SPD fordert umfassendes Radweg-Verkehrskonzept für den Landkreis Harburg

SPD-Kreistagsabgeordneter Norbert Stein macht sich für ein fundiertes Radverkehrskonzept stark
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Schwerpunkte: die Stärkung des Radverkehrs und die Verkehrssicherheit

(rs). Einen Antrag zur Entwicklung eines Radverkehrskonzepts für den Landkreis Harburg bringt die Kreistagsgruppe SPD/Unabhängiger jetzt in den Bau- und Planungsausschuss des Kreistages ein. Das Radverkehrskonzept solle die Grundlage für die Entwicklung des Radverkehrs im Kreis in den kommenden Jahren sein. Erstellt werden solle es durch ein auf Radverkehr spezialisiertes, externes Planungsbüro.
Mit breiter Mehrheit hatte sich der Kreistag jüngst für die Erstellung eines Radwegekonzeptes ausgesprochen und beschlossen, dass für die Jahre 2014 und 2015 jeweils 250.000 Euro für den Radverkehr in den Kreisetat eingestellt werden. Nun, so die SPD, gehe es um die inhaltliche Umsetzung. Das Radverkehrskonzept soll nach Vorstellung der Gruppe folgende Punkte enthalten:
• Erfassung und Beschreibung des Radverkehrs und des Radverkehrsnetzes im Landkreis Harburg mit einer Darstellung von Mängeln und Defiziten.
• mögliche Lückenschlüsse im Radverkehrsnetz (fehlende Radwege)
• Straßenmarkierungen für Radfahrer im Mischverkehr
• Radverkehrsinfrastruktur, z.B. Abstellanlagen an Bahnhöfen und Bushaltestellen
• Verbesserungsmöglichkeiten bei der Radwegweisung.
• Fahrradmobilität für Schulen, Fahrradverleih, Servicestationen
Daneben sollen auch die Unfalldaten mit Beteiligung von Radfahrern in das Radverkehrskonzept einfließen, um die Radwege sicherer zu machen und um
Gefahrenstellen und Unfallschwerpunkte zu entschärfen.
Außerdem gehe es um die Förderung des Radverkehrs in den Bereichen Freizeit und
Tourismus.
Weiterhin setzt sich die Gruppe SPD/Unabhängiger dafür ein, dass in Zukunft auch im Landkreis Harburg Radwege auf den Deichkronen oder im Deichvorland geplant und gebaut werden können. In vielen Nachbarlandkreisen sei das bereits seit langem der Fall.
• Die Anträge der Gruppe SPD/Unabhängiger zum Radverkehr werden öffentlich im Kreis-Planungsausschuss am Montag, 10. Februar, und dann voraussichtlich im Kreistag am Montag, 3. März, beraten.

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Reinhard Schrader aus Buchholz

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