Auf der Insel Krautsand steht eine der kleinsten, öffentlichen Büchereien Deutschlands

Lesestoff aus der kleinsten Hütte - josephine und Anette Renner (v.li.)
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  • Lesestoff aus der kleinsten Hütte - josephine und Anette Renner (v.li.)
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ig. Krautsand. In der grünen Telefonzelle mitten in Krautsand sieht man niemals einen Menschen telefonieren. Statt dessen verlassen die Besucher das schmale Häuschen stets mit einem Buch im Arm: Eine ausgediente Telefonzelle dient seit zwei Monaten für Inselbewohner und Touristen als Bücherei.
In dem etwa zwei Kubikmeter großen Telefonhäuschen stehen in Regalen 200 Bücher, die zum Lesen und Tauschen angeboten werden. "In unserer kleinen Bibliothek bieten wir vom Kinderbuch bis zum Roman alle Sparten der Literatur", so der Krautsander Günter Kolkhorst (64), der das ungewöhnliche Projekt austüfftelte und sich über die große Resonanz freut. "Die Idee ist auf der Elbinsel gut angekommen. Ich sehe immer jemanden in der Box stehen.“
Häufige Besucher der „Zelle“ sind Anette und Josephine Renner. „Wir wohnen gleich gegenüber, nutzen das Angebot gern. Eine tolle Idee.“
Zunächst hatte Kolkhorst Bedenken, fürchtete Vandalismus „Aber nichts ist passiert. Und das 50 Jahre alte Telefonhäuschen ist ja rund um die Uhr geöffnet.“ Das Besondere: Es gibt keine Leihgebühr. Im nächsten Jahr will sich der Ideengeber auch an der Aktion Ferienspaß 2014 der Gemeinde Drochtersen beteiligen. Geplant sind rund um die "Zelle" Lesungen für Kinder und ein Malwettbewerb.“

Lesestoff aus der kleinsten Hütte - josephine und Anette Renner (v.li.)
Günter Kolkhorst

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