Etappensieg für die Gegner der Mega-Ställe

(tk). Etappensieg für die Gegner der Massentierhaltung: Der Bundestag hat eine Baurechtsreform beschlossen, die den Kommunen mehr Mitspracherecht beim Bau neuer Mastställe einräumt.
Riesenställe, etwa mit 15.000 Legehennen, 1.500 Schweinen oder 30.000 Masthähnchen werden nicht mehr automatisch bevorzugt. Das heißt: Sie dürfen nicht mehr ohne Weiteres im Außenbereich der Dörfer gebaut werden. Künftig ist ein Bebauungsplan notwendig. Damit können die Kommunen die Ansiedlung der Agrarfabriken besser steuern. Diese Möglichkeit hatten sie bislang nicht. Daher waren die Mega-Ställe häufig ein planungsrechtlicher Selbstläufer. Jetzt werden sie baurechtlich ähnlich wie Gewerbegebiete behandelt. Ohne B-Plan läuft nichts.
In den Landkreisen Harburg und Stade sind mehrere Bürgerinitiaitven aktiv, die Planung und Bau solcher Riesenställe verhindern wollen. Sie fordern schon lange, dass ein Bebauungsplan die Ansiedlung regeln muss. Die "Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft" bezeichnet die Gesetzesänderung sogar als "Meilenstein" auf dem Weg zum Ende der Agrarfabriken."

Autor:

Tom Kreib

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.