KfW verbessert Programm "Energieeffizient Sanieren"

Um Eigenheimbesitzern die Entscheidung für die Sanierung der eigenen vier Wände leichter zu machen, wird das KfW-Programm Energieeffizient Sanieren noch attraktiver
  • Um Eigenheimbesitzern die Entscheidung für die Sanierung der eigenen vier Wände leichter zu machen, wird das KfW-Programm Energieeffizient Sanieren noch attraktiver
  • Foto: tdx/KfW
  • hochgeladen von Nicola Dultz-Klüver

(tdx). Der Bund stellt über das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für die Verbesserung der bestehenden Zuschussförderung ab sofort und bis 2020 jährlich zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 300 Mio. Euro zur Verfügung. Das KfW-Programm Energieeffizient Sanieren wird noch attraktiver: Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, profitiert künftig von einer Aufstockung der Investitionszuschüsse. Insbesondere private Eigentümer profitieren von höheren Zuschussbeträgen. Die verbesserte Zuschussförderung kann ab sofort direkt bei der KfW beantragt werden.
"40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf den Gebäudebereich", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. "Der Erfolg der Energiewende hängt maßgeblich auch davon ab, inwieweit dort Einsparpotenziale gehoben werden können." Mit der Verbesserung der Programme wolle die KfW Bankengruppe privaten Hausbesitzern die Entscheidung für die Sanierung der ‚eigenen vier Wände’ erleichtern: Sie können künftig mit bis zu 18.750 Euro einen deutlich höheren Investitionszuschuss von der KfW erhalten.

Verbesserung der Investitionszuschüsse im Einzelnen:

• Erhöhung der Investitionszuschüsse für Einzelmaßnahmen von 7,5 % auf 10 % der förderfähigen Kosten, maximaler Zuschussbetrag 5.000 Euro pro Wohneinheit
• Erhöhung der Investitionszuschüsse für den Standard KfW-Effizienzhaus 70 von 17,5 % auf 20 % der förderfähigen Kosten, maximaler Zuschussbetrag 15.000 Euro pro Wohneinheit
• Erhöhung der Investitionszuschüsse für den Standard KfW-Effizienzhaus 55 von 20 % auf 25 % der förderfähigen Kosten, maximaler Zuschussbetrag 18.750 Euro pro Wohneinheit
Parallel zu den Verbesserungen bei den Investitionszuschüssen werden auch die Tilgungszuschüsse in der Kreditvariante für die KfW-Effizienz-Häuser 70 und 55 (aktueller effektiver Jahreszinssatz 1,00 Prozent) angehoben. Eine Antragstellung ist seit dem 1. März 2013 über die Hausbanken möglich.

Verbesserung der Tilgungszuschüsse in der Kreditvariante im Einzelnen:

• Erhöhung der Tilgungszuschüsse für den Standard KfW-Effizienzhaus 70 von 10 % auf 12,5 % des Zusagebetrages, maximal 9.375 Euro je Wohneinheit
• Erhöhung der Tilgungszuschüsse für den Standard KfW-Effizienzhaus 55 von 12,5 % auf 17,5 % des Zusagebetrages, maximal 13.125 Euro je Wohneinheit.

Neues KfW Programm für Heizungsanlagen:

Seit dem1. März 2013 läuft zudem ein eigenes Kreditprogramm zur Förderung von Heizungen auf Basis Erneuerbarer Energien. Die zinsgünstigen Kredite von bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit können in Kombination mit Investitionszuschüssen aus dem Marktanreizprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch genommen werden. Gefördert werden beispielsweise der Einbau von thermischen Solarkollektoren, Biomasseanlagen oder Wärmepumpen.

Infos zu den Fördermöglichkeiten gibt es unter www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 539 9002.

Weitere Informationen rund ums Bauen und Wohnen im aktuellen Magazin unter www.kreiszeitung-wochenblatt.de/magazine

Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

Panorama
In den Elbe Kliniken werden derzeit zehn Prozent der Betten auf den Intensivstationen für CDOVID-19-Patienten freigehalten
3 Bilder

Krankenhäuser in den Landkreisen Harburg und Stade können kurzfristig reagieren
Mehr Corona-Kranke: Kliniken sind vorbereitet

(os/jd). "Eigentlich machen wir ja den ganzen Tag nichts anderes, als vorbereitet zu sein - wenn wir nur wüssten, was kommt!" Mit diesen Worten bringt Dr. Christian Pott, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Buchholz, die Situation auf den Punkt, vor der wohl alle Verantwortlichen in den Krankenhäusern in ganz Deutschland stehen. Angesichts einer drohenden zweiten Corona-Welle bereiten sich Ärzte und Pflegepersonal auf alle Eventualitäten vor, ohne den weiteren Verlauf der Pandemie genau zu...

Service

Corona-Zahlen im Landkreis Stade am 23. Oktober: Anstieg um 25 Prozent
Zu viele Kontakte: Nachverfolgung bei Corona-Infektionen immer schwieriger

jd. Stade. Das Gesundheitsamt meldet für den Landkreis Stade am Freitag, 23. Oktober, 51 aktuell mit dem Coronavirus infizierte Personen. Damit hat sich die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Landkreis innerhalb nur eines Tages um rund 25 Prozent erhöht.  Solche Steigerungsraten gab es bisher nur im Frühjahr auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle. Der höchste Wert seit Beginn der Pandemie wurde am 28. März mit damals 76 aktuellen Fällen registriert. Sieben-Tage-Inzidenz klettert nach...

Politik
Die Stadt Buxtehude sorgt dafür, dass eine Gruppe der Lebenshilfe-Kita "Inne Beek" nicht geschlossen werden muss

Stadt springt für die Lebenshilfe Buxtehude ein
Wolfsgruppe der Kita "Inne Beek" wird nicht geschlossen

tk. Buxtehude/Immemnbeck. Die "Wolfsgruppe" der Lebenshilfe-Kita "Inne Beek" in Buxtehude wird nicht geschlossen. Der Kita-Träger, die Lebenshilfe hatte das Anfang Oktober überraschend angekündigt. Grund sei Personalmangel. Die Stadt Buxtehude hat es binnen zwei Wochen geschafft, die endgültige oder vorübergehende Schließung abzuwenden, indem sie Betreuungskräfte vorübergehend dorthin abordnet. Das teilte Andrea Lange-Reichardt Eltern und Politikern während einer Sondersitzung des...

Politik

Wieso hakt es bei der Landkreisverwaltung?
Führerscheinstelle bleibt im Fokus der Kritik

tk. Stade. Derweil die SPD im Stader Kreistag aufgrund der WOCHENBLATT-Berichterstattung nachfragt, warum es in der Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamts Stade zu wochenlangen Wartezeiten bei der Terminvergabe kommt, reißt die Kritik am Stader Straßenverkehrsamt nicht ab. Entgegen der Aussage des Landkreises Stade, dass alles gut laufe, zeigt sich: Es hakt nach wie vor gewaltig. Frank Daebler, Geschäftsführer der Fahrschule Christ aus Stade, hat am 5. August die Daten eines Fahrschülers...

Wirtschaft
Mitarbeiter der Kliniken Buchholz und Winsen demonstrierten in Lüneburg für höhere Gehälter
2 Bilder

Warnstreik
Tarifstreit: Wie heldenhaft ist der öffentliche Dienst?

ts). Die kommunalen Krankenhäuser in Buchholz und Winsen waren zwei von vielen Orten, an denen die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di in der vergangenen Woche für Aufsehen gesorgt hat. Das Klinikpersonal beteiligte sich an Warnstreiks. 140 von ihnen haben am vergangenen Mittwoch an einer zentralen Kundgebung in Lüneburg teilgenommen. Dort haben nach Angaben des Ver.di-Bezirks Hannover-Heide-Weser 700 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst, Mitarbeiter aus Kindertagesstätten, Kliniken,...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen