Ihr Leben gehört den Kindern: Erzieher/innen fördern und fordern Kindern und Jugendliche in Krippe, Kindergarten, Hort und Schule

Spielend erforschen, experimentieren, ausprobieren: Erzieher leiten Kinder an, ihre Umwelt zu entdecken
  • Spielend erforschen, experimentieren, ausprobieren: Erzieher leiten Kinder an, ihre Umwelt zu entdecken
  • hochgeladen von Christine Bollhorn

(cbh/berufenet). Wer gern mit Kindern und Jugendlichen zusammen ist, Spaß an kreativem Gestalten und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen besitzt, ist im Beruf des Erziehers/Erzieherin genau richtig.
Erzieher sind hauptsächlich in Kindergärten, Krippen, Horten, Kinder- und Jugendwohnheimen, Schulen und Jugendzentren tätig. Ihre Kompetenz wird jedoch auch in Erziehungs- und Familienberatungsstätten, Suchtberatungsstellen, Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen und ambulanten Diensten benötigt.
Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind Konfliktfähigkeit und Einfühlungsvermögen unabdingbar. Erzieher/innen schlichten Streit und müssen auf Wutausbrüche und Tränen angemessen reagieren. Dabei berücksichtigen sie die kindliche Gefühls- und Erlebenswelt. Auch Kommunikationsfähigkeit ist sehr wichtig, sowohl im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen als auch mit den Erziehungsberechtigten.
Angehende Erzieher/innen sollten Interesse an Kunst und Musik mitbringen, da sie mit den Kindern und Jugendlichen basteln, malen, singen, tanzen und musizieren. Daneben ist ein umfangreiches Allgemeinwissen wichtig, um die Kinder in ihrer geistigen Entwicklung zu fördern. Um die Kinder z.B. mit der Tier- und Pflanzenwelt vertraut zu machen, sind gute Kenntnisse in Biologie von Vorteil.
Sofern notwendig führen Erzieher/innen auch ein kindgerechtes Fremdsprachentraining durch. Dadurch unterstützen sie Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Im Hort und in der außerschulischen Freizeitbetreuung kümmern sich Erzieher/innen nach Schulschluss, vor Beginn des Unterrichts und zum Teil auch in den Ferien um Schulkinder. Sie helfen bei den Hausaufgaben und gestalten Freizeitaktivitäten.
Für die Aus- bzw. Weiterbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Weitere Infos unter www.arbeitsagentur.de

Autor:

Christine Bollhorn aus Buchholz

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