Planfeststellungsunterlagen werden überarbeitet
Mehr Lärmschutz für Anwohner der A 20

(lt). Im sechsten und siebten Planungsabschnitt der Autobahn 20 (A 20) zwischen Bremervörde und Drochtersen werden aktuell die Planungsunterlagen überarbeitet. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes sowie darauf aufbauend eine Verfügung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Diese hat zur Folge, dass der einwirkende Lärm auf Häuser und Grundstücke, der sich durch den Bau der A 20 ergibt, nicht mehr einzeln betrachtet werden darf. Zusätzlich muss auch der Lärm von Strecken in Betracht gezogen werden, die sich in unmittelbarer Nähe zum Neubauvorhaben befinden und die durch den Neubau der Autobahn angepasst werden müssen - z. B. durch ein Überführungsbauwerk.
Konkret sind nun im sechsten Bauabschnitt der A 20 zwei ganz neue Lärmschutzwälle - im Bereich der L 114 sowie an der Parallelstelle zur B 495 - geplant. Im siebten Bauabschnitt gibt es ebenfalls zwei neue Lärmschutzwälle, einen im Bereich Oldendorf und einen im Bereich Burweg. Zudem wurden geplante Lärmschutzmaßnahmen in beiden Bauabschnitten teilweise erhöht oder verlängert und damit der Schutz für die Bevölkerung verbessert.
Die Auslegungstermine für die geänderten Planfeststellungsunterlagen werden bekannt gegeben, sobald diese feststehen.
Das Projekt Küstenautobahn umfasst den niedersächsischen Teil der A 20 und Bauabschnitte der A 26 (Drochtersen – Stade). Die Küstenautobahn lässt die Nord- und Ostseeanrainerstaaten näher zusammenrücken und verbindet Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
Darüber hinaus soll die Küstenautobahn die Hinterlandanbindung der deutschen Seehäfen verbessern, die heimische Wirtschaft fördern und das nördliche Niedersachsen für den internationalen Tourismus öffnen.
Die A 20 in Niedersachsen gehört mit einer Länge von rund 129 km zu den größten Planungen für den Neubau von Autobahnen in Deutschland.

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