Sonderthema Nachhaltigkeit: Es sich gut schmecken lassen

Woher stammt das Gemüse? Beim Einkaufen auf Regionalität achten
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Wie das Essen auf unserem Tisch Umwelt und Klima prägt

(ab). Beim Essen kommt niemand um einen ökologischen Fußabdruck herum: In Deutschland verursacht jeder Bürger allein durch seine Ernährung jährlich 1,5 Tonnen Treibhausgase und beeinflusst damit das Klima. Aber es geht auch anders. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, seinen Speiseplan so zu beeinflussen, dass er etwas zum Klimaschutz beiträgt. Hier ein paar Tipps vom WWF für eine nachhaltigere Ernährung:

Gemüse sollte in Massen, Fleisch aber nur in Maßen genossen werden. Alleine für die Produktion von Fleisch und Milchprodukten fallen mehr als 40 Prozent der durch Ernährung verursachten Treibhausgase an.

Beim Einkaufen auf Bio-Produkte aus ökologischer Landwirtschaft achten. Künstliche Düngemittel werden dort nicht eingesetzt und somit weniger Treibhausgase produziert. 

Auf Regionalität achten: Beim Einfliegen von Lebensmitteln werden laut WWF 48 mal mehr Treibstoff verbraucht als beim Transport von Waren aus der Region. 

Ein Tipp, der beim Einkaufen klimafreundlicher Lebensmittel hilft: der Saisonkalender. Wer seinen Speiseplan danach ausrichtet, welche Obst- und Gemüsesorten Saison haben, kommt nicht auf die Idee, z.B im Winter Erdbeeren einzukaufen.

Und: nicht mehr kochen, als tatsächlich gegessen wird, oder Reste am nächsten Tag verwerten. Pro Person und Jahr landen etwa 80 Kilogramm Nahrungsmittel im Müll. Wer für die Mülltonne kocht, schadet der Umwelt. 

Deutsches Wasser hat Trinkwasserqualität, in Flaschen abgefülltes Wasser hat häufig einen langen Transportweg hinter sich. Studien zufolge verbraucht Mineralwasser bis zur Bereitstellung bis zu 1.000 mal mehr Energie als Leitungswasser. 

Den Saisonkalender gibt es hier: www.wwf.de/Saisonkalender
Mehr über nachhaltige Lebensmittel und Ernährung in einer der kommenden Ausgaben.

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