Gelder für kommunale Projekte: Der Rekordüberschuss kommt

Schon in den vergangenen Monaten konnte die KREISZEITUNG immer wieder Projekte auf kommunaler Ebene begleiten, die den Menschen vor Ort zugute kamen. Nun könnten sich die dafür notwendigen finanziellen Mittel noch einmal erweitern. Denn im Jahr 2018 wurde ein Rekordüberschuss erzielt, wie er bis dato noch nicht erreicht werden konnte. Nun stünde auch im Landkreis der Weg für neue Investitionen offen.

58 Milliarden Euro mehr

Das statistische Bundesamt widmete sich im Detail den neuen Einnahmen, welche der Fiskus verbuchen konnte. Bereits in den fünf Jahren zuvor war es gelungen, einen deutlichen Überschuss zu erwirtschaften, indem Investitionen klar zurückgefahren worden waren. In diesem Jahr können sich Bund, Länder und Kommunen über neue finanzielle Möglichkeiten im Rahmen von 58 Milliarden Euro freuen. Damit wuchs der Überschuss im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal deutlich an.

Die größten Posten waren weiterhin Einkommens- und Mehrwertsteuer. Doch auch andere stark wachsende Abgaben konnten ihren Teil zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Dazu zählt zum Beispiel die Glücksspielsteuer, die in den vielen beliebten Online Casinos abzuführen ist. Da in diesen Tagen besonders viele neue Online Casinos auf den Markt drängen, konnte in diesem Sektor ein starkes Wachstum erreicht werden, welches auch für die Zukunft konserviert werden soll. Die Seite casinopilot24.com bietet einen Überblick über die Qualitäten der einzelnen Unternehmen.

Positive wirtschaftliche Entwicklung

Insgesamt zeigt ein Blick auf die Wirtschaft, welche Auslöser sich hinter der starken Ausgangslage verbergen. Die Konjunktur konnte im Jahr 2018 weiter stabil gehalten werden. Erst im letzten Quartal ließen sich vermeintliche Anzeichen einer Rezession erkennen, die letztlich doch vertagt werden konnte. So hoffen die Verantwortlichen, dass es auch in diesem Jahr gelingt, von der wirtschaftlichen Kraft zu profitieren, um die Entwicklung im gleichen Rhythmus voranzutreiben.

Gleichsam müssen die niedrigen Zinsen mit in die Betrachtung einbezogen werden. Sie halten Unternehmen und Privatpersonen in Deutschland die Chance bereit, zu jeder Zeit günstige Kredite aufzunehmen. Die Gesamtkosten für eine solche Fremdfinanzierung liegen weit niedriger, als noch in den vergangenen Jahren. Dadurch wird der Boden für neue Investitionen bereitet, die der Wirtschaft dann auf lange Sicht in ihrer Entwicklung helfen können.

Droht der Umschwung?

Nach einem anhaltenden Aufschwung, der sich nun über rund zehn Jahre erstreckt, blicken Skeptiker längst wieder mit Sorge auf einen möglichen Umschlag der Entwicklung. Entscheidend dafür könnte zum Beispiel eine von der EZB eingeleitete Zinswende sein. Würden die Zinsen wieder steigen, so könnte dies die Kauflaune der Verbraucher und den Hang zu Investitionen in den Unternehmen hemmen. Bereits nach wenigen Monaten ließe sich ein solcher Effekt auch im wirtschaftlichen Wachstum feststellen, was wiederum zu einem Rückgang der Steuereinnahmen führt.

Bis dato stellt sich diese Frage jedoch aufgrund der aktuellen Ausgangslage nicht. Der Blick wandert dennoch mit Spannung auf die künftigen Entscheidungen politischen Führungskräfte. Sollten diese auch bei einem Rückgang der Steuereinnahmen an der Politik der schwarzen Null festhalten, so läge darin die Gefahr, dass die verfügbaren Mittel weit über das normale Maß absinken würden. Die Folgen davon wären nicht nur auf der Ebene des Bundes zu sehen, sondern könnten sich auch in unserer Kommune deutlich niederschlagen.

Nächste Zahlen im Frühjahr

Wieder einmal werden sich die Augen der Experten mit einer großen Aufmerksamkeit auf das Frühjahr richten, wenn die wichtigen Daten des Arbeitsmarktes veröffentlicht werden. Spätestens dann wird deutlich, ob der wirtschaftliche Aufschwung noch ein weiteres Jahr konserviert werden kann oder ob die Phase des starken Rückgangs bereits heute hingenommen werden muss, da sich zunächst keine Alternative erkennen lässt. Kommunale Projekte, wie die Förderung der sozialen Einrichtungen und der Bau neuer Spielplätze sollten davon zunächst nicht betroffen sein. Hier ist die Finanzierung noch über Jahre durch die Rücklagen der Kommune gesichert.

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