SPD Landratskandidat Grambow sieht sich auf Augenhöhe

SPD Landratskandidat Thomas Grambow

mi. Landkreis. Thomas Grambow (SPD), gemeinsamer Kandidat von SPD, Grünen und Linken für das Amt des Landrats, rechnet sich bei der Landratswahl am 25. Mai gute Chancen gegen seinen Konkurrenten, den Ersten Kreisrat Rainer Rempe (CDU/FDP) aus. "Ich bin zwar als Außenseiter angetreten, mittlerweile sehe ich mich aber mit Herrn Rempe auf Augenhöhe", sagte Grambow jetzt bei einem Pressegespräch im Hotel Maack in Maschen. Punkten beim Wähler will der Herausforderer mit den Themen Mobilität, Bürgernähe, Ärzteversorgung und Umwelt.
Er ist die sozialdemokratische Hoffnung, den bisher traditionell von CDU und FDP besetzten ersten Platz im Kreishaus zu erobern. Mit Thomas Grambow aus Neu Wulmstorf, Verwaltungsfachwirt bei einer Krankenkasse, schicken SPD, Grüne und Linke diesmal einen eigenen Kandidaten ins Rennen um den Landratsposten.
Thomas Grambow hat sich Bürgernähe auf die Fahnen geschrieben.
Rund 2.000 Hausbesuche hat er im Wahlkampf bisher nach eigener Aussage absolviert. Sein Fazit: Die Bürger wünschten sich einen Landrat, der näher am Menschen ist. "Der Landrat ist nicht nur erster Mann in der Verwaltung, sondern auch die Schnittstelle zwischen Landkreis und Bürger", so der Sozialdemokrat. Diese Mittlerfunktion sei bei den bisherigen Landräten deutlich zu kurz gekommen.
Auch gelte es jetzt, das Thema Ärzteversorgung im Kreis anzupacken. Für den Krankenkassenexperten quasi ein "Heimspiel", wie er sagt. Demnach müsse die Qualität der ärztlichen Versorgung viel kleinteiliger als bisher betrachtet und geregelt werden. Grambow:"Der Landkreis verfügt aufs Ganze gesehen über eine Top-Versorgung, auf einzelne Orte runter gebrochen, gibt es aber riesige Unterschiede."
Auch bei der ambulanten Pflege müsse sich besser auf den anstehenden demografischen Wandel vorbereitet werden.
In der Regionalplanung will Grambow dem Umwelt- und Landschaftsschutz größeren Raum geben. Die intakte Landschaft sei ein wichtiger Standortfaktor für die Attraktivität des Landkreises als Zuzugsgebiet.
Im Punkt Mobilität wird sich der Landratskandidat dafür stark machen, dass dem zunehmenden Pendlerverkehr nach Hamburg mit besseren Angeboten Rechnung getragen wird. Auch das Sozialticket, gerade noch von der SPD im Kreistag abgelehnt, könnte sich der Landtagskandidat zumindest im Rahmen eines gedeckelten Modellversuchs vorstellen.
Beim Reizthema Asylbewerberunterbringung müsse der Landkreis besser auf die Bevölkerung zugehen, aber auch bestimmter als bisher auftreten. "Es ist meiner Ansicht nach Aufgabe des Landrates, den Bürgern das Warum, Wo und Wie zu vermitteln. Der Landrat muss Rede und Antwort stehen - nicht sein Pressesprecher oder Sozialdezernent", so Grambow.
Auf die Frage, was er der medialen Übermacht seines Konkurrenten Rainer Rempe entgegenzusetzen habe, sagte Grambow. "Auch wenn Herr Rempe derzeit in den lokalen Medien sehr präsent ist, halte ich die Wähler für so klug, zu erkennen, ob ein Kandidat inhaltlich auftritt oder nur Blumen und Urkunden überreicht."

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