Niedersächsische Städte-und Gemeindebund ist für einen Mindestlohn

(mum). Der Niedersächsische Städte-und Gemeindebund befürwortet ausdrücklich einen Mindestlohn nicht nur für öffentliche Aufträge, sondern für alle Branchen. "Wir wenden uns aber gegen eine einseitige Verteuerung öffentlicher Aufträge durch das neue Vergaberecht, das den Kommunen erheblich mehr Bürokratiekosten aufbürdet", sagt Sprecher Thorsten Bullerdiek. "Daher wären wir dankbar, wenn sich der DGB, wie wir, für einen flächendeckenden Mindestlohn einsetzt."
Zuvor hatte der Gewerkschaftsbund den NSGB kritisiert. "Die Angst des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes vor hohen Folgekosten sei entlarvend. „Wenn die Kommunen mit derart hohen Zusatzkosten rechnen, legt dies den Umkehrschluss nahe, dass sie ihre Kosten bei öffentlichen Aufträgen bisher durch Lohndumping klein gehalten haben.“ Es sei empörend, so Hartmut Tölle, wenn Städte und Gemeinden offensichtlich mit Steuergeldern prekäre Arbeitsbedingungen und Ausbeutung unterstützten.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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