
Kunstausstellung in Buxtehuder Kirche vorzeitig beendet

sla. Buxtehude. Nach etlichen Vorfällen, über die das WOCHENBLATT berichtete, hat der Kirchenvorstand der St.-Petri-Kirchengemeinde die Kunstausstellung "Jesus und andere Gestalten" sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Künstler Erwin Hilbert vorzeitig beendet. Der Entschluss wurde durch Pastor Michael Glawion nach dem Druck der Wochenendausgabe bekanntgegeben. Die genauen Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führten, werden in der nächsten WOCHENBLATT-Ausgabe am Mittwoch ausführlich...

Politik
Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln, ist das nicht gefährlich, beruhigt der Landkreis

Antwort des Landkreises Harburg auf FDP-Antrag
Maden in Biotonnen sind ungefährlich

(os). Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln oder die Tonne einen unangenehmen Geruch verbreitet, ist das für Menschen ungefährlich. Das geht aus der Antwort des Landkreises Harburg auf eine Anfrage der FDP-Kreistagsfraktion hervor. Wie berichtet, wollten die Freidemokraten wissen, ob es möglich ist, die Biotonne in den Monaten zwischen Mai und September jede Woche und nicht wie derzeit alle 14 Tage leeren zu lassen. Die FDP-Fraktion hatte auf viele Klagen von Bürgern verwiesen, denen beim...

Panorama
Die DLRG rät, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen

Viele Tote an ungesicherten Badestellen
24 Menschen sind bisher in Niedersachsen ertrunken

(bim). Eine Zwischenbilanz der bisherigen Ertrinkungszahlen veröffentlichte jetzt der DLRG-Bundesverband. Demnach sind in Niedersachsen 24 Menschen ertrunken und damit fünf weniger als im Vorjahr. Im Ländervergleich erreicht Niedersachsen dennoch den dritthöchsten Wert (in Nordrhein-Westfalen sind es 26, in Bayern 35). Bundesweit wurden 192 Ertrunkene registriert. Die meisten Unfälle ereignen sich nach wie vor im Binnenland - besondere Gefahr besteht an ungesicherten Badestellen, wie...

Panorama
Bei Drochtersen soll die A 20 die Elbe unterqueren. Der Tunnelbau könnte - wenn alles gut läuft - 2025 beginnen

Fertigstellung der A 20 weiter für 2030 angepeilt
Neuer Elbtunnel: Baubeginn soll 2025 sein

Ab 2030 sollen die ersten Autos durch den neuen Elbtunnel bei Drochtersen rollen.(jd).  Der Termin 2030 wurde in den Vorjahren immer wieder von Planern und Politikern genannt. Jetzt bestätigte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz noch einmal indirekt die Zeitplanung: Er rechne damit, dass die A 20 in seinem Bundesland ab 2030 in ihrer kompletten Länge befahren werden kann, erklärte der Minister. Er dürfte dabei auch an die Elbquerung gedacht haben. Denn ohne den Tunnel...

Politik
Auf dem Gelände der Stadtwerke an der Maurerstraße soll in einer Halle ein Feuerwehrfahrzeug stationiert werden

Sechsmonatige Probephase geplant
Feuerwehrstandort bei den Buchholzer Stadtwerken?

os. Buchholz. Steht bald ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holm in der Waschhalle der Buchholzer Stadtwerke, um von der Maurerstraße zu Einsätzen z. B. ein Steinbeck auszurücken? Das sehen zumindest die Pläne der Stadtverwaltung und der Feuerwehrspitze vor, die Buchholz' Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer jüngst im Bauausschuss vorstellte. Demnach soll es einen sechsmonatigen Probebetrieb geben und hinterher über weitere Schritte entschieden werden. Hintergrund der Maßnahme ist...

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