Gran Canaria - Insel der Gegensätze

Das Fischerdorf Puerto de Mogan hat seinen Charme beibehalten - wegen der Architektur wird es „Venedig des Südens“ genannt
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  • Das Fischerdorf Puerto de Mogan hat seinen Charme beibehalten - wegen der Architektur wird es „Venedig des Südens“ genannt
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(os). Wer ein Reiseziel sucht, das zu jeder Jahreszeit angenehme Temperaturen garantiert, ist auf der Kanaren-Insel Gran Canaria bestens aufgehoben. Auch im Winter ist es an den Atlantik-Küsten selten kälter als 17 Grad. Sogar bis auf 36 Grad ging es rauf, als WOCHENBLATT-Redaktionsleiter Oliver Sander jüngst mit seiner Familie seinen Urlaub auf Gran Canaria verbrachte.
Gran Canaria - das ist vor allem die Insel der Gegensätze: Hier die schier unendlichen Hotelschluchten für den Massentourismus an der Ost- und Südküste mit kilometerlangen Stränden wie in Maspalomas und Playa del Ingles, dort die malerischen kleinen Orte im Inneren der Insel wie Fataga, in der man kaum einer Menschenseele begegnet. Ein Abstecher in die Bergdörfer lohnt sich: Hier erlebt man das ursprüngliche Gran Canaria in schroffen Felswänden, hier trifft man auf Einheimische, die kaum Englisch und gar kein Deutsch sprechen. Mein Tipp: Mieten Sie ein Auto, unternehmen sie Touren ins Inselinnere und suchen Sie auf der Rückfahrt an der Küste eine ruhige Bucht, um sich im - ziemlich salzigen - Atlantik abzukühlen. Ein Kleinwagen ist bereits ab 30 Euro pro Tag zu mieten, ein Liter Super kostet auf Gran Canaria rund 96 Cent.
Touristen sollten auf jeden Fall einen Ausflug nach Puerto de Mogan einplanen, wegen seiner Architektur und der kleinen Gassen „Venedig des Südens“ genannt. Die Inselregierung von Gran Canaria hat hier den Bau von Hotels und mehrgeschossigen Häusern im Stadtkern untersagt, wodurch der Charme des alten Fischerdorfes erhalten blieb. Bummeln, gut essen (für jeden Geschmack ist in den zahlreichen Restaurants etwas dabei) und ein Bad in der kleinen Bucht gehören zu einem Besuch in Puerto de Mogan dazu.
Ein Kapitel für sich ist Las Palmas, die Insel-Hauptstadt im Nord-Osten mit rund 380.000 Einwohnern. Dort gibt es beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Santa Ana, den belebten Markt „Mercado de Vegueta“ und das „Casa de Colon“ - in dem alten Gouverneurspalast wurde die Kajüte von Christoph Columbus nachgebaut, der auf seiner Reise nach Amerika 1492 Station in Las Palmas machte. Wer jedoch die Touristenpfade verlässt, kommt schnell in Stadtviertel, in denen die Menschen leben, die auf der Schattenseite sind und nicht vom Tourismus profitieren.
Für Familien lohnt sich ein - ziemlich teurer - Besuch des Palmitos Park. Besonders die Delfinshow in dem Tierpark ist sehenswert. Wer von Wasser nicht genug bekommen kann, kommt auf dem Weg zum Palmitos Park von Maspalomas aus direkt am „Aquapark“ mit zahlreichen Wasserrutschen vorbei. Wer „Aquapark“ und Palmitos Park besucht, erhält einen Rabatt beim Eintritt.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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