Tipps für den Roadtrip durch die USA

Es gibt mehr als 190 Staaten auf der Welt. Aber kaum ein anderes Land bringt so viele Menschen zum Träumen wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Mit einer Fläche von fast zehn Millionen Quadratkilometern sind die USA nach Russland und Kanada das drittgrößte Land der Erde. Entsprechend vielfältig sind die Landschaften und die Kultur, die Besucher in den Vereinigten Staaten erleben können. Um einen möglichst großen Ausschnitt dieses Variantenreichtums zu genießen, lohnt es sich, eine längere Reise durch die USA zu unternehmen. Eingebürgert hat sich dafür der Begriff Roadtrip, weil die Tour üblicherweise per Auto durchgeführt wird. Alternativ empfiehlt sich ein Wohnmobil, da man sich dadurch die Suche nach und die Kosten für Hotels und sonstige Unterkünfte erspart.

Doch bevor es auf US-amerikanischen Straßen durchs ganze Land geht, steht zunächst die Reiseplanung an. Neben den Fragen nach der Route und der Reisezeit ist dabei vor allem die Einreisegenehmigung wichtig. Um als deutscher Bürger in die Vereinigten Staaten einreisen zu können, muss man einen gültigen Reisepass und ein Visum vorweisen können. Alternativ kann man auch ESTA beantragen.

Die Abkürzung steht für das Electronic System for Travel Authorization, das vom US-amerikanischen Ministerium für Innere Sicherheit betrieben wird. Im Gegensatz zum Visum ist es möglich, den  ESTA Antrag online zu stellen.

Außerdem gilt die Genehmigung sowohl für Touristen als auch für Geschäftsreisende. Sie muss jedoch für alle Personen einer Reisegruppe beantragt werden, also auch für Kinder und Babys. Sobald sie erteilt wurde, ist sie entweder zwei Jahre lang oder bis zum Ablaufdatum des Reisepasses gültig – je nachdem, welches Ereignis als erstes eintritt. Die Gültigkeit kann sich zudem über mehrere Aufenthalte in den Vereinigten Staaten erstrecken. Verfügt man also über eine aktuelle Genehmigung, dann muss man nicht jedes Mal  ESTA für die USA Einreise beantragen.

Sind die Formalitäten erledigt, so kann man mit dem Planen der Route beginnen. Dabei sollte man sich im Klaren darüber sein, was man in den USA sehen möchte. Hat man zum Beispiel eher Lust auf die Ost- oder die Westküste, oder möchte man lieber von einem Ozean zum anderen fahren? Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit man für seine Reise hat und wie hoch das Budget ist. Denn mit jedem Tag des Roadtrips wird die Miete für den Leihwagen höher. Apropos: Man sollte sich im Vorfeld intensiv mit den Firmen auseinandersetzen, die Autos vermieten. Neben dem obligatorischen Preisvergleich sollte man vor allem abklären, ob es möglich ist, das Fahrzeug an einem anderen Ort wieder abzugeben als dem, an dem man es zu Beginn der Reise abgeholt hat. Sollte dies nämlich nicht klappen, muss man seine Tour entsprechend planen.

Es ist empfehlenswert, zumindest für die erste Nacht in den USA ein Hotelzimmer am Ankunftsort zu buchen. Nach einem langen Flug, dem Aufenthalt am Einreiseschalter sowie der Abholung von Koffer und Mietfahrzeug fehlt einem schlichtweg die Energie, auch noch nach einem passenden Hotel zu suchen. Ideal ist es, wenn es in der Nähe der Unterkunft ein Restaurant gibt. So kann man erst einmal etwas essen, bevor man sich ins Bett begibt. Am nächsten Tag kann man das ambitionierte Vorhaben starten, eine längere Fahrtstrecke in den USA zu absolvieren und dabei möglichst viel zu erleben. Dafür sollte man sich am besten von den Schnellstraßen fernhalten und stattdessen lieber auf Landstraßen unterwegs sein. Während bei hoher Geschwindigkeit das Land und seine Leute buchstäblich an einem vorbeifliegen, erlebt man bei langsamer Fahrt sehr viel mehr. Man kann etwa in kleineren Städten einen Halt einlegen, es sich in einem typischen amerikanischen Diner gemütlich machen und mit den Bewohnern ins Gespräch kommen. Oder man hält unterwegs am Straßenrand und macht eine Wanderung durch die Natur.

Ein sehr beliebter Roadtrip ist die Reise von Miami nach New York oder in die entgegengesetzte Richtung. Sie ist etwa 2.000 Kilometer lang, theoretisch also an einem Tag zu bewältigen. Praktisch will man die Strecke aber natürlich optimal auskosten. In Orlando kann man beispielsweise dem Freizeitpark Walt Disney World sowie den bekannten Universal Studios einen Besuch abstatten.

Auf dem Weg nach New York passiert man außerdem die äußerst sehenswerten Städte Washington D.C. und Philadelphia. An der Westküste lohnt sich vor allem die Fahrt von Los Angeles nach San Francisco.

Wer Lust hat, kann den Umweg nach Las Vegas auf sich nehmen und die berühmte Spielerstadt hautnah erleben.

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