Im Handwerk durchstarten Es gibt mehr als 130 Ausbildungsberufe mit unterschiedlichsten Karrieremöglichkeiten

(akz-o). Vom Bootsbauer, der in Nizza Luxusjachten restauriert, über den Visagisten in Hollywood bis zum Kfz-Profi, der in der Boxengasse Rennsportgeschichte schreibt: Mit dem Handwerk lernt man Orte und Situationen kennen, die alles andere als alltäglich sind. Selbst bei der Erforschung des Weltraums haben Handwerker ihre Finger im Spiel. Denn Feinwerkmechaniker entwickeln Präzisionsteile, die in der modernen Satellitentechnik Verwendung finden. Und das sind nur einige wenige von über 130 handwerklichen Ausbildungsberufen, in denen man karrieretechnisch durchstarten kann.
Am Anfang der Handwerkslaufbahn steht eine in der Regel dreieinhalb Jahre umfassende Ausbildung. Für alle, die mehr wollen, bieten sich spezialisierte Lehrgänge und Aufstiegsfortbildungen an. Und mit dem Meister in der Tasche wird der Traum vom eigenen Betrieb Wirklichkeit. Abiturienten, die sich zwischen einem Studium und einer Lehre im Handwerksbetrieb nicht entscheiden können, sollten sich einen der vielen dualen Studiengänge anschauen.
Während man in anderen Bereichen noch über Quoten diskutiert, haben sich Frauen im Handwerk längst durchgesetzt. Der Anteil weiblicher Absolventen der Meisterprüfung steigt kontinuierlich an. Jährlich werden bereits mehr als 18.000 Betriebe von Frauen gegründet.
Wer auf der Suche nach dem Traumjob im Handwerk ist, dem hilft der Berufe-Checker auf der Webseite www.handwerk.de. Ist man eher der Indoor- oder der Outdoor-Typ? Spielt man lieber im Team oder allein? Mit fünf Fragen zu persönlichen Stärken liefert das Tool innerhalb weniger Mausklicks eine Auswahl passender Jobs. Und vielleicht haben die auch etwas mit Hollywood oder Raumfahrt zu tun.
Infos gibt es in der Broschüre „Nimm deine Zukunft in die Hände“; zu bestellen über die „Aktion Modernes Handwerk“, Mohrenstraße 20/21, 10117 Berlin. E-Mail: info@amh-online.de und unter www.handwerk.de.

Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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