Schlagerstars den Fans ganz "nah"

4Bilder

ig. Drochtersen. „Ich war bis 2006 auch Lehrer“, erzählt Wolfgang Schwalm von den Wildecker Herzbuben, als er von Dirk Ludewig erfährt, dass der Organisator des „Feuerwerks der Volksmusik“ ebenfalls als Pädagoge gearbeitet hat. Er sei Lehrer für Musik und Werken gewesen. Dass er von Musik viel versteht, beweist der schwergewichtige Herzbube später bei seinem Auftritt furios mit seiner Trompete.
Überhaupt: Die Künstler gaben sich beim Schlagerfestival „fannah“, setzten sich in der Pause zu den Fans, gaben nach dem Event in der Garderobe Autogramme und „duldeten“ Selfies. Besonders Roberto Blanco hat zu tun: Dem 78-Jährigen bleibt kaum Zeit zum Umziehen und Schminken: Immer wieder belagern den Schlagerstar Fans. Stolz, den Entertainer kennenzulernen, sind die Drochterser Schwestern Helga Witt und Monika Weide. "Der hat überhaupt keine Allüren."
Er habe von Drochtersen vorher noch nie etwas gehört, erzählt Blanco. „Ich bin angenehm überrascht. Im Saal herrschte eine tolle Stimmung.“ Dabei scherzt er bei seiner verspäteten Ankunft noch „über die fehlende Suite“. Und nimmt es gelassen, dass er sich neben Turnmatten umziehen muss – und zischt erst einmal ein Bier. Schlager-Sängerin Sonja Christin bietet ihm einen Platz in ihrer Garderobe an: „Du kannst gern zu mir kommen.“ Aber er solle nicht auf dumme Gedanken kommen, lacht sie.
Die Künstler kommen zu unterschiedlichen Zeiten. Eigentlich war gegen 17 Uhr Soundcheck angesagt. Der muss aber für die meisten ausfallen. Um 19 Uhr trudeln als letzte Gruppe „Die Randfichten“ ein.
„Wir können uns auf die Techniker verlassen“, sagt Wilfried Gliem von den Wildecker Herzbuben und verrät bei Äpfeln, Mandarinen, belegten Brötchen und kleinen Schnitzeln, dass er es bei „Promi-Big Brother“ eigentlich noch lange hätte aushalten können. Er habe freiwillig die Show verlassen. „Nicht aus Gesundheitsgründen. Ich wollte nicht mehr.“ Mit seinen 68 Jahren war der Mann aus Hönebach der älteste bekannte Teilnehmer der dritten Staffel. Der riesige Erfolg trat für die Schunkelstars 1989 mit „Herzilein“ ein. "Damals hatten wir rund 370 Jobs im Jahr", berichtet Gliem. Jetzt lässt es das Duo ruhiger angehen. „Aktuell sind es nur noch 30 bis 60 pro Jahr." Mit großer Bandbreite: Mal singen sie auf einer Hochzeit, mal in einem Fußballstadion wie 2014 in Luzern. "Und heute in Drochtersen.“
Edward Simoni, König der Panflöte, entlockt derweil seinem Instrument einen Song von Jethro Tull. Da staunt auch der Schlagersänger Ulf Vegas aus Stade. Als Ludewig Simoni sein Rolling Stones-Tatoo - die legendäre Zunge - zeigt, stimmt der Musiker "Satisfaction" an. Überhaupt: Die Rockklassiker stehen hoch im Kurs. Auf der Bühne fragt Wolfgang Schwalm seinen Mitstreiter Wilfried, ob er denn auch von Freddy einen Song drauf hätte. Freddie Quinn, Freddy Breck? Von wegen: Freddy Mercury. Und als dann er einen der größten Queen-Hits, „I want to break free“, grandios mit geschlossenen Augen, interpretiert, wird es zunächst ganz ruhig im Saal. Dann Riesen-Applaus! Wer hätte das gedacht?
Fest eingeplant: Auch 2017 wird das "Feuerwerk" in Drochtersen gezündet. Termin: 14. oder 15 Januar. Mit welchen Stars ist noch offen. "Am liebsten würden alle wiederkommen", so Ludewig. "Denen hat es es hier prima gefallen."

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

Wirtschaft
Einweihung der Hochbeete am LeA-Neubau (v.li.): LeA-Vereinsvorsitzende Annette Dörner,
Mitarbeiterin Sonja Schwarz, Marco Hauschild, davor  Hannah Solle, Mitarbeiter der Zimmerei GS Innenausbau aus Ardestorf sowie einige Bewohner
2 Bilder

Pilotprojekt des Neu Wulmstorfer Gewerbevereins
Wirtschaft unterstützt LeA

sla. Neu Wulmstorf. Erstmals lud der Gewerbeverein Neu Wulmstorf zu einem "Aktionstag der Wirtschaft" in Kooperation mit der Einrichtung LeA e.V. ein. "Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt für weitere Aktionstage in den Folgejahren", sagt Marco Hauschild, Vorstandsvorsitzender des Neu Wulmstorfer Gewerbevereins. Das Grundprinzip: Die teilnehmenden Unternehmen stellen für ein Projekt die Arbeitskraft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung - und möglicherweise gibt es auch...

Panorama
Prof. Dr.-Ing. Ingo Hadrych

Prof. Dr.-Ing. Ingo Hadrych einstimmig gewählt
Neuer Präsident der Hochschule 21 in Buxtehude

nw/tk. Buxtehude. Prof. Dr.-Ing. Ingo Hadrych ist neuer Präsident der Hochschule 21 (HS21) in der Hansestadt Buxtehude. Die Gesellschafter haben ihn einstimmig bestellt. Nach einem mehrstufigen Findungsprozess fiel mit Ingo Hadrych die Wahl auf einen Bewerber aus der Hochschule. Der 54-Jährige lehrt unter anderem Kostenplanung und Kalkulation, Bauinformatik und Building Information Modeling in den Studiengängen Bauingenieurwesen, Architektur sowie Wirtschaftsingenieurwesen Bau und...

Panorama
Das Schlagloch am Nettelberg   Foto: Störtebecker

Kolumne: "Rundgang durch Winsen"
Winsen: Straßen saniert, aber die Radwege vergessen

Das Thema Müll ist bei den Bürgern allgegenwärtig. Diese Erfahrung mache ich immer wieder, wenn ich auf meinem "Rundgang durch Winsen" bin. So z.B. an der Ecke Europaring/Brüsseler Straße, wo sich vor der Corona-Pandemie jeden Tag ältere Herren zum Klönschnack getroffen haben, wie mir eine Anwohnerin erzählt. "Seitdem die Männer aber nicht mehr kommen, treffen sich hin und wieder andere Leute da und hinterlassen ihren Müll. Das ist schlimm", schimpft sie verständlicherweise. Ein...

Panorama

Aktuell 14 Corona-Fälle
22. September: Corona-Zahlen für den Landkreis Stade

nw/tk. Stade. Am Dienstag (22. September) gibt es im Landkreis Stade 14 positiv getestete COVOD-19-Fälle.  Zwei neue Corona-Infektionen sind von Montag auf Dienstag dazugekommen, wobei die Zahl der Infizierten aber um zwei Fälle gesunken ist.  286 Personen, die zu COVID-19-Erkrankten engen Kontakt hatten, befinden sich in Quarantäne . Das sind fünf mehr im Vergleich zu Montag.  Davon sind 21 Einreisende und Reiserückkehrer Die Gesamtzahl aller positiven Befunde im Landkreis Stade seit...

Wirtschaft
Für Pioneer beginnt jetzt die Planung
4 Bilder

Pläne für neue Gewerbegebiete
Pioneer kann Buxtehudes "Green Valley" werden

tk. Buxtehude. Wenn Buxtehude jeden Ansiedlungswunsch von Unternehmen berücksichtigt hätte, dann würde es heute keine freien Gewerbeflächen mehr in der Hansestadt geben. Noch sind ein paar Hektar frei und die Planungen für weitere Gebiete laufen an. Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, Wirtschaftsförderin Kerstin Maack und der Erste Stadrat Michael Nyveld zogen Bilanz und gaben bei einem Pressegespräch einen Ausblick. "Wir haben gute Nachrichten in einer Zeit, in der Corona-bedingt viele...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen