Volkssport Nummer 1:

Die großen Turniere begeistern die ganze Welt.
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Die Erfolgsstory des modernen Weltfußballs
Der Fußball ist mehr als nur ein Sport – der kulturelle Aspekt hat eine globale Bedeutung, die unvergleichlich ist. Er zählt schon lange zu den populärsten Sportarten der Welt, doch in den letzten Jahren, parallel mit der Globalisierung und Entwicklungen der weltweiten Vernetzung, hat er nochmal mehr an Bedeutung gewonnen.
Damit ist dem Fußball ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal zu eigen – kein anderer Sport schafft es, Jahr für Jahr so viele Menschen auf der ganzen Welt zu begeistern. Was die internationale Aufmerksamkeit angeht, können höchstens einzelne, große Veranstaltungen mithalten – Olympiade, Tour de France oder Superbowl sind Kandidaten. Doch außerhalb dieser Events lässt das umfangreiche globale Interesse an den zu Grunde liegenden Sportarten stark nach. Warum das beim Fußball nicht so ist und was das für uns in der modernen Gesellschaft bedeutet, beleuchtet dieser Artikel.

Der populärste Sport der Welt
Natürlich hat auch der Fußball diese großen, medialen Spektakel, zu denen sich die Aufmerksamkeit weltweit bündelt. Confederations Cup, Champions League und allen voran die FIFA WM schaffen es regelmäßig, neue Rekorde aufzustellen und Zuschauer auf der ganzen Welt zu erreichen. Doch im Vergleich zu Leichtathletik oder dem American Football gibt es beim Fußball zwei Faktoren, welche die Disziplin klar von den restlichen Sportarten abheben:
• Fußball hat auch außerhalb großer Turniere ganzjährig eine unvergleichbar große Zuschauerbasis.
• Das Interesse ist global wesentlich flächendeckender. Sowohl die Anzahl nationaler Szenen, als auch die Aufmerksamkeit, die internationalen Wettbewerben zukommt, suchen ihresgleichen.
Die Kombination dieser beiden Aspekte macht den Fußball trotz vereinzelter Konkurrenten eindeutig zur eindeutigen Nummer eins unter den Top-Sportarten weltweit. Laut den offiziellen Kennzahlen ,die von der FIFA veröffentlich wurden , schalteten über 3,5 Milliarden Menschen bei den Spielen der WM 2018 in Russland ein.

In der relevanten Zuschauergruppe ab vier Jahren macht das somit über die Hälfte der Weltpopulation aus, die zumindest für kurze Zeit bei Rundfunk-Übertragungen der WM reingeschaut haben.
Kein anderer Sport und auch andere mediale Ereignisse kommen auch nur annähernd an diese Zahlen – der Eurovision Song Contest zieht jährlich etwa 200 Millionen Fans an den Bildschirm, beim Super Bowl 2018 waren es etwa 160 Millionen weltweit.
Doch nicht nur als Zuschauersport hat der Fußball die Nase vorne – darüber hinaus wird Fußball überall auf der Welt aktiv gespielt. Laut der FIFA gibt es über 300.000 registrierte Vereine mit insgesamt etwa 265 Millionen aktiven Spielern.

Die Dunkelziffer von passionierten Spielern, die sich zumeist nur auf Bolzplätzen tummeln, insbesondere in Südamerika und Afrika, ist ebenfalls riesig.

Zwei Mannschaften, ein Ball – mehr nicht
Die einfache Zugänglichkeit von Fußball ist wohl ein großes Argument dafür, warum er so beliebt ist. Das Spiel ist schnell verstanden – das Runde muss ins Eckige, Hände weg vom Ball. Es gibt kaum Regeln, die auf den ersten Blick nicht direkt verstanden werden können. Die einzige Ausnahme bildet hier wohl die Abseitsregelung, an der sich schon seit Generationen die Geister scheiden.
Dadurch, dass solch eine große Basis oft schon von der Kindheit an persönlich mit dem Sport in direkte Berührung kommt, hat der Fußball einen unvergleichlichen Rückhalt in der Gesellschaft, der über das Verfolgen der Profispiele hinausgeht. Alleine der Einfluss lokaler Vereine auf unser Leben und die Gesellschaft allgemein ist sehr groß, insbesondere in Fußballnationen wie Deutschland oder Großbritannien.
Da der Sport also nicht primär von den Verbänden und Unternehmen angetrieben wird, die für die großen Ligen und deren Vermarktung verantwortlich sind, sondern seine Grundlagen tiefer in der Gesellschaft verankert sind, ist Fußball dafür prädestiniert, der Nationalsport schlechthin über viele Jahre hinweg zu bleiben.
Das wird alleine schon dadurch bekräftigt, dass die internationale Fußballbegeisterung trotz tiefgreifender Probleme und Skandale im Weltverband FIFA ungebremst groß ist, im Gegenteil sogar in der Zeit der Unruhe noch wächst. Andere Sportarten, deren Bild in der Öffentlichkeit hauptsächlich von den großen Veranstaltungen und deren Teilhabern bestimmt ist, könnten angesichts solcher Problemen kaum bestehen. Man denke nur an den zwischenzeitlichen Fall des Radsports nach den Doping-Skandalen rund um die Tour de France.

Die ersten interkontinentalen Gehversuche
In den letzten Jahren – und damit meinen wir die Geschichte des Fußballs in der Moderne insgesamt – hat sich der Sport an sich sowohl kaum verändert, aber gleichzeitig in Gänze einer Wandlung unterzogen. Während das Grundgerüst noch exakt das gleiche ist und man auch ein Spiel von 1954 noch heute begeistert anschauen könnte, hat sich die weltweite Infrastruktur stark gewandelt:
• Lokale Verbände und Vereine gründeten sich in etwa ab der Wende zum 20. Jahrhundert hin.
• FC Sheffield mit einem überlieferten Gründungsjahr von 1857 ist der älteste Verein der Welt.
• Fünfzehn Jahre später folgte mit einer Begegnung zwischen Schottland und England das erste offizielle internationale Match – natürlich zwischen benachbarten Nationen.
• Im Jahr 1900 wurde dank der wachsenden Popularität hierzulande schließlich der deutsche Fußballbund gegründet. Etwa um diese Zeit bildeten sich auch weitere Verbände in der ganzen Welt, wodurch die internationale Verständigung zwischen den Fußball-Nationen ermöglicht wurde.

• Erst 1930 folgte die erste Fußball-Weltmeisterschaft.

Um an diesem Turnier teilzunehmen, mussten sich die meisten Teams noch auf eine langwierige Schiffsreise nach Uruguay begeben – immer hin vier europäische Mannschaften nahmen diese Strapazen auf sich. Die restlichen Teilnehmer waren allesamt aus Nord- oder Südamerika.
Da das Reisen via Flugzeug zu dieser Zeit noch nicht wirklich möglich war, blieben internationale Begegnungen, vor allem bei größeren Distanzen zwischen den Nationen, verständlicherweise eher eine Ausnahme.

Internationaler Vergleich wird wichtiger
Doch heutzutage haben sich die Grundlagen vollständig geändert. Die Welt ist näher zusammengerückt und insgesamt „kleiner“ geworden, was im Umkehrschluss zwei direkte Effekte auf den Fußball hatte:
• Durch die Vereinfachung von Organisation, Kommunikation und weiteren Reisen ist eine internationale Begegnung kein allzu großer Aufwand mehr.
• Durch eine weltoffenere Sicht der Bevölkerung entsteht mehr internationales Interesse an sportlichen Begegnungen zwischen verschiedenen Nationen.
Das ist alleine schon im Vereinsfußball spürbar. Zwar sind die Clubs immer noch lokal verbunden, wie es im Fußball eben Tradition hat. Allerdings sind, insbesondere in den höheren Ligen, die Spielerkader zu einem sehr großen Teil international zusammengestellt. Der Transfermarkt hat schon seit einiger Zeit keinerlei Grenzen mehr.
Die Champions League, welche die Liga schlechthin ist, wenn es um den internationalen Vergleich im Vereinsfußball geht, ist keine Selbstverständlichkeit. Bis vor ein paar Jahren waren es noch weit weniger Mannschaften aus den besten Fußballnationen Europas, die gegeneinander antreten konnten.
Der Vorgänger der Champions League,  der Europapokal der Landesmeister war genau das – ein kurzes Turnier zwischen den Siegern der nationalen Ligen.

 Jedes Land schickte also nur einen Teilnehmer ins Rennen, von 1955 an traten vorerst nur 16 Mannschaften an. Seit der Erneuerung des Systems und der Namensänderung auf „Champions League“ ist das Teilnehmerfeld wesentlich breiter.
32 Mannschaften, von denen mehrere aus einer Nation stammen können, konkurrieren um den Titel. Vor der Hauptrunde gibt es noch zusätzliche Qualifikationen, bei denen ebenfalls internationale Begegnungen ausgespielt werden. So treten jedes Jahr weit mehr Vereine aus ganz Europa gegeneinander an als in früheren Formen der Liga.

Ähnlich verhält es sich auch im Fußball der Nationalmannschaften
Neben der Weltmeisterschaft und den kontinentalen Wettbewerben wurden außerdem innerhalb der letzten Jahre die Lücken im internationalen Spielkalender spürbar aufgefüllt: Confederations Cup und europäische Nations League sorgen dafür, dass wir auch zwischen EM und WM stets mit offiziellen Länderspielen unterhalten werden.
Zwar gab es auch ohne die Nations League rund ums Jahr immer wieder Länderspiele, seien es
• Freundschaftsspiele,
• Vorbereitung oder
• Qualifikation für ein großes Turnier,
doch die UEFA hat das Potential für Begegnungen mit etwas mehr Bedeutungsschwere gesehen und 2014 beschlossen, eine zusätzliche Liga einzuführen.
Der Trend in Richtung mehr internationalen Wettbewerb ist natürlich auch am großen Meisterstück, der FIFA WM, nicht spurlos vorbeigegangen: Ab 2026 werden bei der Weltmeisterschaft, die in Nordamerika und Mexiko stattfinden wird, ganze 48 Nationen ihre Vertreter ins Rennen schicken. Eine umfangreiche Vorrunde mit 16 Gruppen ist die Folge.
Die Entscheidung wird damit begründet, dass die kulturelle Bühne insbesondere für kleinere Fußballnationen in den letzten Jahren wiederholt eine große Chance war, sich zu präsentieren und einen medialen Schwerpunkt zu setzen. Insbesondere Asien und Afrika sollen daher von den zusätzlichen Startplätzen profitieren.
Jüngste Erfolgsgeschichten: Von den Socceroos bis zum USWNT
Unsere Lieblingssportart wird also immer internationaler. Zwar ernteten sowohl die Entscheidung der FIFA zur Vergrößerung der WM, als auch die Nations League einiges an Kritik, doch die Entwicklungen sind nur logische Reaktionen auf ein wachsendes globales Interesse. Fußball ist schon seit vielen Jahren ein weltweit verbreiteter Sport, aber konnte dennoch kürzlich weitere positive Entwicklungen verzeichnen.
Im Zuge der Globalisierung ist ein so umfassendes Phänomen besonders interessant, wodurch es auch für Länder, mit zuvor weniger Interesse daran eine große Rolle spielt. Die unerlässliche Expansion des Fußballs in jeden Kulturkreis lässt sich an einigen spezifischen Beispielen aus jüngster Vergangenheit gut dokumentieren.

Sportkultur in den USA
Fußball ist traditionell in den USA ein Sport, der weit hinter anderen großen, populären Disziplinen hinterher hängt. American Football, Basketball, Baseball, Eishockey – erst danach taucht der Fußball in der Rangfolge auf. Die großen „National Pastimes“ haben dort eine kulturelle Bedeutung und sind eng mit dem alltäglichen Leben in Nordamerika verbunden.
Sport in den USA ist sehr eng mit dem Schulsystem verbunden. Sowohl High-Schools als auch Colleges übernehmen dort größtenteils die Rolle, die bei uns lokale Sportvereine einnehmen. Nach der Schule trainieren talentierte Sportler im schuleigenen Team, um dann in den eigenen Ligen übers Jahr verteilt gegen die Mannschaften anderer Schulen anzutreten.
Die Kultur darum ist in den Staaten äußerst ausgeprägt: An Spieltagen sind die schuleigenen Stadien regelmäßig gefüllt und die Stars der Mannschaft sind äußerst beliebt. Besonders vielversprechende Talente erhalten nach einer erfolgreichen Saison in der High-School häufig Stipendien von Universitäten, die ihre Teams verstärken möchten. Und die herausragendsten Spieler des „College Footballs“ landen nicht selten auf direktem Wege im NFL-Draft.
Die Wahl der Sportart, die man neben der Schule betreibt, spielt also eine große Rolle in der Sportkultur des Landes und ist fast alleinstehend für die Talentförderung zuständig.
Hier kommt nun der Fußball ins Spiel – oder, um genau zu sein, eben nicht. Denn traditionell haben nur die wenigsten weiterführenden Schulen den Fußball im Sportangebot. Basketball und American Football sind hier mit großem Abstand vorherrschend. „Soccer“ spielt eine sehr untergeordnete Rolle und ist in den meisten Fällen eher der Einstieg in den Mannschaftssport für Vorstadtkinder im Grundschulalter. Athleten gehen daher spätestens ab der High-School zu den traditionell amerikanischen Sportarten über, wenn sie dazu gehören möchten.
Eine besondere Rolle nimmt in den USA die Frauen-Nationalmannschaft (USWNT) ein. Diese zählt nämlich, im Gegensatz zu den Männern, zur absoluten Weltelite. Dieses Jahr konnten sie den Weltmeistertitel verteidigen und eine ganze Generation an neuen Fans begeistern – insbesondere auch viele junge Frauen.

Es ändert sich – langsam aber sicher
Kürzlich konnte man allerdings ein anwachsendes Interesse am Fußball in den USA verzeichnen. Die dortige Liga, Major League Soccer (MLS), hat  mit großen Investitionen viel Arbeit und Energie in die Entwicklung der Strukturen gesteckt.

Die Zuschauerzahlen und das übergreifende Interesse am Vereinsfußball in Amerika steigen. Nicht zuletzt, da die MLS auch internationale Stars anziehen konnte – zuletzt zog es Zlatan Ibrahimović zu LA Galaxy – gewinnt die Liga an Bedeutung. Auch die Nationalmannschaft, die bis zu ihrer Krise in naher Vergangenheit immer wieder bei Weltmeisterschaften und dem CONCACAF Gold Cup in ihrer Rolle als Underdog überzeugen konnte, erzielte einen großen Effekt.
In den frühen 2010er Jahren hat Soccer laut Umfragen bereits Eishockey als viert-beliebtesten Sport in den USA überholt und die Lücke zum Baseball wird immer kleiner.

Ähnliche Entwicklungen in Australien
Ein weiteres Land, bei dem andere Sportarten traditionell einen höheren Stellenwert einnahmen, hat ein echtes Interesse entwickelt. In Australien spielte der klassische Fußball, wie wir ihn kennen, immer nur die zweite Geige. Rugby, Cricket und Australian Rules Football, eine Abwandlung des Sports mit Elementen aus Rugby und Fußball, waren dort lange Jahre vorherrschend.
Während dem „Sommermärchen“ 2006 qualifizierte sich die Mannschaft für das Achtelfinale. Bei dem darauffolgenden Asia Cup 2015 konnten die Australier, genannt Socceroos, erstmals einen internationalen Sieg feiern. Für eine ganze Nation, die traditionell im Weltsport weniger repräsentiert war, brach so in den letzten Jahrzehnten ein wahrer Fußball-Hype mit großen Hoffnungen für die Weltmeisterschaft aus.
Noch immer sind die Commonwealth-Sportarten Cricket und Rugby beliebter als „Soccer”, doch die Entwicklung seit den 2000er-Jahren ist rasant. Das Ganze ist kein Zufall. Mitte der Neunziger Jahre regte der Australische Verband unter der Schirmherrschaft von David Hill eine Vermarktungskampagne an, die das Image von Fußball in der Kultur des Landes umfassend verbessern sollte.
Vor allem eine jüngere Generation, die in den letzten zwölf Jahren mit internationalem Fußball in den Medien aufgewachsen war, und vor drei Jahren ihr Land im Asia Cup siegen sah, erlebt mit dem Ausscheiden bei der WM die bittere Realität des Sports. Man könnte es fast als Feuertaufe bezeichnen und damit Australien im internationalen Fußball willkommen heißen.

Der Angriff der Wikinger
Als Island zur letzten EM in Frankreich antrat, hat die gesamte Welt mitgefiebert. Die winzige Nation konnte sich in der Gruppenphase unerwartet gut präsentieren und zeigte einen nie dagewesenen Kampfgeist, mit dem sie sogar die Fußball-Titanen aus England überwinden konnten.

Trotz eines letztendlichen Ausscheidens im Viertelfinale war die Mannschaft für viele Tage lang überall in den Schlagzeilen. Die kleine Insel wurde in ihrer Gänze vom Fußballfieber gepackt – etwa neun Prozent der gesamten Bevölkerung waren während der WM nicht zuhause, sondern in den Stadien in Frankreich.
Die leidenschaftlichen Fans haben mit ihrem „Viking Clap“ die gesamte Fußball-Welt begeistern können – ein perfektes Beispiel für die Chance zur kulturellen Repräsentation, die auf der Bühne des Weltfußballs stattfinden kann.

Die kulturelle Bedeutung in einer globalisierten Welt
Die Tatsache, dass eine Welt, die so sehr zusammenrückt, einen gemeinsamen Sport hat, auf den alle blicken, hat eine besondere Bedeutungsschwere. Sport ist von Natur aus ein friedliches Kräftemessen, wo sich im Idealfall alle Nationen mit Respekt begegnen.
Dass sich in einer Welt, die dank der digitalen Vernetzung immer kleiner wird und zusammenwächst, eine Sportart zum Bindeglied für alle Nationen entwickelt, ist besonders wichtig. Die Anstrengungen von den USA und Australien, die nur beispielhaft für viele weitere Nationen stehen, auch ein Teil der Fußball-Welt zu werden und die sich gleichzeitig entwickelnde Begeisterung der dortigen Fans, zeigt zwei Dinge:

1. Wir sind alle gerne Teil eines großen Ganzen. Die Vernetzung aller Fankulturen, die durch das Internet möglich wurde, gemeinsam mit der Verfügbarkeit von Informationen und Übertragungen von Spielen aus aller Welt, schreit förmlich nach einer Sportart, die so weit verbreitet ist, dass sie praktisch überall Anhänger hat, die sich darüber kulturell austauschen können.
In internationalen Foren wie beispielsweise Reddit findet diese Kommunikation aktiv statt. Fans aus aller Welt tummeln sich dort insbesondere während Weltmeisterschaften und feiern gemeinsam den Fußball. Die dortige Diskussion zum Endspiel der WM in Russland zwischen Frankreich und Kroatien konnte  über 38.000 Kommentare erreichen.

 Und nicht zuletzt am Beispiel von Island als EM-Teilnehmer der Herzen hat sich gezeigt, wie groß das kulturelle Potential einer wahren Weltsportart ist.

2. Der Fußball ist der größte Gleichmacher, den es jemals geben wird. Kaum ein anderes Medienereignis sorgt so flächendeckend auf dem ganzen Globus für Aufsehen. Durch die Kombination der sportlichen Leistungen auf dem Rasen und der Repräsentation der Fankulturen im Stadion, plus die internationale Vorstellung der eigenen Kultur, die die Gastgeberländer üblicherweise durchführen haben schon viele Nationen, die zuvor ein Schattendasein geführt hatten, viel Aufmerksamkeit erregen können.

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