Mehr Bewegung in den Alltag integrieren: Rückenschmerzen verursachten 2013 jede siebte Krankschreibung

(kkh). Schon lange zählen Rückenschmerzen in Deutschland zu den großen Volkskrankheiten. Dass dieses Leiden eine erhebliche Auswirkung auf die Arbeitswelt hat, lässt sich mit aktuellen Zahlen belegen: So entfielen im vergangenen Jahr 14 Prozent aller Krankschreibungen von KKH-Versicherten und damit mehr als jede siebte auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes. Darauf macht die KKH Kaufmännische Krankenkasse aufmerksam.
Während früher meist Personen mit hoher körperlicher Belastung im Job über Rückenschmerzen klagten, trifft dies inzwischen auch vermehrt für Büroangestellte zu. In vielen Fällen ist mehr als ein Faktor für die Schmerzen verantwortlich. Bewegungsmangel und Stress sind nur zwei Beispiele hierfür. „Wer gezielt mehr Bewegung in seinen Alltag integriert, kann aktiv vorbeugen“, sagt Martin Hänel vom KKH-Serviceteam in Hamburg-Harburg. „Niemand muss zum Hochleistungssportler werden. Schon kleine Veränderungen können eine gute Wirkung erzielen.“ Die Klassiker: Treppen steigen statt den Aufzug benutzen, kurze Wege nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad zurücklegen. Und auch im Büro Möglichkeiten nutzen, um vom Stuhl aufzustehen und einige Schritte zu gehen, in dem man z.B. den Gang zum Kopierer oder Drucker nutzt.
Stress und Unzufriedenheit sowohl im Beruf als auch im Privaten können Rückenschmerzen verstärken oder lindern. Hänel rät: „Wenn Sie unter Schmerzen leiden, bleiben Sie aktiv und setzen Sie sich mit den möglichen Ursachen auseinander. Rückenschmerzen sind oftmals nicht gefährlich und verschwinden in den meisten Fällen ohne aufwändige Behandlung.“

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