Geld für die ökologische Aufwertung stadteigener Flächen
Buxtehude soll grüner werden

Die Stadt soll noch mehr aufblühen Foto: tk
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Einstimmiger Beschluss: Städtische Flächen ökologisch aufwerten tk. Buxtehude. Was tun, wenn eigentlich alle Fraktionen den Inhalt eines Antrags gut finden, den Antrag an sich aber ablehnen, weil er zu sperrig und bürokratisch erscheint? Die Grünen hatten vorgeschlagen, dass viel mehr Flächen in Buxtehude ökologisch aufgewertet werden. "Für uns ein Herzensthema", sagt Ulrich Felgentreu.
Inhaltlich stimmten alle anderen Fraktionen zu. Doch auf die Verwaltung wäre zu viel Arbeit zugekommen. So schlugen die Grünen vor, dass jeder Grund-stücke melden sollte, die für die Öko-Aufwertung infrage kämen. "Zu viel Aufwand", meinte Arnhild Biesenbach (CDU). Zudem wisse der Bürger oft gar nicht, ob es sich um städtische oder private Flächen handele.
Bevor diskutiert wurde, hatte Tiefbauchef Rainer Ratzke anhand einiger Beispiel gezeigt, dass der Baubetriebshof bereits viele Flächen mit Stauden und Blühstreifen verändert hat. Zudem sei jüngst auf dem Waldfriedhof mit einem Flachgewässer eine besonders artenreiche Ökozone geschaffen worden. "Das machen wir in Zukunft auch so weiter", sagte Ratzke über die Aufwertung von Straßen, Wegen und Freiflächen.
Für diese Arbeit gab es viel Lob von der Politik. Doch wie mit dem Antrag der Grünen verfahren? Eine Mehrheit hätte er nicht bekommen. Arnhild Biesenbach schlug einen Änderungsantrag vor. Der war kurz und knackig: Städtische Flächen sollen wenn möglich ökologisch aufgewertet und umgewandelt werden. Dafür gibt es ab kommendem Jahr Haushaltsmittel. Vermutlich 20.000 bis 30.000 Euro im Jahr. Auf Wunsch der Grünen wurde noch angefügt, dass bei der Neugestaltung auch heimische Bäume und Sträucher gepflanzt werden. Dafür gab es im Planungsausschuss eine einstimmige Mehrheit. "Ich bin begeistert", meinte Ulrich Felgentreu.

Autor:

Tom Kreib

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