Neuheiten aus der Medizin
Vom gesunden Schlaf über Wundheilung bis zur Darmgesundheit

Dauererschöpft und kraftslos? Dann bewährt sich eine ärztliche Aufbaukur mit B-Vitaminen
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Erschöpfungszustände gezielt behandeln:
Ärztliche Aufbaukur nach grippalem Infekt

Wer eine Erkältung, einen grippalen Infekt oder gar eine richtige Grippe hinter sich hat, braucht oft wochenlang, um wieder zu Kräften zu kommen. Für alle, die schneller wieder zu Kräften kommen wollen ist es gut zu wissen, wie zuverlässig und schnell eine vom Arzt per Spritze oder Infusion verabreichte Aufbaukur mit B6, B12 und Folsäure die Regeneration beschleunigen und zur Rückkehr zu alter Leistungsfähigkeit beitragen kann.

Besonders betroffen von grippalen Infekten und von Infektionen mit der echten Grippe waren in den vergangenen beiden Wellen hauptsächlich die Altersgruppen 35 bis 59 sowie die über 59jährigen. Sie alle plagte nicht nur die Erkrankung an sich, sondern auch lange, oft schier nicht enden wollende Erholungsphasen. Als Faustregel gilt: Die Dauer der Erholungsphase, der sogenannten Rekonvaleszenz-Zeit, sollte der Dauer der Krankheitsphase entsprechen. Doch Beruf oder familiäre Situation zwingen oft viel zu schnell zurück. Nimmt die Erschöpfung nach einer überstandenen Infektion nahezu kein Ende mehr, sprechen Mediziner sprechen von einer „persistierenden“ Erschöpfung, einem Zustand, der sich häufig erst durch eine sinnvolle Vitamin-Aufbaukur beenden lässt.

Seit Jahren ist ein Zusammenhang zwischen einem Mangel an den Vitaminen B6, B12 und Folsäure und einem Absinken der körperlichen und psychischen Belastbarkeit bekannt. Daher sollte in Belastungssituationen immer die gleichzeitige und aufeinander abgestimmte Gabe aller drei Vitamine erfolgen. Will man sie zuführen, sollten sie in einem optimalen Verhältnis zueinander verabreicht werden, am Besten per Injektion. Als besonders wirksam, so das Ergebnis mehrerer Studien und jahrelanger ärztlicher Erfahrung, gilt die speziell entwickelte Aufbaukur Medivitan i.V. (rezeptfrei, Apotheke). Diese wird von Ärzten per Spritze oder Infusion verabreicht. Aber warum nicht einfach Vitamine schlucken? Ganz einfach – weil das bei Weitem nicht ausreicht. Denn aus Tabletten und Trinkampullen gelangt beispielsweise nur etwa 1% des enthaltenen B12 in die Blutbahn. Zudem spricht für die sogenannte „parenterale“ Zufuhr, also die Zufuhr mittels Spritze oder Infusion die Tatsache, dass durch chronische Magen-Darm-Erkrankungen oder die mit zunehmendem Alter abnehmende Aufnahmefähigkeit des Magen-Darm-Trakts noch weniger der mittels Tabletten zugeführten Vitamine sinnvoll in den Stoffwechsel aufgenommen werden. Eine vom Arzt verabreichte Injektionskur jedoch stellt sicher, dass 100% der Aufbaustoffe dort ankommen, wo sie wirklich benötigt werden. Die revitalisierende Wirkung ist folgerichtig häufig schon nach der ersten Spritze spürbar. Eine Medivitan Injektionskur führt dem Körper diese speziell abgestimmte B Vitamin-Kombination zweimal in der Woche – vier Wochen lang – in genau jener Dosis zu, die er für eine nachhaltige Erholung und zum Auffüllen der leeren Vitaminspeicher benötigt.

So belastend ist ADHS: Leben mit erhöhtem Risiko

Manche Menschen scheinen Unglück und Schwierigkeiten geradezu anzuziehen. Neue Studien lenken das Augenmerk von Ärzten und Psychologen inzwischen auf ein eigenartiges Phänomen: Gerade bei Unfallverursachern und bei Verletzten in Notaufnahmen finden sich überproportional viele Personen, die bei näherem Hinsehen unter ADHS leiden, einem Aufmerksamkeits-Defizit Syndrom. Und es zeigt sich, wie deutlich eine entsprechende medikamentöse Therapie mit Methylphenidat (MPH) risikosenkend wirken kann.

ADHS bei Erwachsenen greift tief in das Leben ein. Eine der erfahrensten ADHS-Expertinnen, die Psychiaterin und Psychotherapeutin Dr. med. Jana Engel aus Riedstadt bei Darmstadt, betont die Tragweite: „Wir wissen inzwischen, dass ADHS-Erkrankte viermal so häufig in Verkehrsunfälle verwickelt sind, dass sie schneller, riskanter sowie wesentlich impulsiver und aggressiver fahren. Und dass auch das Risiko für Alkohol- oder Drogeneinfluss steigt.“ Doch nicht nur im Straßenverkehr steigt das Unfallrisiko. Forschende der Universitätsklinik Frankfurt/M. untersuchten den Anteil ADHS-Betroffener an Patienten der Notaufnahme. Unter den Verletzten waren etwa 8% ADHS-Erkrankte, deren Unfälle sich bei Sport, im Haus oder im Straßenverkehr auf Selbstüberschätzung, Ablenkung oder auf ein „in Gedanken sein“ zurückführen ließen. Damit sind sie drei- bis viermal stärker gefährdet, als nicht erkrankte. Zusätzlich befanden sich diese Patienten nicht selten zum wiederholte Mal in ärztlicher Behandlung. Viele hatten sich schon mehrfach verletzt und gehörten zu einem risikobereiten Personenkreis. Vereinfacht gesagt führen ADHS Patienten ein Leben mit erhöhtem Risiko.

Fehlende Versorgung, späte Diagnose

Das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Krankheit wächst in der Gesellschaft und vielfach auch unter Ärzten nur langsam. Dabei liegt inzwischen sogar ein einfacher, von der WHO entwickelter Selbsttest vor, mit dessen Hilfe sich eine erste Risikoeinschätzung vornehmen lässt. Der Weg zu einem Therapeuten ist dann bei einem vorliegenden Verdacht die einzig richtige Entscheidung. Denn ADHS lässt sich durch eine Behandlung mit Methylphenidat (MPH) und einer gegebenenfalls begleitenden Psychotherapie vielfach erfolgversprechend therapieren. Dies eröffnet für die Erkrankten einen Weg, ihr Leben endlich besser in den Griff zu bekommen. „Als hätte jemand einen Vorhang beiseite gezogen“, so beschreiben viele zufriedene Patienten ihre Gefühle nach Therapiebeginn. Kein Grund also, sich mit einem Leben im Risikobereich abzufinden, zumal die Therapie auch gut für eine langfristige Behandlung geeignet ist.

Selbsttest unter: http://www.adhs-ratgeber.com/adhs-selbsttest.html

Wenn Erkältungen zuschlagen:  Pflanzliches Spezialdestillat verkürzt Krankheitsdauer effektiv

Wer sich erkältet hat, leidet nicht einfach nur unter einer laufenden Nase. Viel schwerwiegender sind häufig Symptome wie quälender Husten oder Druckkopfschmerz. Gefragt ist dann vor allem eine effektive Linderung und eine deutliche Verkürzung der Krankheitsdauer. Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt, wie gut diese Ziele durch die Einnahme eines Spezialdestillats aus ätherischen Ölen erreichbar sind.
Eine „einfache Erkältung“, also eine Infektion der oberen und unteren Atemwege, wird in mehr als 90% der Fälle durch Viren ausgelöst. Erkältungsviren befallen die Schleimhäute von Nase, Rachen und Bronchien und lösen dort Abwehrreaktionen aus. Rötung, Schwellung und eine verstärkte Sekretbildung sind Anzeichen für den Versuch des Körpers, mit den eingedrungenen Erregern fertig zu werden. Vielfach jedoch ist das Immunsystem mit den Eindringlingen überfordert. Um eine Ausweitung des Infekts innerhalb der Atemwege zu verhindern, empfiehlt es sich, schnell zu handeln.
Gegen eine virale Infektion Antibiotika einzusetzen, ist sinnlos, da Antibiotika ausschließlich Bakterien bekämpfen, gegen Viren können sie nichts ausrichten. Aber kann es überhaupt gelingen, gegen die Vielzahl von Erkältungssymptomen mit einem natürlichen Wirkstoff anzugehen? Auf jeden Fall, bestätigen gleichlautend Experten wie Verwender und beziehen sich dabei auf eine frei in Apotheken erhältliche Erkältungsmedizin (GeloMyrtol® forte). In diesem kurz als ELOM-080 bezeichneten Spezialdestillat werden Öle von Eucalyptus, Süßorange, Myrte und Zitrone so aufbereitet, dass typische Erkältungsfolgen wie Husten, Schnupfen und Druckkopfschmerz spürbar gelindert werden. Zudem löst sich damit der Schleim, die Entzündung wird gehemmt und der Heilungsprozess gefördert.
Unbehandelt kann sich eine Erkältung innerhalb der Atemwege ausweiten und verschlimmern. Typisch ist zum Beispiel eine sogenannte Sinusitis, eine Entzündung der Nasennebenhöhlen mit den sie begleitenden, typischen Druckkopfschmerzen. Auch auf die Bronchien kann sich der Infekt ausdehnen, schlimmstenfalls mit der Folge einer Bronchitis mit lang anhaltendem, quälendem Husten. Praktiker wie die Berliner Allgemeinmedizinerin Dr. Petra Sandow empfehlen eine möglichst zeitnahe Anwendung von ELOM-080 bereits bei den ersten Erkältungszeichen. „Das Spezialdestillat sollte schon bei den ersten Symptomen eingenommen werden, um die lindernden Fähigkeiten voll auszuschöpfen.“
Wie umfassend sich die Wirkung zeigt, bestätigen vor allem Praktiker immer wieder. Besonders wichtig bei der Therapie von Atemwegsbeschwerden ist die Fähigkeit von GeloMyrtol® forte, festsitzenden Schleim zu lösen und für seinen effektiven Abtransport aus den Atemwegen zu sorgen. Die Transportaufgabe übernehmen sogenannte Flimmerhärchen. Sie fungieren quasi als „Selbstreinigungssystem der Atemwege“ und transportieren durch wellenförmige Bewegungen den verflüssigten Schleim aus der Tiefe in Richtung Rachen. ELOM-080 aktiviert diese Reinigungsfunktion, Experten sprechen von einer gesteigerten „mukoziliären Clearance“. Zudem werden Entzündungen in den oberen und unteren Atemwegen reduziert und die Krämpfe der feinen Bronchialmuskulatur gelindert1. Ein weiterer Wirkaspekt des pflanzlichen Arzneimittels ist hoch willkommen: Es hemmt das Wachstum der häufigsten bakteriellen Erreger. Wird das Spezialdestillat rechtzeitig eingesetzt, bekommen Patienten spürbar wieder Luft, leiden weniger unter schmerzhaftem, schlafraubendem Husten und können sich insgesamt über eine deutlich verkürzte Krankheitsdauer freuen.
In den letzten Jahren wurde die Wirksamkeit dieser natürlichen Therapie in einer Vielzahl von Studien umfangreich nachgewiesen. Aktuell zeigten sich die deutlichen Wirkungen einmal mehr: Im Vergleich zum unbehandelten Verlauf eines akuten Atemwegsinfekts reduzierte sich die Behinderung der Nasenatmung bereits nach dem fünften Tag um 48%. Die infektbedingten Schmerzen wurden um 50% und die Hustensymptome um 62% gelindert, während sich ohne Behandlung der Husten sogar um 4% verschlechterte. Wer also während einer Erkältung etwas für eine effektive Linderung der Symptome tun will, hat mit diesem pflanzlichen Schleimlöser echte Chancen, die Atemwege zu befreien und die Krankheitsdauer auf verträgliche Art deutlich zu reduzieren. Da viele Krankenkassen die Erstattung von pflanzlichen Arzneimitteln in ihre Satzungsleistung aufgenommen haben, besteht für Patienten in vielen Fällen die Chance, die Kosten erstattet zu bekommen. Voraussetzung dafür ist in der Regel eine Verordnung vom Arzt auf einem Grünen Rezept (siehe www.erstattungsfaehig.de).

Megatrend Nutrikosmetik: Ceramide - Schönheit von innen
Eine straffe, schöne Haut durch „Beauty-Drinks“? Die meisten Anbieter setzen bisher ausschließlich auf die Zufuhr von Kollagen. Neue Studien jedoch zeigen, welche große Rolle eine weitere Haut-Komponente spielt – die sogenannten Ceramide. Ein bahnbrechendes, nur in Apotheken und einigen Premium-Parfümerien erhältliches Nutrikosmetikum kombiniert erstmals Kollagen mit Ceramiden und erfreut sich im Beauty-Bereich rasant wachsender Beliebtheit und höchster Zufriedenheitswerte.

Zwei Schichten unserer Haut sind im Zusammenhang mit kosmetischen Fragestellungen von Bedeutung: Die äußerste, uns vor schädlichen Umwelteinflüssen schützende Oberhaut (Epidermis) und die als Lederhaut bezeichnete Dermis. Während die Dermis eine Vielzahl an Kollagenfasern enthält, die in jungen Jahren die Haut elastisch und flexibel halten, benötigt unsere Oberhaut vor allem sogenannte Ceramide, das sind spezielle Hautbestandteile, die vor Feuchtigkeitsverlust und Austrocknen schützen. Nimmt mit den Jahren der Ceramid-Gehalt ab, verliert die Haut an Spannkraft, wird zunehmend schlaff und spröde, bis schließlich eine weitgehend an Ceramiden verarmte Oberhaut sowie eine erschlaffte Lederhaut schuppig, trocken und faltig wird. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, wie es moderner Nutrikosmetik – also die gezielte Zufuhr wichtiger Micro-Nährstoffe für eine schöne Haut – gelingt, diesen Alterungsprozess der Haut zu verzögern und die Faltenbildung mehr oder weniger deutlich zu reduzieren.
Warum die Oberhaut oft unterstützende Maßnahmen benötigt, erklärt Prof. Dr. Hans Michael Ockenfels, leitender Arzt der renommierten dermatologischen Klinik am Klinikum Hanau: „Der Körper verliert mit dem Älterwerden die Fähigkeit, ausreichend Ceramide selbst herzustellen. Je eher wir hier aktiv gegensteuern, desto besser.“ Welch deutliche Anti-Aging Effekte sich bei einer konsequenten Anwendung der richtigen Nutrikosmetik erreichen lassen, zeigt eine randomisierte und Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie mit Frauen zwischen 30 und 60 Jahren. Die Frauen nahmen täglich über einen Zeitraum von 2 Monaten ganz spezielle Ceramide pflanzlichen Ursprungs ein, wie sie – in Kombination mit Kollagen – in dem von Hautärzten und mit Ernährungswissenschaftlern entwickelten Nutrikosmetikum A⁴ Impulse enthalten sind. Die Studienleiter sprechen noch immer von einem Durchbruch in der Anti-Aging-Forschung, denn der Feuchtigkeitsgehalt der Haut stieg um durchschnittlich 35%, die Hautelastizität verbesserte sich um 36% und die Falten-Intensität nahm um 16% ab. Beeindruckende 80% der Frauen, die an der Studie teilgenommen hatten, bemerkten schon nach kurzer Zeit eine deutliche Verbesserung ihres Hautzustandes – mehr Feuchtigkeit, höhere Elastizität, weniger Falten.

Für alle Erkältungspatienten : Natürliche Erkältungsmedizin schützt  die Familie
Herbst/Winter ist Erkältungszeit. Mehr denn je ist jetzt eine Erkältungsmedizin für die ganze Familie gefragt, wirksam, natürlich und so gut verträglich, dass sogar die ganz Kleinen davon profitieren. Die zudem noch eine Stärkung der körpereigenen Selbstheilungskräfte bewirkt und das vollständige Ausbrechen einer Erkältung vielfach sogar verhindert.

Schon bei den ersten Symptomen muss schnell richtig gehandelt werden. Mit dem seit über 60 Jahren millionenfach bewährten Erkältungsmittel Meditonsin (rezeptfrei, nur in Apotheken) steht eine Therapiemöglichkeit zur Verfügung, die ausgezeichnete Verträglichkeit mit jahrzehntelang erprobter Wirksamkeit kombiniert. Sicher und sehr gut verträglich kann dieser aus drei natürlichen Wirkstoffen zusammengesetzte Trikomplex – rechtzeitig eingenommen – den Verlauf der Erkältung deutlich verkürzen und das vollständige Ausbrechen einer Erkältung sogar verhindern. Das Präparat ist bereits für Kinder ab einem Jahr zugelassen (nach Rücksprache mit dem Arzt sogar schon ab sieben Monaten). Die Wirksamkeit ist durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen gut belegt. „Insgesamt wurden in den letzten Jahren mehr als 6.000 Patienten auf die Wirkung dieser natürlichen Erkältungsmedizin hin untersucht“, so die Hamburger Fachärztin für Allgemeinmedizin und Expertin für alternative und ganzheitliche Medizin, Dr. med. Frauke Bohlmann. „Darunter waren auch viele Kinder und Jugendliche, was mich sehr freut, denn diese Familientauglichkeit ist für mich ganz wichtig“, erläutert die Ärztin. Interessant in der Alltagspraxis ist auch die Erfahrung, wie sehr Menschen profitieren, denen sozusagen 'jeder Virus zufliegt'.
Eine der wichtigsten Eigenschaften einer Meditonsin-Therapie dürfte ihre Fähigkeit sein, die Selbstheilungskräfte der Patienten zu stärken. Offensichtlich gelingt es, bestimmte für die Immunabwehr wichtige Botenstoffe zu aktivieren, die ihrerseits den Körper zur verstärken Bildung spezialisierter Abwehrzellen anregen. Der Organismus wird schonend dabei unterstützt, eingedrungene Erkältungsviren schneller und effektiver anzugreifen und sie auszuschalten. Dank guter Verträglichkeit ist das Arzneimittel völlig problemlos kombinierbar mit Antibiotika sowie anderen Arznei- oder Erkältungsmitteln. Die gute Verträglichkeit macht es einsetzbar für alle Erkältungspatienten, auch für Säuglinge, Kinder, Allergiker und Diabetiker. Kein Wunder, dass so viele Menschen darauf schwören und ihr über Jahrzehnte treu bleiben.

Reizdarm in den Griff bekommen: Alle Symptome lindern – mit einer Kapsel am Tag
Wer am Reizdarmsyndrom leidet, erlebt nicht nur eine Vielzahl von Beschwerden, sondern auch eine unübersehbare Menge angeblich hilfreicher Präparate. Viel zu häufig allerdings werden damit nur einzelne Symptome therapiert. Ein natürlicher, von der Welt-Gastroenterologen-Organisation (WGO) offiziell empfohlener Bakterienstamm jedoch kann mehr und behandelt die häufigste Ursache – eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora. Seine Effektivität beweist unter anderem ein umfangreicher Produkttest mit eintausend Teilnehmerinnen.
Manchmal fühlt man sich hungrig, nur um kurze Zeit später ein unangenehmes Völlegefühl zu erleben. Blähungen kommen aus dem Nichts und Durchfall wechselt sich mit Verstopfungen ab. Dabei ist der Darm das Zentrum unserer Gesundheit. Gerät das genau ausbalancierte Miteinander wichtiger Mikroorganismen, die sogenannte Darmflora, aus dem Gleichgewicht, entsteht eine „dysbiotische Störung“, die Ursache des Reizdarmsyndroms. Dabei ist eine gesunde Darmflora unbedingte Voraussetzung für eine robuste Gesundheit, psychisches Wohlbefinden und starke Abwehrkräfte. Aber welche Therapie ist erfolgversprechend? Die wohl beste Studienlage weist ein Bakterienstamm auf mit dem komplexen Namen 'Bifidobacterium infantis 35624'. Seit mehr als 15 Jahren wird seine Wirksamkeit untersucht – mit solch herausragenden Ergebnissen, dass er von der Welt-Gastroenterologen-Organisation (WGO) offiziell als „am besten wirksam gegen Reizdarm“ empfohlen wird.
Das einzige in Deutschland erhältliche Präparat mit diesem effektiv bei Reizdarm einsetzbaren Bakterienstamm (Alflorex, Kapseln, rezeptfrei in Apotheken) wurde inzwischen auch hier einem großen Produkttest unterworfen – mit herausragenden Ergebnissen: Bei 85% der Testerinnen verbesserte sich das Wohlbefinden ihres Darms durch die regelmäßige Einnahme. Nur eine Kapsel täglich, unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen, genügt, um die ausgleichende Wirkung auf die Darmflora zu erzielen. Besonders erfreulich: Es bessern sich in der Regel nach spätestens vier Wochen sämtliche Symptome des RDS. Dank Alflorex-Therapie haben Betroffene jetzt die Möglichkeit, ihr Leben endlich wieder im Einklang mit dem eigenen Darm zu genießen.

Verwirrende Symptome, späte Diagnose: ADHS bei Frauen – das verschleierte Leiden
Auch Mädchen leiden unter ADHS. Aber häufig ganz anders als Jungen. Was in der Kinder- und Jugendzeit nicht bemerkt wird, kann im Erwachsenenalter zu erheblichen seelischen Problemen führen. Frauen mit ADHS haben vielfach eine noch längere Leidensgeschichte hinter sich als Männer. Denn die Symptome ihrer Krankheit verstecken sich. Gut zu wissen, dass die Erkrankung – einmal richtig erkannt – dank einer medikamentösen Therapie häufig auch im Erwachsenenalter gut behandelbar ist.
ADHS bei Mädchen ist anders: Sie sind gutmütig, still, problemlos, in sich gekehrt, sie funktionieren gut. Doch kaum aus dem Elternhaus heraus, beginnen die Probleme. Sie brechen mehrere Ausbildungen ab, halten es in keinem Job lange aus, machen Bekanntschaft mit Drogen oder Alkohol und können weder ihr Leben, noch ihre Wohnung in Ordnung halten. Sie spüren ihre Probleme, nehmen sie als persönliches Versagen wahr, geraten darüber in Panik, in Depressionen und entwickeln schließlich Ängste vor dem Leben an sich. Wenn sie überhaupt zum Arzt gehen, werden sie wegen Depressionen behandelt, wegen Drogenabhängigkeit, sie gelten als bipolar, als Borderliner, als narzisstisch oder als angstgestört. Bei näherem Hinsehen liegt vielen Krankheitsbildern aber eine nicht erkannte ADHS im Erwachsenenalter zu Grunde, die durch eine medikamentöse Therapie, z.B. mit Methylphenidat, sowie eine begleitende Psychotherapie gut in den Griff zu bekommen wäre.
Die Probleme treten erst spät zu Tage, weil mit den Jahren die Anforderungen steigen. Meist beginnen die Schwierigkeiten mit der ersten Wohnung und steigern sich dann. Unter ADHS leidenden, häufig sehr chaotischen Frauen fällt es schon schwer, nur sich selbst zu organisieren, wie viel mehr dann Familie, Beruf, Haushalt, Kindererziehung, Hund, Katze, Maus und Mann? ADHS zügig zu diagnostizieren, ist entscheidend, denn ADHS lässt sich durch eine Behandlung mit Methylphenidat (MPH) vielfach erfolgversprechend therapieren. Schlägt eine solche MPH-Therapie an, gehen auch die Begleiterkrankungen vielfach zurück. Zudem kann auf bisherige antidepressive Mittel häufig verzichtet werden oder sie werden schwächer dosiert. Einer der großen Vorteile einer korrekt dosierten MPH-Behandlung ist ihre weitgehende Nebenwirkungsfreiheit. Konkret bedeutet dies: Die Patientinnen können ihr Leben strukturierter und mit einer besseren Stressresistenz führen und erleben es häufig "als hätte jemand einen Vorhang beiseite gezogen".

Pflanzliche Therapie-Alternative bei Blasenentzündung
Spezielle Arzneipflanzen-Kombination lindert, heilt und schützt

Blasenentzündungen sind extrem unangenehm und sehr hartnäckig. Die brennenden und häufig auch krampfartigen Schmerzen dann jedoch leichtfertig mit Antibiotika zu behandeln, ist oft ähnlich fragwürdig wie der rein symptomatische Einsatz klassischer Schmerzmittel. Eine effektive, gut verträgliche und vor allem nachhaltige Therapie hingegen erlaubt ein spezielles pflanzliches Arzneimittel, wie gleich mehrere wissenschaftliche Studien zeigen.
Blasenentzündungen kehren immer wieder – vor allem bei Frauen. Häufiger Antibiotika-Einsatz kann die Erkrankungswahrscheinlichkeit sogar verstärken, denn die Nebenwirkungen einer Antibiotika-Therapie beeinträchtigen wichtige Schutzfunktionen wie beispielsweise eine gesunde Vaginal- und Darmflora. Viele Betroffene wünschen sich daher besser verträgliche und vor allem nachhaltig wirksame Alternativen. Experten wie Dr. Heinz-Jürgen Träger, Arzt für Naturheilkunde und Allgemeinmedizin, weisen in diesem Zusammenhang immer wieder auf eine spezielle Arzneipflanzen-Kombination aus Orthosiphon, Hauhechel und Goldrute hin, die sowohl gegen die häufig quälenden Symptome als auch gegen die bakteriellen Erreger wirkt. Die Kombination dieser sich in ihrer Wirksamkeit ergänzenden pflanzlichen Wirkstoffe (enthalten in Aqualibra, Tabletten, rezeptfrei in Apotheken) gilt aufgrund der sehr guten wissenschaftlichen Datenlage inzwischen als medizinischer Goldstandard zur phytotherapeutischen Behandlung entzündlicher Harnwegsinfektionen.
Die Wirkstoffe der Hauhechel zeigen ausgeprägt entzündungshemmende Eigenschaften und lindern vor allem die brennenden Schmerzen. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen ist ihre Wirkstärke vergleichbar mit der klassisch chemisch-synthetischer Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure. Die Wirkstoffe des Orthosiphons greifen die eigentliche Ursache von Harnwegsinfekten an, allen voran die Bakterien Escherichia coli, die sich mit einer Vielzahl mikroskopisch feiner Härchen (sogenannte Fimbrien) an der Schleimhaut von Blase und Harnleitern festhalten. Neue Studien der Universität Münster zeigen jetzt, dass Orthosiphon-Extrakt die besondere Fähigkeit hat, die Ausbildung sämtlicher Fimbrientypen zu unterbinden, so dass die Bakterien keine Chance haben, sich an der empfindlichen Schleimhaut der Harnwege anzuheften. Für keinen anderen Wirkstoff konnte dieser Nachweis bisher erbracht werden. Dies unterscheidet Orthosiphon auch grundsätzlich von der bei Harnwegsinfekten gelegentlich eingesetzten Mannose, die nur einen einzelnen Fimbrientyp blockieren kann und daher eher zur Vorbeugung, nicht aber zur Behandlung von Blasenentzündungen geeignet ist. Zusätzlich wirken bestimmte im Orthosiphon-Extrakt enthaltene pflanzliche Wirkstoffe harntreibend sowie krampflösend. Die Bakterien können so gründlich ausgespült werden. Ergänzt werden die Wirkungen von Hauhechel und Orthosiphon durch den ebenfalls wissenschaftlich nachgewiesenen immunstimulierenden Effekt der Goldrute. Die ausgeprägte Wirksamkeit dieser speziellen Arzneipflanzen-Kombination konnte in einer groß angelegten, placebo-kontrollierten Studie mit 200 Patientinnen eindrucksvoll nachgewiesen werden. Das Fazit der die Studie leitenden Ärzte: Ein akuter Harnwegsinfekt kann auch ohne Antibiotika effektiv behandelt und mit pflanzlichen Wirkstoffen zudem das Risiko einer erneuten Infektion wirksam reduziert werden.

Warum B-Vitamine als Tabletten kaum nützen / Erschöpfung braucht schnelle Hilfe

Immer mehr Menschen fühlen sich kraftlos, mutlos, erschöpft. Erschöpfung wird zu einer Zivilisationskrankheit. B-Vitamine, so heißt es, können Linderung bringen. Wenig bekannt ist allerdings, dass diese B-Vitamine, werden sie einfach nur geschluckt, teilweise überhaupt nicht verwertet werden oder dem Körper nur mit großer Zeitverzögerung nützen. Eine von Ärzten per Spritze oder Infusion verabreichte Aufbaukur mit B6, B12 und Folsäure geht da andere, schneller wirksame Wege.
Glaubt man Umfragen wie der kürzlich veröffentlichten Untersuchung einer führenden Krankenkasse, fühlen sich neun von zehn Deutschen durch ihre Arbeit gestresst, klagen 61 Prozent über Erschöpfung, 53 Prozent haben Schlafprobleme. Einfach die Stressgründe zu vermeiden, ist häufig unmöglich. Wer nach einer sinnvollen Linderung sucht, dem machen Experten Mut zu einer speziell abgestimmten Vitamin B Aufbaukur, die von Ärzten per Spritze oder Infusion verabreicht wird (Medivitan i.V., rezeptfrei, Apotheke). Denn seit Jahren ist ein Zusammenhang zwischen einem Mangel an den Vitaminen B6, B12 und Folsäure und der körperlichen und psychischen Belastbarkeit bekannt. Nur Vitamintabletten zu schlucken, ist selten sinnvoll, denn diese Art der Zufuhr bringt die aufgenommen Vitamine häufig gar nicht ins Blut. Vom empfindlichen B12 kommt beispielsweise nur etwa 1% der eingenommenen Menge im Blutkreislauf an, egal wie hoch das Präparat dosiert wird. Und es gibt weitere Probleme: Chronische Magen-Darm-Erkrankungen oder die mit zunehmendem Alter abnehmende Aufnahmefähigkeit des Magen-Darm-Trakts sind der Grund dafür, dass viele der zugeführten Vitamine den Körper schnell und ungenutzt wieder verlassen. Zudem behindern Medikamente wie verschiedene Antibiotika, Mittel gegen Sodbrennen, gegen Asthma oder die Pille zur Empfängnisverhütung die Auffüllung der Vitaminspeicher.
Also Vitamine injizieren? Sicher! Aber notwendig ist eine genaue Abstimmung auf die Bedürfnisse des Zellstoffwechsels und der Nervenfunktionen. Eine Medivitan Injektionskur führt dem Körper diese speziell abgestimmte B Vitamin-Kombination zweimal in der Woche – vier Wochen lang – in genau jener Dosis zu, die er für eine nachhaltige Erholung und zum Auffüllen der leeren Vitaminspeicher benötigt. Positive Effekte sind oft schon nach der ersten Verabreichung spürbar. Ca. 90% der Patienten fühlen sich nach der ärztlichen Aufbaukur – oft schon nach der ersten Injektion – deutlich schwungvoller und frischer. So kann sich jeder selber helfen, schnell wieder die gewohnte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu erlangen.

Gründlich reinigen und feucht halten / Die Basis für eine schnelle Wundheilung
Schürf- oder Schnittwunden entstehen schnell. Wer dann eine optimale Heilung anstrebt, sollte den Experten der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung (DGfW) folgen und eine feuchte Wundheilung sicherstellen. Besonders gut bewährt sich hierfür ein modernes, hydroaktives Wundgel mit Zink und Eisen. Vorher gilt es, gründlich zu reinigen. Bequem und schonend ist dies mit einem neu entwickelten Wundreinigungs-Spray möglich.
Nach einer Verletzung sollte die Wunde sorgfältig und mit geeigneten Mitteln gereinigt werden. Sehr effektiv, schmerzfrei, gut verträglich und vor allem bequem lassen sich Wunden mit einem neuen, speziell entwickelten Wundreinigungsspray von MediGel (erhältlich nur in Apotheken) reinigen. Es haftet sich an Schmutz und Mikroorganismen, löst diese heraus und bereitet die Wunde für die optimierte feuchte Wundheilung vor.
Wunden heilen in drei Phasen: Zuerst bildet sich Wundsekret, die Wunde rötet sich, schmerzt, das Gewebe schwillt an. Danach folgt die sogenannte Granulations- oder Proliferationsphase, die den Wundverschluss startet. Mit dem letzten Heilungsschritt, der Reparations- oder Epithelisierungsphase, verheilt die Wunde endgültig. Alle drei Heilungsphasen profitieren von einer feuchten Wundheilung. Bewährt hat sich hierbei vor allem ein patentiertes, geruchloses und atmungsaktives "Hydrogel" (unter dem Namen MediGel rezeptfrei in Apotheken erhältlich). Zwei Millimeter dick aufgetragen lindert es den Schmerz, hält die Wunde feucht und optimiert deren schnelle Heilung. Zudem löst dieses speziell entwickelte Wundheilgel im Gegensatz zu klebrigen Salben ein kühles, erfrischendes Hautgefühl aus. Da sich kein Schorf auf der Wunde bildet, ist die Infektionsgefahr deutlich geringer. Neu entstehendes, zartes Gewebe wird dank der feuchthaltenden und schützenden Hydrogel-Schicht weder zerstört, noch zerrissen. Im Gegenteil: Die im Gel enthaltenen Zink- und Eisenionen leiten über eine Optimierung des pH-Wertes die Geweberegeneration besonders schnell ein und halten Bakterien vom Eindringen in die Wunde ab. Verbandswechsel sind bei dieser speziellen Form der Wundheilung kein Problem mehr. Dank Vitamin E sowie vitalisierenden Ölen werden die empfindlichen Wundränder gepflegt, die Gefahr unschöner Narbenbildungen sinkt deutlich. Alles Gründe, die Haus- und Urlaubsapotheke möglichst frühzeitig sowohl mit dem Wundreinigungsspray, als auch mit dem Hydrogel auszustatten. Für eine perfekte Wundheilung.

Damit die innere Uhr wieder stimmt:
Retardiertes Melatonin – die moderne Art, den Schlaf zu fördern

Wer gut schläft, hat einen guten Tag, sagt ein Sprichwort. Im Umkehrschluss gilt dann oft leider auch: Wer schlecht schläft, ist miserabel gelaunt, weniger leistungsfähig, kann sich kaum konzentrieren und hat Probleme mit dem Gedächtnis. Von Schlafstörungen Betroffene schlafen nicht ein oder wachen während der Nacht häufig auf. Vielfach ist der komplette Tag- und Nachtrhythmus aus dem Takt geraten. Lange ließen sich Schlafstörungen medikamentös nur schlecht oder mit starken Nebenwirkungen behandeln. Inzwischen hat der neue Forschungszweig der Chronobiologie mit retardiertem Melatonin jedoch eine gut wirksame und schonende Therapiemöglichkeit gefunden. Studien zeigen, dass retardiertes Melatonin in vielen Fällen sogar bei Demenz- und Alzheimer-Patienten die Innere Uhr wieder besser in den Takt bringt.

Wer nicht schlafen kann, nimmt Schlafmittel. So einfach war es jahrzehntelang, bis die Risiken wie Abhängigkeit, Tagesmüdigkeit, Reaktionsverlangsamung und andere ins Bewusstsein der Öffentlichkeit kamen. Kein Wunder, sind herkömmliche "Schlafmittel" vom Grundsatz her doch meist schwache Narkosemittel. Man schläft zwar ein, erholt sich aber nicht so wie bei natürlichem Schlaf. Denn im Schlaf räumt unser Gehirn auf – trennt Wichtiges von Unwichtigem, verarbeitet die Eindrücke des Tages. Behindern Medikamente oder Krankheiten diese Prozesse, verschlechtern sich Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung. Zudem können Gereiztheit, Aggressionen und schlechte Stimmung die Folge sein. Das Langzeitrisiko für Depressionen steigt. Dauerhaft schlechter Schlaf ist ein unabhängiger Risikofaktor für Gewichtszunahme, Diabetes sowie Herzinfarkt und Schlaganfall..

Retardiertes Melatonin bringt den Schlaf in Takt
Glücklicherweise gibt es eine medikamentöse Möglichkeit, Schlafstörungen gut verträglich in den Griff zu bekommen. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei der Regelung des sogenannten circadianen Rhythmus' zu, des natürlichen Ablaufs von Tagesaktivität, Müdigkeit, Schlaf und Aufwachen. Ein wichtiger Taktgeber für die nächtliche Ruhephase ist das Hormon Melatonin. Gesteuert durch die innere Uhr und synchronisiert durch einsetzende Dunkelheit wird es von der im Zwischenhirn liegenden Zirbeldrüse gebildet und löst im Normalfall eine gesunde Müdigkeit aus. Erst gegen Ende der zweiten Nachthälfte sinkt die Konzentration dieses 'Dunkelheitshormons' wieder ab und leitet das Aufwachen ein. Durch eine moderne naturferne Lebensweise mit Lichtmangel am Tage und Lichtüberschuss am Abend kann die Rhythmik der Inneren Uhr aber gestört sein. Kann die Zufuhr von Melatonin einen beeinträchtigten zirkadianen Rhythmus wieder normalisieren? Ja, sagen Schlafforscher wie Dipl.-Psychologe Werner Cassel vom Schlafmedizinischen Zentrum am Klinikum der Philipps-Universität in Marburg. Eine seiner wichtigen Erkenntnisse lautet "Wir müssen nicht viel Melatonin geben, aber die Einnahme sollte rhythmisch sein, also immer zur etwa gleichen Zeit erfolgen". Melatonin sollte also möglichst immer zur gleichen Uhrzeit und nicht früher als 2 Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Aber Vorsicht! Wird das Hormon zu schnell freigesetzt, hat dies eher eine nachteilige Wirkung. Nur, wenn im Verlauf der Nacht eine naturentsprechende gleichmäßige Freisetzung gegeben ist, kann physiologischer Schlaf mit seiner zyklischen Abfolge von Leicht-, Tief- und Traumschlaf gefördert werden. Die einzige Zubereitungsform, die dies ermöglicht, wird in der Fachsprache als 'retardiert' bezeichnet. Nur retardiertes Melatonin hat das Potenzial, das Schlafmuster in einer naturidentischen Form zu fördern – ein gewichtiges Argument gegen diffuse Internetpräparate oder Drogeriemarkt-Angebote mit ihrer teils unbekannten chemischer Struktur und Darreichungsform.

Geduld wird belohnt
Eine solche, dem Bedürfnis des Körpers angepasste Therapie benötigt oft etwas Zeit, bis sich ihre optimale Wirkung zeigt und die zirkadiane Rhythmik wieder richtig in Schwung kommt. Hier kommt eine vernünftige Aufklärung des Patienten ins Spiel, der sich bewusst für diese vielversprechende Therapieform entscheiden und seine Erwartungen entsprechend anpassen sollte. Denn obwohl die ersten Anzeichen einer Besserung recht schnell einsetzen, kann es durchaus etwa 14 Tage dauern, bis sich der Schlafrhythmus normalisiert hat. Trotzdem setzt sich in Anbetracht der großen Vorteile die chronobiologische Schlafunterstützung mit retardiertem Melatonin immer mehr als Mittel der Wahl bei Störungen des Schlaf-Wach-Ablaufs durch.

Wirksam selbst bei Demenz und Alzheimer-Patienten
Forschungen an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar in München zeigen sogar Therapiechancen bei Wahrnehmungsproblemen, Demenz- und Alzheimer-Erkrankungen. Experten wundert dies wenig, ist doch ein ungestörter Schlaf eine wichtige Voraussetzung für die Selbstreinigung des Gehirns. Doch nicht nur zu wenig Schlaf ist gefährlich: Wenn Menschen plötzlich ein über 9 Stunden hinausgehendes Schlafbedürfnis entwickeln, kann dies ein Frühzeichen eines gesteigerten Demenzrisikos sein. Zudem zeigt sich, dass bei Alzheimer-Patienten bereits sehr früh die circadiane Rhythmik gestört ist sowie der Melatoninspiegel erniedrigt ist. Eine multizentrische Studie konnte zeigen, dass sich die Schlafqualität von Alzheimer-Patienten durch eine Therapie mit retardiertem Melatonin deutlich verbessert. Eine echte Erleichterung, nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für die häufig unter extremen Belastungen leidenden pflegenden Mitmenschen. Da circadiane Störungen eher komplexe Gesundheitsprobleme sind, gehört ihre Therapie mit retardiertem Melatonin trotz seiner sehr guten Verträglichkeit eher in die Hand erfahrener Ärzte und sollte durch eine verhaltensmedizinische Beratung ergänzt werden.
Nahezu täglich gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, wie bedeutsam eine intakte körpereigene Darmflora für unsere Gesundheit ist, wie sehr sie uns bei der Infektionsbekämpfung hilft, wie sie unsere Psyche und sogar unsere Haut positiv beeinflusst. Ihr wohl größter Feind sind Antibiotika, die teilweise quälende Darm-Beschwerden auslösen können, allen voran starken Durchfall. Zur Stabilisierung unserer empfindlichen Darmflora werden heute vor allem Probiotika eingesetzt - darmnützliche Mikroorganismen in meist hoher Konzentration. Als besonders effektiv insbesondere zur Behandlung Antibiotika bedingter Darmprobleme, gelten Probiotika auf Basis einer speziell entwickelten Arzneihefe, so das Ergebnis gleich mehrerer wissenschaftlicher Studien.

Unser Darm wird von einer Vielzahl unterschiedlichster Hefe- und Bakterienstämme besiedelt. Milliarden dieser Mikroorganismen bilden die sogenannte Darmflora. Sie schützen den Darm u.a. vor aggressiven Schadstoffen, bilden wichtige Vitamine und sorgen dafür, dass Nährstoffe verdaut und verwertet werden. Ein gesunder Darm schützt uns vor krankmachenden Erregern, er hat großen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen und ob wir über starke oder schwache Abwehrkräfte verfügen. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen regelmäßig auf Probiotika zurückgreifen, gelten sie doch als effektives Mittel zur gezielten Förderung einer ausbalancierten und intakten Darmflora. Doch bei der Wahl des geeigneten Probiotikums gilt es einiges zu beachten, die Produktauswahl ist groß, entsprechend schwierig ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Im Großen und Ganzen gibt es zwei Möglichkeiten, den Darm bei gesundheitlichen Beschwerden "probiotisch" zu unterstützen: Mit Probiotika auf Basis unterschiedlichster, vor allem aus Joghurt und Kefir bekannter Bakterien, welche meist als Nahrungsergänzungs-mittel angeboten werden, oder auf Basis der natürlichen Arzneihefe Saccharomyces boulardii, die es nur als Arzneimittel (Perenterol, rezeptfrei in Apotheken) gibt. Beide Gruppen wirken entzündungshemmend und fördern die körpereigene Immunabwehr, alleine die Arzneihefe jedoch ist als geprüftes Arzneimittel in der Lage, darüber hinaus geschädigte Darmzellen zu regenerieren und von Bakterien ausgeschiedene Giftstoffe unschädlich zu machen1. Zudem enthalten nur Arzneimittel probiotisch wirksame Mikroorganismen in pharmazeutisch geprüfter Qualität.
Immer wieder erleben Patienten während oder nach einer Antibiotika-Therapie, wie stark ihr Darm durch diese für die Behandlung vieler Infektionserkrankungen unverzichtbaren Arzneimittel in Mitleidenschaft gezogen wird. Denn Antibiotika unterscheiden nicht zwischen "guten" Bakterien und "schlechten", d.h. krank machenden Erregern. Daher gerät die körpereigene Darmflora während einer Antibiotikabehandlung in der Regel massiv aus dem Gleichgewicht. In Mitleidenschaft gezogen wird darüber hinaus auch die Schleimhaut des Darms. Vielfach schon Stunden, manchmal auch erst Tage nach der ersten Anwendung kann es zu leichter Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Blähungen kommen. Irgendwann treten dann als Folge der Antibiotika-Einnahme mehr oder weniger heftige, von Experten als "Antibiotika assoziierte Diarrhoe" (AAD) gefürchtete Durchfälle auf.

Diese Antibiotika bedingten Nebenwirkungen lassen sich am besten mit Probiotika auf Arzneihefe-Basis vermeiden. Gegenüber den Probiotika auf Bakterienbasis kann Arzneihefe vom Antibiotikum nicht inaktiviert werden, denn Antibiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht aber gegen Hefezellen. Arzneihefe kann daher komplikationslos während und auch nach einer Antibiotika-Therapie zur Stabilisierung, Regenerierung und zum Schutz unserer empfindlichen Darmflora eingenommen werden. Eine unter Experten viel beachtete aktuelle Studie zeigt, dass sich bei frühzeitiger Einnahme das Antibiotika-bedingte Durchfallrisiko um mehr als die Hälfte reduzieren lässt. Darüber hinaus zeigten Studien, dass der konsequente Einsatz von Arzneihefe bei der Behandlung von Antibiotika assoziiertem Durchfall noch weitere entscheidende Vorteile hat: Krank machende Bakterien werden von Arzneihefe gebunden und aus dem Darm transportiert, die durch bakterielle Gifte und Durchfälle angegriffene Darmwand kann unter dem Einfluss von Arzneihefe wieder abheilen.

Während Experten dem Einsatz von Probiotika auf Bakterienbasis bei der Vorbeugung und Behandlung der AAD häufig eher skeptisch gegenüberstehen, ist sich die Wissenschaft darüber einig, dass Bakterienpräparate - vor allem das sehr gut erforschte Bifidobakterium infantis 35624 - bei der Behandlung des häufig auch mit Durchfällen einhergehenden "Reizdarmsyndroms" einen festen Platz in der modernen Medizin einnehmen.

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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