Spiel des Monats: Wunderland - Besuch in der Miniaturwelt

Bei "Wunderland" gehen die Spieler auf eine Reise durch die Miniatur-Welt des beliebten Ausflugsziels in der Hamburger Speicherstadt...
3Bilder
  • Bei "Wunderland" gehen die Spieler auf eine Reise durch die Miniatur-Welt des beliebten Ausflugsziels in der Hamburger Speicherstadt...
  • hochgeladen von Oliver Sander

(os). Mehr als 1,2 Millionen Besucher kommen jedes Jahr in die Hamburger Speicherstadt, um im Miniatur-Wunderland die Faszination der Spielzeugwelt zu erleben. Das WOCHENBLATT-Spiel des Monats Juni entführt zwei bis Spieler genau in diese Fantasiewelt: Bei "Wunderland" aus dem Hause Pegasus versuchen die Akteure, durch geschicktes Setzen ihrer Spielfiguren schneller als die Konkurrenten ihre Aufträge zu erfüllen, die ganze Welt zu bereisen. Wer dann noch an seine Angehörigen daheim denkt und fleißig Ansichtskarten schickt, gewinnt die Partie.
Spielablauf: Beginnend in der fiktiven Stadt Knuffingen versuchen die Akteure, ihre Aufträge zu erfüllen. Zwei hat jeder zu Beginn auf der Hand - zwei, drei oder vier Städte müssen dafür bereist werden. Der aktive Spieler darf beliebig viele seiner acht Spielfiguren um eine oder zwei Städte versetzen. Anschließend - und das ist besonders wichtig bei "Wunderland" - dürfen die Konkurrenten mitreisen. Auch sie dürfen beliebig viele Figuren versetzen. Sie müssen allerdings die gesamte Strecke mitreisen. Figuren z.B. bei einem Zweierzug auf der ersten Stadt abzusetzen, ist nicht möglich. Auf diese Weise verteilen sich die Figuren nach und nach auf dem Spielfeld.
Hat ein Akteur mindestens jeweils eine Spielfigur in den Städten, die auf seiner Aufgabenkarte verzeichnet sind, kann er die Aufgabe erfüllen. Er setzt jeweils eine Spielfigur zurück nach Knuffingen und zieht seinen Marker - eine Lokomotive - zur Belohnung um 15 (bei zwei Städten), 20 (drei Städte) oder 25 (vier Städte) Felder nach vorn. Danach zieht er eine neue Aufgabenkarte vom Stapel.
Wichtig für die Akteure ist auch, auf ihrer Reise Ansichtskarten zu verschicken. Das ist auf speziellen Feldern in en sieben Bereichen des Spielplanes möglich. Auch hier werden die Spielfiguren zurück nach Knuffingen versetzt. Dann nimmt der Spieler die entsprechende Anzahl an Ansichtskarten. Diese bringen zum Schluss des Spiels wertvolle Zusatzpunkte.
Apropos Schluss: Das Spiel endet, sobald ein Akteur seine fünfte Aufgabenkarte erfüllt hat. Wahlweise kann ein Spieler die Partie beenden, wenn er in jedem der sieben Bereiche mindestens eine Ansichtskarte gesammelt (verschickt) hat.
Fazit: "Wunderland" hat unserer Spielrunde gut gefallen, vor allem in voller Spielerstärke mit vier Akteuren. Es richtet sich an Familien, die schnell losspielen wollen und für die Taktik nicht die wichtigste Rolle spielt. Wobei in der Überlegung, wieviele Figuren man mit den Konkurrenten auf gemeinsame Reise schickt, durchaus einiges an Taktik liegt.
Autor Dirk Hillebrecht ist ein lockeres Familienspiel gelungen, das in höchstens einer Stunde absolviert werden kann. Dem Verlag gebürt Lob für die mühevolle Kleinstarbeit bei der Herstellung. Jede einzelne Karte ist mit einem Originalbild aus dem Miniatur-Wunderland versehen. Chapeau - da bekommt man glatt Lust auf einen Besuch in der Speicherstadt!
Wunderland, zwei bis vier Spieler, ab acht Jahren, Pegasus, Dauer: 40 - 60 Minuten, Preis: ca. 30 Euro
Kategorie: Familienspiel
Wertung: 7 von 10 Punkten

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

Politik
Freiwillig mit Mund- und Nasenschutz kehrten Grundschüler in Maschen Anfang Mai nach der Corona-Zwangspause in die Schule zurück

Corona - eingeschränkter Regelbetrieb
Niedersachsen will auf eine Maskenpflicht in Schulen verzichten

(ts). Nach der Corona-Zwangspause und den Sommerferien dürfen Hamburgs Schüler seit vergangenem Donnerstag wieder zur Schule gehen - an den weiterführenden Schulen herrscht für Schüler, Lehrer und Besucher Maskenpflicht. Im Klassenzimmer dürfen sie den Mund- und Nasenschutz allerdings abnehmen. In Niedersachsen sollen die Schulen zum Schulstart am 27. August ebenfalls in einem eingeschränkten Regelbetrieb anlaufen können - allerdings lockerer beim Mund- und Nasenschutz. Im Unterricht und...

Politik
Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln, ist das nicht gefährlich, beruhigt der Landkreis

Antwort des Landkreises Harburg auf FDP-Antrag
Maden in Biotonnen sind ungefährlich

(os). Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln oder die Tonne einen unangenehmen Geruch verbreitet, ist das für Menschen ungefährlich. Das geht aus der Antwort des Landkreises Harburg auf eine Anfrage der FDP-Kreistagsfraktion hervor. Wie berichtet, wollten die Freidemokraten wissen, ob es möglich ist, die Biotonne in den Monaten zwischen Mai und September jede Woche und nicht wie derzeit alle 14 Tage leeren zu lassen. Die FDP-Fraktion hatte auf viele Klagen von Bürgern verwiesen, denen beim...

Panorama
Die Container der inzwischen geschlossenen Testzentren - wie hier am Krankenhaus Buchholz - bleiben zunächst stehen Foto: os

Corona-Testzentren in der Pampa

KVN eröffnet Testeinrichtung für Urlaubsrückkehrer in Rosche (Uelzen) / Landkreis Harburg stinksauer thl. Winsen. "Corona-Testzentren werden für Urlaubsrückkehrer neu eröffnet" - so lautet die vollmundige Überschrift einer Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). Wie das WOCHENBLATT berichtete, gab es heftige Kritik an der KVN, nachdem sie die Abstrichzentren in der Region, wie z.B. an den Krankenhäusern Winsen und Buchholz, geschlossen hatte. Deswegen hat die...

Panorama
Bei Drochtersen soll die A 20 die Elbe unterqueren. Der Tunnelbau könnte - wenn alles gut läuft - 2025 beginnen

Fertigstellung der A 20 weiter für 2030 angepeilt
Neuer Elbtunnel: Baubeginn soll 2025 sein

Ab 2030 sollen die ersten Autos durch den neuen Elbtunnel bei Drochtersen rollen.(jd).  Der Termin 2030 wurde in den Vorjahren immer wieder von Planern und Politikern genannt. Jetzt bestätigte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz noch einmal indirekt die Zeitplanung: Er rechne damit, dass die A 20 in seinem Bundesland ab 2030 in ihrer kompletten Länge befahren werden kann, erklärte der Minister. Er dürfte dabei auch an die Elbquerung gedacht haben. Denn ohne den Tunnel...

Panorama
  3 Bilder

Eklat zwischen dem Künstler Erwin Hilbert und dem Vorstand der St.-Petri-Kirche
Kunstausstellung in Buxtehuder Kirche vorzeitig beendet

sla. Buxtehude. Nach etlichen Vorfällen, über die das WOCHENBLATT berichtete, hat der Kirchenvorstand der St.-Petri-Kirchengemeinde die Kunstausstellung "Jesus und andere Gestalten" sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Künstler Erwin Hilbert vorzeitig beendet. Der Entschluss wurde durch Pastor Michael Glawion nach dem Druck der Wochenendausgabe bekanntgegeben. Die genauen Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führten, werden in der nächsten WOCHENBLATT-Ausgabe am Mittwoch ausführlich...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen