Bitcoins: Warum die Kryptowährung für Anleger interessant sein könnte

Wohin führt der Weg der Bitcoins?
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Panorama

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Es sind Geschichten wie die des jungen US-Amerikaners Jeremy Gardner, die manchen Investor davon träumen lassen, mit Bitcoins reich zu werden. Der 25-Jährige bracht vier Mal sein Studium ab und begann, für einen Freund mit Bitcoins zu handeln. Als er feststellte, dass er mit seiner Strategie erfolgreich war, investierte er selbst und wurde binnen kürzester Zeit zum Multimillionär. Die Storys junger Bitcoin-Millionäre lesen sich einerseits wie Goldgräberromane. Ein bisschen ähnelt das Bitcoin-Mining auch dem Schürfen von Gold, Silber oder Diamanten. Mehr dazu an späterer Stelle dieses Artikels.
Andererseits haftet Kryptowährungen ein leicht verruchter Ruf an. Immer wieder werden sie – wie in diesem Artikel - im Zusammenhang mit Internetkriminalität erwähnt. Bundesbank und die Deutsche Bank sehen den Bitcoin als Spekulationsobjekt, von dem Anlieger besser die Finger lassen sollten. Was aber ist richtig? Ist der Bitcoin-Boom schon vorbei und lohnt sich die Investition überhaupt noch? Oder handelt es sich um eine echte Alternative zu Aktien? Und wie funktioniert der Handel mit dem Bitcoin eigentlich?

Was sind Bitcoins überhaupt?

Die Geschichte des Bitcoins geht auf das Jahr 2008 zurück, als Satoshi Nakamoto (ein Pseudonym), ein Verschlüsselungsexperte, mit einer außergewöhnlichen Idee für Aufregung sorgte. Mithilfe einer Blockchain, einer transparenten und verteilten Buchhaltung, sollte eine vollkommen neue Art von Geld geschaffen werden, das sich weder kopieren noch kontrollieren lassen sollte.
Der entscheidende Punkt bei diesem digitalen Zahlungsmittel ist, dass alle Transaktionen in dezentralen, riesigen Datenbank gespeichert werden. Bitcoin-Anleger besitzen eine eigene, anonymisierte und passwortgeschützte Bitcoin-Adresse.
Der Wert eines Bitcoins ist weder an andere Währungen gebunden, noch wird er von Staaten oder Banken in irgendeiner Form kontrolliert. Überall auf der Welt sitzen Menschen, die mithilfe ihrer Computer Überweisungen tätigen, Daten speichern und den Kurs des Bitcoins errechnen. Die Unkontrollierbarkeit des Bitcoins sorgt auch für zum Teil sehr große Kursschwankungen. Er ist die größte und stärkste Kryptowährung und wird mittlerweile von zahlreichen Unternehmen als Zahlungsmittel anerkannt.

Miner: Menschen, nach Bitcoins schürfen

Das System Bitcoin funktioniert durch die Verteilung der Aufgaben an ein ganzes Heer von Freiwilligen, die die Blockchain pflegen. Diese Freiwilligen werden im Fachjargon als „Miner“ bezeichnet - jene Goldgräber, von denen weiter oben bereits die Rede war. Wer sich als Miner betätigt und eine größere Anzahl an Transaktionen verarbeitet hat, wird mit Bitcoins belohnt.
Für das Mining ist mittlerweile eine Hardware-Komponente erforderlich, die mit einem speziellen ASIC-Chip ausgestattet ist. Schließlich gilt es, zusätzlich zum eigentlichen Mining, eine hochkomplexe Rechenaufgabe zu lösen, die dazu dient, die Zahl der Bitcoins künstlich gering zu halten. Es gibt verschiedene Hardware-Modelle, die in einen harten Konkurrenzkampf getreten sind.
Ein negativer Begleiteffekt dieses hochspannenden Modells ist der unglaublich hohe Stromverbrauch, der mit dem Mining einhergeht. Man sagt, die Verarbeitung einer einzigen Bitcoin-Transaktion verbrauche ungefähr so viel Strom, wie für den Betrieb eines Kühlschranks für ein ganzes Jahr benötigt wird. Je schwieriger die Erstellung eines Hashs, einer Liste mit erledigten Transaktionen, desto mehr Strom wird beim Mining verbraucht. Mittlerweile geht man davon aus, dass der Bitcoins-Boom immer mehr zu einer Belastung für die Umwelt wird.

Wie man an Bitcoins kommt

Viele Menschen wissen gar nicht, wohin man sich wenden muss, um Bitcoins zu erwerben. Zuallererst ist die Installation einer Wallet erforderlich, eines Programms oder einer App für PC oder Smartphone. Hier erfolgen die Anmeldung einer Bitcoin-Adresse und die Auswahl eines sicheren Passworts. Es gibt zwei Möglichkeiten, die ersten Bitcoins zu erhalten: Erstens kann man einen Bekannten darum bitten, eine kleine Summe an die neu angemeldete Adresse zu transferieren. Zweitens gibt es Bitcoin-Broker, bei denen man Bitcoins kauft. Das weitere Verkaufen und Kaufen findet dann meist auf einem virtuellen Marktplatz statt, auf dem Verkäufer und Käufer direkt über den Preis verhandeln.

Ist es sinnvoll, in Bitcoins zu investieren?

Fakt ist, dass so einige Menschen, die vor einigen Jahren in Bitcoins investiert haben, mit der Kryptowährung zu Millionären geworden sind. Allerdings unterliegt der Bitcoin-Kurs extrem starken Schwankungen, was hohe Verluste nicht unwahrscheinlich macht. Neben dem Bitcoin haben sich in den letzten Jahren zahlreiche weitere Kryptowährungen mit zum Teil deutlich anderen Funktionsweisen und Profilen entwickelt. Diese Kryptowährungen attackieren sich untereinander sehr hart. Von Mitbewerbern gestreute Gerüchte können bereits ausreichen, um Kurse über Nacht dramatisch abstürzen zu lassen.
Mancher Anleger hat Sorge, dass es sich bei den Kryptowährungen nur um eine Blase handelt, die möglicherweise schon bald platzen wird. Allerdings gibt es mittlerweile auch renommierte Banker, die dazu auffordern, die alternativen Währungen endlich ernst zu nehmen und sich einzugestehen, dass sich diese zu einer sehr interessanten Investitionsmöglichkeit entwickelt haben, die insbesondere privaten Investoren die Chance auf Gewinne bieten.
Die Entscheidung, in Bitcoins zu investieren, sollte man sich gut überlegen. Eventuell sind andere Kryptowährungen für manchen Investor attraktiver. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, zur Webseite krypto-magazin.de zu gehen und sich dort über die neuesten Trends in Sachen Kryptowährungen zu informieren. Das Expertenwissen wird hier auch für Laien gut verständlich dargestellt und hilft, Licht in den Dschungel von Bitcoin und Co. zu bringen.

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Online Redaktion aus Buxtehude

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