Ungewollte Weihnachtsgeschenke: Sinnvoll und ohne Frust loswerden

Weihnachten ist das Fest der Liebe und wird von vielen Menschen sehr gerne im Kreise ihrer Liebsten gefeiert. In den letzten Jahren scheint jedoch auch der Konsum Einzug in die besinnliche Zeit gehalten zu haben. Dass ein Tannenbaum bei vielen ein absolutes Muss ist, werden wir hier nicht in Frage stellen. Dass laut Zeit.de 2018 im Durchschnitt 427 Euro für Weihnachtsgeschenke (und das von jedem deutschen Bürger) ausgegeben wurden, scheint diesen Trend hingegen zu belegen.

Wir kaufen vor Weihnachten was das Zeug hält, dabei kommt jedoch nicht jedes Geschenk gut an. Wie können ungewollte Weihnachtsgeschenke sinnvoll und ohne Frust in etwas verwandelt werden, was Ihnen wirklich Freude bereitet?

Ehrlichkeit siegt – zumindest zum richtigen Zeitpunkt

Dass mal jemand mit seiner Geschenkwahl danebenliegt, kann passieren. Sollten Sie jedoch feststellen, dass Ihnen von dieser Person schon häufiger etwas geschenkt wurde, das Sie nicht mögen, dann wird es an der Zeit dieses Thema anzusprechen. Wenn Sie schweigen, werden Sie auch in Zukunft unbeliebte Geschenke erhalten. Doch auch dann, wenn jemand, der sonst immer richtiggelegen hat, einen großen Fehlgriff erlitten hat, dürfen Sie es ruhig ansprechen. Das gilt zumindest dann, wenn Sie diese Geschenke loswerden möchten, ohne in ein paar Monaten rechtfertigen zu müssen, warum Sie diesen „wunderschönen“ Kerzenständer nie auf den Tisch stellen.

Den richtigen Zeitpunkt finden

Wir gehen stark davon aus, dass die meisten Menschen viel Zeit und Mühe in die Auswahl ihrer Geschenke investieren. Aus diesem Grund fällt es uns so schwer zu sagen, dass es uns nicht gefällt. Gerade während die Feierlichkeiten noch im vollen Gange sind, sollten Sie deshalb zunächst darauf verzichten, mit der Wahrheit ans Licht zu rücken. Warten Sie, bis ein wenig Gras über die Sache gewachsen ist. Das Ende des Jahres und die damit verbundenen Feierlichkeiten sind für viele schließlich eine emotional geladene, stressige und nicht immer friedliche Zeit. Jetzt sofort für Klarheit zu sorgen, könnte sämtliche angestauten Emotionen zum Explodieren bringen. Bedanken Sie sich lieber freundlich, versuchen Sie die Situation erst einmal mit einem Lächeln zu meistern und rücken Sie erst dann mit der Wahrheit heraus, wenn alle wesentlich entspannter sind.

Die richtigen Worte finden

Sagen Sie der Person zunächst, wie sehr sie es schätzen, dass sie sich so viel Mühe gegeben hat, Ihnen dieses Geschenk zu machen. Beziehen Sie sich beim nächsten Schritt niemals auf die Person selbst, indem Sie zum Beispiel ihren Geschmack kritisieren oder sie versehentlich persönlich beleidigen. Bleiben Sie bei den „Ich-Aussagen“: Leider gefällt mir die Farbe Lila nicht. Ich wüsste leider nicht, was ich mit einem Golfschläger machen soll, da ich bislang noch kein Golf gespielt habe usw. Der dritte Schritt befasst sich damit klarzumachen, dass Sie bezüglich des Geschenks ehrlich sind, da Sie die Person als Freund, Lebenspartner etc. schätzen. Sie möchten mit ihr gemeinsam eine Lösung finden. Das gibt der Person die Möglichkeit zu erklären, warum sie Ihnen dieses Geschenk gegeben hat. Vielleicht finden Sie hierdurch doch noch Gefallen daran. Vielleicht stellen Sie fest, dass die Person ihrem eigenen Geschmack gefolgt ist und sich riesig freuen würde, ein ähnliches Geschenk zu erhalten. Ganz gleich, was hierbei herauskommt, Sie werden viel dazulernen.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Es gibt Geschenke, die sollten niemals kritisiert werden. Welche diese sind, ist jedem selbst überlassen. Wir finden zum Beispiel, dass selbstgebastelte Geschenke sowie Geschenke von Kindern hierzu gehören. Entscheiden Sie selbst, was auf Ihre Liste der nicht zu kritisierenden Geschenke steht. Wenn Sie die Gründe dafür kennen, dann werden diese auch niemals zu ungewollten Weihnachtsgeschenken werden, sondern stets etwas sein, worüber Sie sich mit ganzem Herzen freuen.

Sinnvolle Wege und Möglichkeiten, um Weihnachtsgeschenke loszuwerden

Genau wie beim  Online Kasino Test sollten Sie auf die objektive Qualität Ihres Geschenkes achten.

Manche ungewollten Geschenke könnten anderen Personen sehr viel Freude bescheren. Andere sind auch nach objektiven Kriterien nicht viel wert, wobei wir uns hiermit nicht unbedingt auf den materiellen Wert beziehen.
Umtauschen

Sollten Sie mit der Person gesprochen haben, die Ihnen das Geschenk gegeben hat, und zu dem Entschluss gekommen sein, dass Sie es am besten umtauschen sollten, ist dies eine Option. In manchen Geschäften erhalten Sie Bargeld zurück, in anderen können Sie ein gleichwertiges Produkt aussuchen. In beiden Fällen ist es Ihnen nun möglich, etwas zu erhalten, das Sie wirklich möchten.

Spenden

Informieren Sie sich darüber, welche allgemeinnützigen Organisationen es in Ihrer Nähe gibt. Wir sind uns sicher, dass viele davon ungewollte Geschenke gerne entgegennehmen. Achten Sie jedoch darauf, dass diese auch wirklich etwas damit anfangen können. Das Hundehalsband, das Ihrem Pfiffi zu klein ist, könnte vielleicht ein Tierheim gebrauchen. Die Teekanne, die Ihnen nicht gefällt, sorgt vielleicht in einer Tagesstätte für viel Freude. Sie könnten auch mit Ihren Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen oder Nachbarn eine Auktion veranstalten und ungewollte Geschenke versteigern. Die Erlöse werden wiederum an wohltätige Zwecke gespendet.

Schrottwichteln

Sind die ungewollten Weihnachtsgeschenke objektiv gesehen „Schrott“, dann ist es Zeit, wenigstens etwas Spaß damit zu haben. Schrottwichteln ist seit vielen Jahren eine beliebte und freudige Möglichkeit, um Geschenke loszuwerden, die nun wirklich keiner haben möchte. Die Chance beim Schrottwichteln ein besseres Geschenk zu erhalten als das, was Sie hierzu beigetragen haben, ist jedoch relativ gering. Konzentrieren Sie sich lieber auf den Spaß und die Freude über die Erkenntnis, dass auch andere unbeliebte Geschenke erhalten haben.

Autor:

Online Redaktion aus Buxtehude

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