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Frank Burwieck-Eylmann (li.) und Manfred Lemme mit ihren ausgezeichneten Kaninchen
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Stolze Kaninchenzüchter zeigen ihre schönsten Tiere

(sb). Im wahrsten Sinne des Wortes meisterhaft präsentierten sich kürzlich mehrere Kaninchenzüchter aus dem Landkreis Stade bei der 34. Bundeskaninchenschau in Karlsruhe. So wurde Frank Burwieck-Eylmann aus Dornbuschermoor mit seinen Tieren der Rasse "Rex-Zwerge chinchillafarbig" Deutscher Meister (380,5 Punkte), sein Vereinskollege Rainer Hardekopf aus Oldendorf mit der Rasse "Holländer schwarz-weiß" Deutscher Vizemeister (387 Punkte) und Bundessieger (97,5 Punkte). Den absoluten Vogel schoss jedoch Manfred Lemme aus Hammah mit seiner Rasse "Satin Havanna" ab: Er wurde Deutscher Meister (389,0 Punkte), Bundessieger (97,5 Punkte), Deutscher Herdbuchmeister (805,5 Punkte) und hatte als absoluten Höhepunkt die zweitbeste Sammlung unter allen ausgestellten Tieren überhaupt (389,0 Punkte). "Das waren immerhin etwas mehr als 28.000 Kaninchen", sagt Lemme stolz. 

Alle drei Hobbyzüchter gehören dem Kaninchenzuchtverein Bremervörde F158 an. Insgesamt reisten neun Vereinsmitglieder mit ihren schönsten Tieren gemeinsam nach Karlsruhe. "Die Atmosphäre bei diesen großen Schauen ist immer etwas ganz Besonderes", erzählt Manfred Lemme (52). Gemeinsam mit seinen Vereinskollegen hilft er bei solchen Veranstaltungen ehrenamtlich mit, füttert Tiere und trägt sie der Jury zu, macht Fotos und beschriftet Schilder. "Ohne ehrenamtliches Engagement ist solch ein Event nicht durchführbar", pflichtet Frank Burwieck-Eylmann (53) bei.

Der Kehdinger Landwirt hatte schon als Kind eigene Kaninchen - "zum Liebhaben, aber auch zum Verkaufen und als Sonntagsbraten", erzählt er. Als der gebürtige Wischhafener zu seiner Frau und deren Familie auf einen Obsthof bei Drochtersen zog, brachte er zwar keine Möbel in die Ehe mit ein, wohl aber einen großen Kaninchenstall. Heute zählt seine Herde rund 30 "Rex-Zwerge" in den Farben Chinchilla und Weiß. "Es ist ein tolles Hobby, das mir viel gibt", sagt Burwieck-Eylmann. 

Dem kann Manfred Lemme  nur zustimmen. "Das Beobachten und Streicheln der Tiere macht den Kopf frei", sagt er. Lemme bekam seine ersten Satin-Kaninchen als Junge von seinem Großvater geschenkt. Der Rasse ist er immer treu geblieben. "Als Teenager habe ich ein paar Jahre Kaninchenpause gemacht, aber als junger Mann meine Leidenschaft für die Tiere wieder entdeckt", erzählt er. Er blickt voller Stolz auf seinen Erfolg in Karlsruhe zurück. "Der Ehrenpreis als Zweitbester von allen ist etwas ganz Besonderes und eigentlich nicht zu toppen", sagt er. 

Gemeinsam engagieren sich Lemme und Burwieck-Eylmann für die Jugendarbeit: Lemme ist Jugendwart beim Bremervörder Kaninchenzuchtverein F158, Burwieck-Eylmann ist ebenfalls Jugendwart, allerdings auf Kreis-ebene. "Für den Vereinsnachwuchs muss man etwas tun", sagen sie unisono. Kinder zwischen zehn und 14 Jahren ließen sich leicht für Kaninchenhaltung begeistern. "In der Pubertät kommen dann oft andere Interessen durch", sagt Burwieck-Eylmann. "Schön ist es dann, wenn sie als junge Erwachsene zurück zu diesem schönen Hobby finden."

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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